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Futterproblem bei jungen Cynops orientalis

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  • Futterproblem bei jungen Cynops orientalis

    Hallo,
    seit ein paar Wochen habe ich 5 junge Tiere aus Privatzucht, etwa 4 cm. Zwei sind im Wasser und fressen alles, was ich ihnen ins Wasser werfe (z.Zt. rote und weiße Mückenlarven, Enchyträen, Tubifex). Die anderen drei sind wieder an Land gegangen und gehen nur an Futter, was ich ihnen vor die Nase lege, und da nur an Enchyträen oder Tubifex, welch letztere allerdings hier (Mülheim / Ruhr) sehr schwer zu kriegen sind. Mikroheimchen oder Drosophila sind zu schnell. Regenwürmer und Asseln, Bachflohkrebse sind noch zu groß.
    Weiß jemand Rat? Danke im Voraus.
    Eine sorgenvolle alte kroete

  • #2
    Hallo,

    du könntest kleine Regenwürmer in mundgerechte Stücke zerteilen.

    Als Asseln wären z.B. weiße Asseln sehr gut geeignet.

    Gruß Ingo V.

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    • #3
      Besten Dank. Ich habe die Würmer zerstückelt, aber mit wenig Erfolg, die Stücke waren schnell weg (verkrochen!). An Stücke an der Pinzette gehen sie nicht.
      Ich will nun versuchen, sie zur Fütterung in ein kleines Plastikterrarium mit Pflanzendecke aber ohne Untergrund zu setzen. Hat jemand damit Erfahrung?
      Gibt es Tricks, sie doch noch ans Wasser zu gewöhnen? Im Wasser scheint alles wesentlich einfacher zu sein.
      Danke. Kroete

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      • #4
        Fütterung

        Hallo Kroete,

        lege das Futter einfach beim nächsten Mal auf ein Stück feuchtes Küchentuch. Die Molche können das Futter besser sehen und das Futter kann nicht so schnell abhauen.

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        • #5
          Hallo Kröte,

          dieselben Probleme habe ich auch, nur dass du einen Schritt weiter zu sein scheinst. Ich hätte auch gerne, dass meine 2 jungen Cynopse (5 und 6 cm) ihre Nahrung im Wasser anfangen zu suchen. Bislang hab ich noch keine Idee.

          Ich hab die kleinen jetzt in einem Plastikbecken von geringem Ausmaß bei niedrigem Wasserstand. Etwas Moos und eine Wurzel schauen da heraus. Ich füttere ihnen Mikroheimchen und die haben gar nicht groß Möglichkeiten zur Flucht, zu klein ist ihr Territorium.

          Die Molche bekommen ihr Futter auf beiden Seiten, im Moos und auf der Wurzel. Sie müssen allerdings durchs Wasser, um den Standort zu wechseln und ihren noch vorhandenen Hunger zu stillen. Bisher klappt es. Wie gesagt, das Becken ist recht klein (25x10x15cm). Das gilt aber nur für die Zeit der Wassergewöhnung.

          Jetzt würde ich auch gerne mal wissen, wie man die Fütterung unter Wasser hinbekommt. Gibt es da schön langsames, aber doch bewegliches Futter, das sich nicht verkriecht und verdirbt ? Daphnien, Mückenlarven, Enchyträen ? Was nimmt man ?

          Axl
          Zuletzt geändert von ingo v.; 22.03.2007, 08:02. Grund: Abkürzung editiert

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          • #6
            Moin Moin,
            bei mir war es in den ersten Tagen, 5 Molche seit 13.3., ähnlich.Dann hab ich die Lampe abgebaut und ein Netzgitter angebracht um die Durchlüftung zu steigern. Kaum 10 Minuten später waren alle Tiere im Wasser. Ich fütterte
            Enchytraen, Weiße Mückenlarven, Tubifex und heute Wasserflöhe. Ein Versuch an Land zu füttern wurde gestern wohl als lästig empfunden. Ich könnte mir vorstellen das es zuviel Streß wird wenn die Tiere regelmäßig in ein anderes Becken gesetzt werden zum Füttern.
            Tschüß Lenchen

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            • #7
              Hallo!
              Zitat von kroete Beitrag anzeigen
              ....Die anderen drei sind wieder an Land gegangen und gehen nur an Futter, was ich ihnen vor die Nase lege, und da nur an Enchyträen oder Tubifex, welch letztere allerdings hier (Mülheim / Ruhr) sehr schwer zu kriegen sind. ...
              Du kannst auch lebende rote Mückenlarven an Land in Sichtweite der Molche auf feuchtem Küchenpapier anbieten.
              Achte auf die Qualität!
              Qualitativ hochwertige rote Mückenlarven sind ein vollwertiges Futter.

              Grüße Paul
              Paul Bachhausen
              www.salamanderseiten.de mit Informationen zur heimischen Herpetofauna, zu den "Salamanderwanderungen" und zu den Gattungen Cynops, Hypselotriton, Laotriton, Paramesotriton, Tylototriton, Neurergus, Salamandra ....
              www.ag-urodela.de

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              • #8
                Danke für die vielen guten Ratschläge.
                Die Molche im Wasser gehen an alles, was in ihr Maul passt, ich habe immer weiße und rote Mückenlarven und Enchyträen aus eigener Zucht im Wasser, da gehn sie richtig auf Jagd. Ab und zu gibts Regenwürmer und die eigene Haut (!).
                Die "Landlinge" habe ich jetzt in ein Sonderterrarium gebracht mit 1cm Wasserstand, Pflanzenranken und einer Schieferplatte mit Moos. Allerdings ist das Füttern da besonders schwierig. Im Zoogeschäft empfahl man mir Buffalo-Larven und die Fütterung in einer Minibox. Die mögen sie aber gar nicht. Ich versuche es jetzt mit dem weißen Tuch und roten Mückenlarven. Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät. Mager sehen sie nicht aus, nur sind sie viel kleiner als die "Wasserlinge".
                Wie ist das eigentlich mit Jungfischen als Nahrung? Ich habe in einem Aquarium eine Guppyschwemme.
                Vielen Dank nochmal Ihr seid richtig gut.
                Kroete

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                • #9
                  Hallo Kröte!

                  Klappt das füttern inzwischen? Es würde mich interessieren, wie du es geschafft hast, dass sie vernünftig fressen.

                  Gruß
                  Saskia

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                  • #10
                    Futterprobleme mit Jungmolchen

                    Hallo Saskia,
                    ich habe verschiedene Versuche gestartet. Das mit dem Sonderbecken war nichts. Leider das weiße Tuch auch nicht. Vor gut einer Woche ging der dritte Molch ins Wasser. Er ist viel kleiner als die beiden ersten, aber er frisst gut, bleibt aber kleiner. Die restlichen zwei sind noch auf dem Land. Ich lege ihnen regelmäßig Tubifex, rote Mückenlarven oder Enchyträen vors Mäulchen. Mal fressen sie, mal nicht. Einer ist gut gewachsen, der andere nur wenig. Jedenfalls leben sie noch. Im Wasser habe ich auch mexikanische Bachflohkrebse und Wasserflöhe und die Miniguppies, die bei den Bachflohkrebsen als "Beifang" der Sendung waren. Die Guppies werden nicht gefressen, von den Bachflohkrebsen weiß ich nichts, weil ich im dichten Pflanzengewirr nicht alles übersehen kann, und die sehr klein sind. Hast Du Erfahrung mit kleinen Garnelen, die es im Zoogeschäft zu kaufen gibt (etwa knapp 1 cm groß). Sie sollen sich superleicht vermehren lassen. Sie haben es allerdings gerne warm wie die mexikansichen Flohkrebse.
                    Herzlichst Kroete

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