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Einfache Kühlung - aber leider etwas Aufwändig

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  • Einfache Kühlung - aber leider etwas Aufwändig

    Hallo liebe Terrarienfreunde,

    Bei den unzähligen Bastelversuchen haben wir eine erste "funktionierende" Methode gefunden um die Nachtabsenkung zu optimieren. Leider im Handling etwas aufwändig, aber zumindest funktioniert sie erstmal....

    Wir haben eine Styroporbox mit Deckel genommen. Maße 45x45cm.
    In eine Ecke haben wir mit Styropor ein Quadrat geklebt, die Maße entsprechen genau einem 125er PC-Lüfter. Die Wände dieser eingeklebten Ecke sind nur 3/4 so hoch wie die Styroporbox.
    Die Bax hat übrigens 6cm Wandstärke und ist für den KühltrNsport gedacht.
    In die Seitenwand haben wir mit einem 10er Bohrer 4 Löcher gebohrt um die Luftzirkulation zu ermöglichen und einen Unterdruckeffekt zu vermeiden.

    In die Ecke wird der PC-Lüfter gelegt, die Stromversorgung über die Kante der Box zwischen Box und Deckel durchgeführt. Dazu haben wir in die Nut und Feder (?) der Box und des Deckels einen kleinen Spalt geschnitten.

    Unter dem Lüfter ist die Box ausgeschnitten, so dass der Lüfter ins Terrarium bläst wenn man die Box auf die Gaze stellt. Dabei haben wir den Lüfter an einer Stelle positioniert an dem die Rückwand und andere Dinge im Terrarium liegen und dadurch die Lüft verteilt wird. So bekommen die Tiere keine Zugluft ab, auch wenn diese beim PC-Lüfter eh nicht so hoch ist.

    Den restlichen Raum der Box haben wir Abends mit Kühl-Gel-Akkus gefüllt und dann Deckel drauf und Lüfter mit 12 Volt laufen lassen.

    Wir haben ein 60x45x60cm Glasterrarium so von 25,3 Grad in der Spitze auf 17,8 Grad abgekühlt. Gemessen wurde am Boden auf der Seite des Lufteinlasses. Am Morgen nach 12 Stunden betrug die Temperatur im Terrarium immer noch 20,4 Grad. Die ersten 4 Stunden (länger haben wir nicht geschaut) könnten wir die Temperatur um die 18 Grad halten.

    Das bedeutet eine Nachtabsenkung von zumindest 7 Grad für 4 - 6 Stunden, danach langsam fallend.

    In sofern erstmal ein super Erfolg - aber es gibt auch eine Kehrseite:

    Wir mussten die gesamte Box mit Kühlakkus füllen und am Morgen hatten wir natürlich das gesamte Kondenswasser in der Box. Das heißt jeden Abend Box mit Akkus füllen, jeden Morgen Akkus rausnehmen, Box ausschütten und Akkus abtrocknen und wieder ins Gefrierfach legen. Ist zwar machbar, aber nicht nicht das gelbe vom Ei. Dennoch teile ich diese Erfahrung mit euch, weil der ein oder andere an sehr heißen Tagen vielleicht eine günstige und funktionierende Methode zu Nachtabsenkung braucht.

    Wenn jemand noch Verbesserungsvorschläge hat dann gerne her damit.

    Im zweiten Versuch haben wir nun eine PC-Kühlung aufgebaut. Dabei haben wir zwei Radiatoren mit jeweils zwei 125er Lüftern aufgebaut. Ein Radiator wird konventionell durch die Lüfter angeblasen, auf dem anderen wurden die Lüfter umgekehrt auf den Radiator geschraubt. Die Schläuche wurden durch eine Styroporbox gelegt in der auch die Wasserdichte Pumpe und das Ausgleichsbehältnis liegt. Diese haben wir dann halbhoch mit Wasser gefüllt und Kühlakkus dazu.

    Heißt: Der Kühlradiator steht außerhalb der Box direkt an der Außenseite um zu lange Wege zu vermeiden und Kühlt durch die Lüfter den Radiator. Die Kühlflüssigkeit wir zusätzlich abgekühlt durch das Eiswasser in der Styroporbox durch das die Schläuche gehen. Dadurch verhindern wir den schnellen Verlust der Kühlleistung in der Box.
    Der Radiator über der Gaze am Terrarium wird mit kühlem Wasser versorgt und umgekehrt als sonst, wird die Kühle Luft vom Radiator Weg durch die Lüfter ins Terrarium geblasen.
    Ob das so funktioniert werden wir testen sobald unser Testterrarium aufgebaut ist.
    Ich werde euch berichten wie es weiterging :-)

    Liebe Grüße

    Rex
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