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Tiliqua gigas gigas krank ? Bitte um Tipps.

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  • Tiliqua gigas gigas krank ? Bitte um Tipps.

    Hallo,

    bevor ich die Problematik schildere, möchte ich erst kurz die Historie meiner Haltung und die Haltungsparameter erläutern: Seit 2 Jahren pflege ich 3 Tiliqua gigas gigas (1,2), die ich als Jungtiere erwarb. Sie sind somit ca. 2,5 Jahre alt. Ich halte die Tiere einzeln in Terrarien mit den Maßen 1,70 * 0,7 * 0,7 m. Beleuchtet wird mit einer Kombination aus HQL und Neonröhren. Über letztere findet auch die UV-Versorgung statt. Zusätzlich gibt es noch einen Wärmespot. Als Bodengrund verwende ich, nach mehreren Versuchen mit anderen Substraten, Buchenhack. Es ist so grob, dass es nicht staubt, aber auch so fein, dass die Tiere sich hierin vergraben können. Die Temperatur beträgt tagsüber ca. 25 - 30 ° C, unter dem Spot ca. 35 °C, und fällt nachts auf ca. 22 - 23 ° C. Die Luftfeuchtigkeit beträgt nachts ca. 70 % (ich sprühe abends) und sinkt im Verlauf des Tages bis auf ca. 50 % oder auch darunter ab. Gefüttert wird abwechslungsreich mit pflanzlicher und tierischer Nahrung, ergänzt um die Beigabe von zeriebener Sepia-Schale oder Korvimin. Die Tiere sind agil, häuten sich regelmässig und fressen gut.

    Nun das Problem: Bei 2 Tieren beobachte ich bereits seit längerem, das sie in manchen Entspannungsphasen mit leicht geöffnetem Mund daliegen, so dass man ihre Zunge und teilweise die untere Zahnreihe sehen kann. Während dies bei einem Tier bis heute zu keiner Verhaltensauffälligkeit führte, stellte das andere das Fressen ein. Mir fiel auch auf, dass bei diesem Tier ein Zahn wackelte. Ich ging also mit diesem Tier zum Tierarzt, wo der Zahn gezogen, eine Entzündung diagnostiziert und mit Baytril behandelt wurde. Dies ist nun einige Wochen her. Das Tier erholte sich zusehends und ist wieder ganz der Alte. Gefressen wird auch wieder gut. Allerdings ist da immer noch die Sache mit dem leicht geöffneten Maul. Mir scheint zudem, dass eine Lippenseite am Unterkiefer etwas "hängt", also nicht mehr ganz so perfekt schließt, wie bei den anderen Tieren.

    Was könnte das sein und was könnte hierfür die Ursache sein?. Wie gesagt die Tiere sind ansonsten derzeit sehr agil und fressen gut. Ich habe mich gefragt, ob vielleicht die Luftfeuchtigkeit zu hoch (kann ich mir bei gigas aber nicht vorstellen) oder zu niedrig ist, ob die UV-Versorgung mit Neonröhren vielleicht nicht reicht, ob die Temperaturen vielleicht nicht stimmen. Obwohl ich alles zur Haltung von Blauzungenskinken gelesen haben, was so allgemein bekannt ist und leicht zu bekommen ist, kann ich gravierende Fehler der Haltung nicht erkennen. Ich würde mich daher freuen, wenn jemand eine Idee hätte und mir weiterhelfen könnte, vielleicht sogar selbst erfolgreich Tiliqua gigas hält.

    Danke im Voraus, Stefan.

  • #2
    Unabhängig von dem Beschriebenen würde ich Dir von Buchenhack als Substrat abraten. Auch bei extrem großem Futternapf ist es kaum zu vermeiden dass doch mal was mitgefressen wird. Darüberhinaus ist das Zeug mitunter extrem scharfkantig .Außerdem frage ich mich wie Du bei Buchenschnitzeln eine gewisse Luftfeuchte und feuchte des Substrats erhältst die T. g. gigas ja eigentlich mitunter schon gern haben.
    Zuletzt geändert von Peter Harbig; 25.01.2008, 21:41.

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    • #3
      Buchenkram und sonst nichts?
      Dabei ist die Palette doch recht gross,...
      Hmm,...Meine durchaus vergleichbaren Egernien aus der Ecke leben ganz gut auf und in ihrer Mischung aus lehmiger Walderde, Humus, Rindenstückchen und Moos.
      Dazwischen Steine, Kunstfelsen, Geäst und Rinden. Das Ganze wird eher halbtrocken gehalten, staubt aber nicht gross. Dazu gibt es "Wet-Boxen".
      So hatte ich auch meine Tanimbar-Blauzungenskinke gehalten.
      Zuletzt geändert von grundtner; 29.01.2008, 17:08. Grund: Ergänzung
      U

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