Hallo!
Vorerst möchte ich festhalten, daß ich schon einige Jahre verschiedene Echsenarten halte,
darunter auch meine Lieblinge, ein Pärchen Pog. vitticeps, also kein Neuling bin.
Trotztdem hat mich der plötzliche bzw. schnelle Tod meines Bartagemenmännchens gerade zu den Weihnachtsfeiertagen zutiefst
getroffen und geschockt. Das Männchen war ca 1,5 bis 2 Jahre alt. Bis zum 23.12. war das Tier ganz normal, habe da noch zufällig eine Fotoserie von ihm gemacht. Hat normal gefressen und war agil wie sonst immer.Das Weibchen hat in seiner Höhle geschlafen. Am 24. 12. habe ich das Tier zur Abwechslung mal mit Wachsmaden gefüttert, die es einen Tag später am Vormittag unverdaut herauswürgte.Am Nachmittag kam das Männchen von seinem Sonnenplatz herunter zur Scheibe, und da bemerkte ich das erste Mal, daß es sich blaß gelblich verfärbt hatte. Am nächsten Tag Vormittag lag es wieder ganz normal auf seinen Sonnenplatz, und hatte auch seine normale Farbe.
Am Nachmittag war es wieder am Boden, und verfärbte sich wieder blaßgelblich.
Versuchte trotzt des Feiertages einen Tierarzt zu erreichen, aber der einzige der bei uns Dienst hatte, kannte sich mit Reptilien überhaupt nicht aus.Muß dazu feststellen, daß ich in einer Gegend wohne,
wo es überhaupt nur einen Tierarzt gibt, der sich ein bißchen mit Reptilien auskennt, und der auch meine Tiere immer betreut hat. Zu dem bin ich am nächsten Tag sofort mit dem Tier gegangen. Nur auf Grund der Verfärbung
und durch abtasten des Bauches, erstellte der Arzt die Diagnose Salmonellenvergiftung.
Da der Arzt meine Haltungsbedingung kennt, und daß Tier in letzter Zeit keinerlei Streß hatte, tippte der Arzt auf ein einschleppen der Salmonellen durch Futtertiere. Er verschrieb ein Antibiotikum, sagte aber noch, daß wenig Change für mein Bartagamenmännchen bestehe, und daß ich zu 90 % rechnen müßte, mein Weibchen auch zu verlieren.Zu meinem Ensetzen verstarb das Männchen bereits am nächsten Tag. Leider war ich zu geschockt, sodaß ich daß Tier sofort begrub, anstatt es auf Eis zu legen, und nach dem Wochende zur Untersuchung eingeschickt hätte.
Hätte dazu jetzt einige Fragen, vielleicht weiß jemand ein Antwort darauf.
1.) Habe gedacht bei einer Salmonellenvergiftung bekommt das Tier genauso Durchfall wie ein Mensch? Mein Tier hatte bis zuletzt normalen Kot.
2.) Die Bartagamen meiner Tochter, die in einem anderen Terrarium in einer anderen Wohnung sind, aber mit den gleichen Futtertieren gefüttert werden, verfärbten sich 2 - 3 Tage hindurch mehrmals täglich auch ins blaßgelbliche, was die These des Tierarztes unterstützte, aber nach 3 - 4 Tagen legte sich alles wieder. Könnte bei ihnen die Vergiftung schwächer aufgetreten sein, oder war es nur eine zufällige Verfärbung?
3.) Mein Reptilienhändler tippt hingegen wieder auf ein Nierenversagen, das bei Bartagamen angeblich öfters vorkommen kann.
Wäre das auch möglich?
4.) Stimmt es das eine Salmonellenvergiftung
auch noch bis zu 2 Monaten nach der Ansteckung auftreten kann? Soll mein Weibchen jetzt 2 Monate alleine lassen.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, nur das die Haltungsbedingungen bei mir sicher in Ordnung sind, und ich auch peinlichst genau auf Sauberkeit achte.
Liebe Grüße
Siegbert
Vorerst möchte ich festhalten, daß ich schon einige Jahre verschiedene Echsenarten halte,
darunter auch meine Lieblinge, ein Pärchen Pog. vitticeps, also kein Neuling bin.
Trotztdem hat mich der plötzliche bzw. schnelle Tod meines Bartagemenmännchens gerade zu den Weihnachtsfeiertagen zutiefst
getroffen und geschockt. Das Männchen war ca 1,5 bis 2 Jahre alt. Bis zum 23.12. war das Tier ganz normal, habe da noch zufällig eine Fotoserie von ihm gemacht. Hat normal gefressen und war agil wie sonst immer.Das Weibchen hat in seiner Höhle geschlafen. Am 24. 12. habe ich das Tier zur Abwechslung mal mit Wachsmaden gefüttert, die es einen Tag später am Vormittag unverdaut herauswürgte.Am Nachmittag kam das Männchen von seinem Sonnenplatz herunter zur Scheibe, und da bemerkte ich das erste Mal, daß es sich blaß gelblich verfärbt hatte. Am nächsten Tag Vormittag lag es wieder ganz normal auf seinen Sonnenplatz, und hatte auch seine normale Farbe.
Am Nachmittag war es wieder am Boden, und verfärbte sich wieder blaßgelblich.
Versuchte trotzt des Feiertages einen Tierarzt zu erreichen, aber der einzige der bei uns Dienst hatte, kannte sich mit Reptilien überhaupt nicht aus.Muß dazu feststellen, daß ich in einer Gegend wohne,
wo es überhaupt nur einen Tierarzt gibt, der sich ein bißchen mit Reptilien auskennt, und der auch meine Tiere immer betreut hat. Zu dem bin ich am nächsten Tag sofort mit dem Tier gegangen. Nur auf Grund der Verfärbung
und durch abtasten des Bauches, erstellte der Arzt die Diagnose Salmonellenvergiftung.
Da der Arzt meine Haltungsbedingung kennt, und daß Tier in letzter Zeit keinerlei Streß hatte, tippte der Arzt auf ein einschleppen der Salmonellen durch Futtertiere. Er verschrieb ein Antibiotikum, sagte aber noch, daß wenig Change für mein Bartagamenmännchen bestehe, und daß ich zu 90 % rechnen müßte, mein Weibchen auch zu verlieren.Zu meinem Ensetzen verstarb das Männchen bereits am nächsten Tag. Leider war ich zu geschockt, sodaß ich daß Tier sofort begrub, anstatt es auf Eis zu legen, und nach dem Wochende zur Untersuchung eingeschickt hätte.
Hätte dazu jetzt einige Fragen, vielleicht weiß jemand ein Antwort darauf.
1.) Habe gedacht bei einer Salmonellenvergiftung bekommt das Tier genauso Durchfall wie ein Mensch? Mein Tier hatte bis zuletzt normalen Kot.
2.) Die Bartagamen meiner Tochter, die in einem anderen Terrarium in einer anderen Wohnung sind, aber mit den gleichen Futtertieren gefüttert werden, verfärbten sich 2 - 3 Tage hindurch mehrmals täglich auch ins blaßgelbliche, was die These des Tierarztes unterstützte, aber nach 3 - 4 Tagen legte sich alles wieder. Könnte bei ihnen die Vergiftung schwächer aufgetreten sein, oder war es nur eine zufällige Verfärbung?
3.) Mein Reptilienhändler tippt hingegen wieder auf ein Nierenversagen, das bei Bartagamen angeblich öfters vorkommen kann.
Wäre das auch möglich?
4.) Stimmt es das eine Salmonellenvergiftung
auch noch bis zu 2 Monaten nach der Ansteckung auftreten kann? Soll mein Weibchen jetzt 2 Monate alleine lassen.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, nur das die Haltungsbedingungen bei mir sicher in Ordnung sind, und ich auch peinlichst genau auf Sauberkeit achte.
Liebe Grüße
Siegbert