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Nachzuchtbecken

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  • Nachzuchtbecken

    Hallo,

    wie groß sollte ein Becken für Larven von Cynops orientalis sein? Habe vor einer Woche Eier an den Pflanzen entdeckt und diese ersteinmal in ein großes Marmeladenglas gemacht. Mit Pflanzen natürlich. Ich hätte die Möglichkeit an ein Becken mit den Maßen 30x20x20 zu kommen von einem Verwandten. Würde das ausreichen zum Großziehen der Larven? Womit sollte das Becken zusätzlich ausgestattet sein, bis die Tiere landgängig werden?

    LG

    p.s.: es sind 4 Eier

  • #2
    Hallo,

    wenn alle 4 Larven schlüpfen, reicht das genannte Becken locker. Gib noch ein paar Stengel der Wasserpest oder von Hornkraut dazu und gut ist.
    Mach keine allzu großen Wasserwechsel. 1x die Woche 10% reicht bei hauptsächlicher Lebendfütterung mit Hüpferlingen, Daphnien und Mückenlarven völlig.

    Gruß Ingo V.

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    • #3
      Danke für die schnelle Antwort. Also benötige ich keinen Filter?

      LG

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      • #4
        Hi,

        keine Ahnung ob du einen benötigst, ich komme ohne aus.
        Die lebenden Pflanzen binden eine Menge Schadstoffe. Dazu kommt der regelmäßige Teilwasserwechsel und das was bei 4 Larven hinten raus kommt, ist nicht sooo sehr viel.

        Gruß Ingo V.

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        • #5
          Also bei der Larvendichte würde ich auch nein sagen. Kommt natürlich drauf an was und wieviel du verfütterst. Das von Ingo empfohlene Futter ist ideal, da es sich länger hält und das Wasser nicht belastet.
          Artemien sterben zB sehr schnell in Süßwasser und Bachflohkrebse sterben ohne adäquate Sauerstoffversorgung auch sehr schnell
          Q>Q!

          diverse arboreale Reptilien

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          • #6
            Hi,

            naja, ob Cynops orientalis Larven Bachflohkrebse bewältigen, weiß ich nicht, aber wenn, dann kurz vor der Metamorphose.

            Gruß Ingo V.

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            • #7
              Die sind ja auch nicht immer gleich groß, ebenso wie die Larven
              Q>Q!

              diverse arboreale Reptilien

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              • #8
                Hallo,

                wenn ich mir das Becken gekauft habe, soll ich dann Wasser aus dem Elternbecken reintun? Oder besser Leitungswasser einen Tag stehen lassen?
                Wie hoch sollte der Wasserstand seien?
                Danke schonmal für die Antworten

                LG

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                • #9
                  Ich handhabe das immer so dass ich teilweise Wasser von eingefahrenen Becken und Frischwasser verwende. Der Wasserstand muss dem Entwicklungsstadium abhängig sein. Sobald die Metamorphose naht müssen die Jungtiere Möglichkeiten zum Ausstieg haben.
                  Q>Q!

                  diverse arboreale Reptilien

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                  • #10
                    Ja, dass der Wasserstand niedriger werden muss und ein Landteil geboten werden muss, wenn die Kleinen an Land gehen war mir klar, dachte nur es gibt auch irgendwelche "Richtlinien" für die Zeit davor.
                    Ich habe noch 2 Fragen:
                    Zum einen ist mittlerweile bei den Eiern die Larve erkennbar (Gallerthülle schon fast komplett durchsichtig, Larve länglich erkennbar). In der Mitte der Eier sind weiße Punkte, es sieht ein wenig aus als würde sich die Larve daran "festhalten". Muss ich mir Gedanken machen?
                    Ausserdem würde mich noch interessieren ob ein Wasserteil vorhanden sein muss wenn die Tiere metamorphorisiert sind, und falls ja wie groß sollte dieser sein? Oder reicht eine Schale, die mit Wasser gefüllt ist...
                    Schönen Abend noch und einen guten Start in die nächste Woche

                    LG

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                    • #11
                      Eine bei mir bewährte Füttermethode für Molchlarven: Einfach aus dem nächsten Tümpel oder Bach ein kleines Büschel beliebiger Wasserpflanzen nehmen und mit ins Becken geben. Da ist immer alles mögliche Viehzeug mit drin. Man muss nur anfangs und gelegentlich später darauf achten, dass keine größeren Wasserinsekten mit gefährlichen Beißwerkzeugen mit ins Becken gelangt sind. Das hat bisher immer funktioniert. Mit der Methode habe ich stets erst dann zusätzliches Futter hinzugegeben, wenn die Larven groß genug waren für kleine Regenwürmer o.ä.

                      Bei mir schlüpfen gerade die ersten Marmormolche. Ich habe etwas Wassermoos aus dem nächsten Bach entnommen und im Becken* wimmelten bald ausreichend unterschiedliche und auch ausreichend kleine Lebewesen. Die ersten wurden bereits gefressen.

                      (* Plastik-Aufzuchtbecken, ca. 20x20x30 cm)
                      Zuletzt geändert von FrankN; 07.06.2009, 18:22.

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                      • #12
                        Guten Morgen Frank,

                        so kommen natürlich auch Fragestellungen hier im Forum zustande wie:
                        "Habe da Molchlarven im Becken und weiß gar nicht wo die her sein können?? Was mache ich denn jetzt mit denen?? Kann mir jemand sagen welche Art das ist??" ;-)))))

                        Gruß Ingo V.

                        Kommentar


                        • #13
                          hi,

                          Also falls man sowas sieht, sollte man das halt schon raussotieren beim "Tümpeln" : http://mein.salzburg.com/fotoblog/he...b-600xauto.jpg

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                          • #14
                            Zitat von ingo v. Beitrag anzeigen
                            Guten Morgen Frank,

                            so kommen natürlich auch Fragestellungen hier im Forum zustande wie:
                            "Habe da Molchlarven im Becken und weiß gar nicht wo die her sein können?? Was mache ich denn jetzt mit denen?? Kann mir jemand sagen welche Art das ist??" ;-)))))

                            Gruß Ingo V.
                            Stimmt. Aber im Ernst: Man sollte natürlich immer nur wenige Pflanzen entnehmen. Sonst hat man keine Kontrolle mehr über räuberische Mitbewohner, die eingetragene Futtermenge wird zu groß und das Aufzuchtbecken ist voller Pflanzen, was die Kontrolle erschwert. Ein kleines Pflanzen- oder Algenbüschel, was man mit 3-4 Fingern greift - mehr nicht. Außerdem könnte man ja auch vor Ort bereits in einem kleinen Gefäß kontrollieren, ob etwas falsches mit enthalten ist.

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                            • #15
                              Meine Fragen wären aber noch nicht vollständig beantwortet

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