Bevor Ihr durch mich einen "Froschkasper" erleidet, seid gewarnt! Seit 1-2 Wochen drehen die Brongersmai-Kröten völlig am Rad. Sie haben sich den Wasserbereich ausgesucht und sind dauerhaft Tag und Nacht am Quälen, sodass es selbst mir als "Froschfreak" zu viel wird und es mir auf den Geist geht. Atlaskröten sind zwar nicht besonders laut, aber dafür sehr penetrant. Nicht nur ihr Rufen, auch ihr Verhalten ähnelt eher den Wasserfröschen. Sie suchen die trockenen Zonen, die ich gebaut habe, nicht auf, sondern halten sich im Gegenteil im Wasser auf, quälen und bespringen sich. Dass selbst die Wabenkröte sich bedeckt hält. Ist das "Laichstimmung"? Es sind zwei Männchen und ein Weibchen. Zwei Weibchen rufen im Wasser, ein Männchen bespringt sie immer wieder und das andere Männchen (,wohl um es zu vertreiben) und dieses bespringt "ersatzweise" die Weibchen der Alytes muletensis. Das Alytes Männchen hält sich zurück. Muss ich mir um etwas Sorgen machen, ausser um MEINE Nerven des Quakens wegen? Ist das für die Alytes "stressiger" als vom "eigenen" Männchen besprungen zu werden? Sie scheinen, es nicht besonders unangenehm zu finden,da sie ruhig mit dem Brongersmai-Männchen umherwandern. Und in der Natur kommen artübergreifende Paarungsversuche unter Anuren häufiger vor. Wie soll ich das Verhalten einstufen und wie lange wird es wohl noch so gehen? Es hat sich klimatisch nichts verändert seit Monaten und seit zwei Wochen sind die Brongersmai-Kröten "urplötzlich" so hyperaktiv...
LG Bernd
LG Bernd
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