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Terrarium & Haltung eines Schmuckhornfrosches

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  • Terrarium & Haltung eines Schmuckhornfrosches

    Hallo erfahrene Terrarianer,

    ich beschäftige mich schon seit längerem damit, mir einen Schmuckhornfrosch (am liebsten Ornata, falls ich eine Nachzucht bekomme, ansonsten Cranwelli) zu zulegen. Das Terrarium habe ich soweit schon bestückt. Hier ein kurzer Einblick: Erdschicht 12cm, breite aber flache Wasserschale, Luftfeuchtigkeit tagsüber bei 80-85%, nachts über 90%, die Temperaturen befinden sich tagsüber bei 26-27°C je nach Terrariumseite (unter dem Spotstrahler mit 25W wird es bis zu 31°C, allerdings ist eine Pflanze darunter, welche Schatten spendet und diese Temperaturen verträgt), die Erdschicht ist mit Laub und Moos aus dem Zoofachgeschäft mal mehr mal weniger bedeckt, es gibt Rückzugsmöglichkeiten durch die Pflanzen und eine größere Wurzel. Das Terrarium habe ich bereits seit einigen Tagen im Leerbetrieb.

    Meine 2 Fragen wären:
    1. Habt ihr noch weitere Tipps und Hinweise für mich, was ich bei meinem Terrarium noch verändern oder hinzufügen könnte? (z.B. UV-Lampe, wobei ich bisher immer gelesen habe, dass diese für Amphibien nicht notwendig sind, jedoch sollen diese ja das Bakterienwachstum hemmen)
    2. Ich habe bzgl. der Fütterung überall gefunden, dass man zuerst täglich und ab einer Froschgröße von 5cm nur noch alle 2-3 Tage füttern sollte. Ich finde aber nirgendwo eine direkte Mengenangabe. Mir ist bewusst, dass man so etwas schlecht in Gramm angeben kann, allerdings wäre es schon gut zu wissen, ob man immer nur ein größeres Futtertier oder mehrere kleine Futtertiere geben sollte, bzw. wie groß das Futtertier im Verhältnis zum Frosch sein sollte. Sie neigen ja auch zur Verfettung.

    Zusatzfrage: Falls jemand einen Hinweis geben kann, wo ich einen Ornata (keinen Wildfang) kaufen kann, wäre ich sehr dankbar. Bei den Zoohandlungen in meiner Umgebung sind nur Cranwelli oder Fantasy bestellbar.

    Vielen Dank schon einmal im Voraus!


  • #2
    UV-lampe ist überflüssig, es reicht eine Wärmelampe um die Temperatur zu erlangen.
    Insekten soll man einzeln verfüttern, 3-5 Stück pro Zyklus.

    Wenn er später Mäuse nehmen kann dann sogar nur alle 2-3 Wochen 1 Stück.

    Solange noch keine Börsen eröffnen können, kann man die nur Online kaufen.
    Bei Interaquaristik habe ich gerade viele Ornata gesehen, dann gibt es ja noch terraristic.com wo noch die ganzen Börsenhändler und Hobbyzüchter unterwegs sind.

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    • #3
      Zitat von Kleintierfreund Beitrag anzeigen
      Wenn er später Mäuse nehmen kann dann sogar nur alle 2-3 Wochen 1 Stück.
      .
      Das ist keine gute Empfehlung, Froschlurche reagieren mit starker Verfettung auf zu häufige Verfütterung von Kleinsäugern

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      • #4
        Zitat von Kleintierfreund Beitrag anzeigen
        UV-lampe ist überflüssig, es reicht eine Wärmelampe um die Temperatur zu erlangen.
        Insekten soll man einzeln verfüttern, 3-5 Stück pro Zyklus.

        Wenn er später Mäuse nehmen kann dann sogar nur alle 2-3 Wochen 1 Stück.

        Solange noch keine Börsen eröffnen können, kann man die nur Online kaufen.
        Bei Interaquaristik habe ich gerade viele Ornata gesehen, dann gibt es ja noch terraristic.com wo noch die ganzen Börsenhändler und Hobbyzüchter unterwegs sind.

        Vielen Dank für die Hinweise! Mit Zyklus meinst du bestimmt Fütterung, also zunächst pro Tag 3-5 Tiere, bei adulten Tieren aller 2-3 Tage diese Futtermenge, oder?
        Bei Interaquaristik wollte ich nicht bestellen, habe recht viele negative Erfahrungen gelesen. Bei terraristic.com werde ich mal nachschauen.

        Das Ceratophrys zur Verfettung neigen ist mir bewusst, auch dass Säugetiere eher selten verfüttert werden sollten. Interessanterweise ist der prozentuale Anteil an Säugetieren an der gesamten Beutemasse dieser Frösche in freier Wildbahn aber recht hoch. (Als Anfänger orientiere ich mich aber dennoch an den Ratschlägen der erfahrenen Züchter & Halter.)

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        • #5
          Zitat von Quew Beitrag anzeigen
          Das Ceratophrys zur Verfettung neigen ist mir bewusst, auch dass Säugetiere eher selten verfüttert werden sollten. Interessanterweise ist der prozentuale Anteil an Säugetieren an der gesamten Beutemasse dieser Frösche in freier Wildbahn aber recht hoch. (Als Anfänger orientiere ich mich aber dennoch an den Ratschlägen der erfahrenen Züchter & Halter.)
          Quelle dazu? Wenn dem so ist, sollte man allerdings davon ausgehen, das Kleinsäuger in der Wildnis deutlich weniger verfettet sind als in kleinen Boxen gezüchtete und sich in vielen Fällen gesünder und abwechslungsreicher ernährt haben.

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          • #6
            Zitat von Quew Beitrag anzeigen
            Vielen Dank für die Hinweise! Mit Zyklus meinst du bestimmt Fütterung, also zunächst pro Tag 3-5 Tiere, bei adulten Tieren aller 2-3 Tage diese Futtermenge, oder?
            Ja genau, natürlich sind große Insekten Mäusen vorzuziehen. In den Zoofachhandel sehe ich zwar nur adulte Wanderheuschrecken, aber über Internet müsste man auch große Schaben und Grillen bekommen.

            Auf Interaquaristik bin jetzt auch nur gekommen indem ich nach Hornfrosch kaufen geguckt habe, ich gehe mal nicht davon aus daß die jetzt Wirbeltiere per DHL versenden.

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            • #7
              Zitat von jotpede Beitrag anzeigen

              Quelle dazu? Wenn dem so ist, sollte man allerdings davon ausgehen, das Kleinsäuger in der Wildnis deutlich weniger verfettet sind als in kleinen Boxen gezüchtete und sich in vielen Fällen gesünder und abwechslungsreicher ernährt haben.
              Wenn du die genauen Quellen möchtest: Effects of prey type on specific dynamic action, growth and mass conversion efficiencies in the horned frog, Ceratophrys Cranwelli von 2005
              Letztlich wird im Buch "Schmuckhornfrösche" von Schmidt und Henkel darauf Bezug genommen. Ich muss mich aber selbst verbessern, der Großteil der Beutemasse sind Wirbeltiere. Wie hoch daran der Säugetieranteil ist wird nicht genau angegeben. Allerdings sind ein Drittel davon wohl Mäuse. Auf jeden Fall hast du vollkommen Recht, was die Gesundheit von Wildmäusen angeht. Zudem wird es auch Unterschiede in den einzelnen Arten geben. Es ist ja bekannt, dass Cornutas nur selten in Terrarien zu finden sind, da sie sehr wählerisch bei ihrem Futter sind (wohl primär andere Frösche).

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              • #8
                Zitat von Quew Beitrag anzeigen

                Wenn du die genauen Quellen möchtest: Effects of prey type on specific dynamic action, growth and mass conversion efficiencies in the horned frog, Ceratophrys Cranwelli von 2005
                Letztlich wird im Buch "Schmuckhornfrösche" von Schmidt und Henkel darauf Bezug genommen. Ich muss mich aber selbst verbessern, der Großteil der Beutemasse sind Wirbeltiere. Wie hoch daran der Säugetieranteil ist wird nicht genau angegeben. Allerdings sind ein Drittel davon wohl Mäuse. Auf jeden Fall hast du vollkommen Recht, was die Gesundheit von Wildmäusen angeht. Zudem wird es auch Unterschiede in den einzelnen Arten geben. Es ist ja bekannt, dass Cornutas nur selten in Terrarien zu finden sind, da sie sehr wählerisch bei ihrem Futter sind (wohl primär andere Frösche).
                ja, das ergibt wohl mit der Erklärung Wirbeltiere in Form von Fröschen einen Sinn, zumal ja schon die Kaulquappen arge Räuber auf andere Kaulquappen sind.. Bei C. cranwelli hatte ich im Herbst eine mittlere Wurzel in ein Terrarium platziert, die ich bei einem Spaziergang frisch mitgenommen hatte. In Höhlungen waren 2 Waldeidechsen versteckt, die durch die Wärme aktiviert wurden. Der sonst eher ruhige Frosch war mit einem Schlag sehr munter geworden, ich konnte nur eins der Tiere wieder einfangen und aussetzen. Kleinere Reptilien scheinen schon auch zur natürlichen Nahrug zu gehören.

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