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"Groß"paludarien und Altbau

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  • "Groß"paludarien und Altbau

    Hey ihr,

    nachdem nun die Jobsuche erfolgreich war, suchen meine Frau und ich nach einer neuen Bleibe. Einerseits wollen wir unseren Tieren neue (größere) Anlagen gönnen, andererseits brauchen wir Platz für den geplanten Nachwuchs.

    Nun zum eigentlichen Dilemma: Derzeit ist bekanntlicherweise der Wohnungsmarkt mau / nicht bezahlbar. Wir sind jedoch in einigen Stadtteilen Berlins fündig geworden, dass "Problem": Altbau.

    Daher hoffen wir von euch pauschale Tipps zu bekommen: Bekommen wir das geplante 800-1.000l Becken (derzeit noch 640l) überhaupt in einen Altbau hinein oder ist das ein absolutes no-go für die Statik?

    Das wir einen Statiker holen müssen ist uns klar, aber wir wollen nicht umsonst alles in Sack und Tüten haben, wenn uns zum Schluss der Statiker sagt, dass es nicht geht. Wir haben übrigens bisher keine Wohnung vor 1900 gefunden, sondern i.d.R. um 1910-1930.

    Wir wären Euch sehr dankbar, wenn Ihr uns ein paar Tipps geben könntet, wonach wir zusätzlich Ausschau halten sollen.

    Liebe Grüße
    Sylvie & Pierre

  • #2
    Ein Daumenwert als absolutes max. im Berliner Altbau sind mir ca. 250 KG / m2 im Hinterkopf.
    Kommt aber sicher auch immer auf die Balkenrichtung / -abstände und Zustand etc. an.
    Entscheidend ist also auch auf welche Grundfläche sich die angegebenen Liter verteilen
    und wo sie stehen ( an einer tragenden Wand oder mittig als Raumteiler....???)

    Ich beneide Euch nicht um den Umzug

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    • #3
      Zitat von azor Beitrag anzeigen
      Ich beneide Euch nicht um den Umzug
      Danke für Deinen Richtwert und für Dein Mitleid Ich hoffe ja nur, dass ich die gleiche Truppe für unser großes Becken bekomme, wie beim letzten mal. Der Hausflur ist so eng, dass für das große Aquarium (180x70x50) 6 Leute (5 Träger und eine kleine Person mit Styroporplatte) notwendig waren.

      Wenn man den Umkreis ausdehnt, finden wir auch einige Neubauten. Vermutlich müssen wir halt den Kompromiss eingehen und können nicht in unsere Traumgegenden ziehen

      Liebe Grüße
      Pierre

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      • #4
        Hey,

        Der Umzug steht nun endlich kurz bevor und wir wollten euch fragen, was ihr (rein hypothetisch) von den Rahmenbedingungen haltet. Das Haus ist aus Eisenträgern mit Betonplatten errichtet worden. Nun stellt sich die Frage: Kann man das Paludarium (ca. 900kg auf 1,2qm) auch im unterkellerten Erdgeschoss stellen?

        Falls dem nicht so ist, würden wir dies im nicht unterkellerten Bereich stellen.

        Und nun für uns noch etwas wichtiges: Kennt ihr im Raum Bernau b. Berlin terraristische Ortsgruppen oder empfehlenswerte Insektendealer?

        Liebe Grüße
        Sylvie & Pierre

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        • #5
          Hallo.

          Es schein, DGHT und TGB vertreten unsere Interessen in Berlin.

          Grüße

          Peter
          curiosity killed the cat

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          • #6
            Verbindlich kann Dir keiner etwas dazu sagen.
            Das sollte sich schon jemand vom Fach vor Ort anschauen.

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            • #7
              Hi azor,

              Ich erwarte keine verbindlichen Zusagen. Es geht mir erst einmal um eine wirklich sehr grobe Einschätzung, ob die Kleinfassung von rund 900kg auf 1,2qm (gewichtstechnisch) passen könnte.

              Damit würde ich den Statiker um ein paar Wochen verschieben. Im Endeffekt kommt so oder so ein Statiker, weil das Paludarium vermutlich auf eine Beckengröße von 2x1x0,6-0,8 (BTH in m) vergrößert werden soll. Dies würde ich gerne aber so legen, dass ich Urlaub habe. Dies ist entweder vorm Umzug oder einige Wochen später.

              Mir ist auch klar, dass verbindliche Zusagen unmöglich sind, aber könnten rein theoretisch / hypothetisch die Eisenträger solch ein Gewicht halten?

              Liebe Grüße
              Pierre

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              • #8
                Hallo Pierre,

                deine Frage wird dir wohl so keiner beantworten können. Die einfache Aussage
                ''Stahlträger'' und ''Betonplatte'' sagt doch nichts aus.
                Wenn du sicher sein willst, das, dir der Boden nicht einbricht, musst du schon
                jemanden kommen lassen, der sich damit richtig auskennt.

                Frank

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                • #9
                  Ansonsten - was nicht passt, wird passend gemacht. Ich habs z.B. in Museen mit schweren Ausstellungsstücken mehrfach gesehen, dass der Boden durch diese Stahlstangen zur Stabilisierung gesichert wird. Da dürften dann ein oder zwei locker ausreichen, würd ich am besten mal den Vermieter fragen, ob das möglich wäre, sollte der Boden zu schwach sein...

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                  • #10
                    Haha, viel Glück, aber ich befürchte, dass der Vermieter keinen gesteigerten Bock darauf hat
                    ist scheisse, aber hat sich gebess...ach nee.

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                    • #11
                      900 Kilo auf einen guten qm ist schon nicht wenig.
                      Natürlich könnte man das Gewicht auf breiteren Stahlträgern verteilen . Die Frage ist, wie sieht das dann aus.
                      Ich denke der Vermieter wird Dir ein klares "Nein" geben.

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                      • #12
                        Zitat von azor Beitrag anzeigen
                        Ein Daumenwert als absolutes max. im Berliner Altbau sind mir ca. 250 KG / m2 im Hinterkopf.
                        Dazu hätte ich eine Frage, 250kg/m2 ist gar nicht wenig wenn auch gilt: 30m2 Raum ergäbe 7500kg, ob das gilt würde mich interessieren, weiter ich habe noch nie Angaben gesehen wie das Gewicht verteit sein muss, was ja einen grossen Unterschied ausmachen wird.
                        Hast du da eine Ahnung?

                        Ernst

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                        • #13
                          Zitat von Pudding Beitrag anzeigen
                          Falls dem nicht so ist, würden wir dies im nicht unterkellerten Bereich stellen.
                          Nicht unterkellert bedeutet ev. nicht dass die Bodenplatte schlüssig auf dem Boden aufliegt.

                          Ernst

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                          • #14
                            Nun das gilt sicher nicht um ein ganzes Zimmer flächendeckend voll zu stellen.
                            Ich hab bei mir damals einen Altbausanierer gefragt. Da spielt der Abstand der Balken und die Richtung der Balken eine Rolle. Außerdem ist an der Wand besser als in der Raummitte.
                            Ich rate im Zweifel immer Jemand vom Fach hinzu zu ziehen, der das vor Ort ansieht.
                            So etwas klärt man nicht im Internetforum.

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                            • #15
                              Naja wer weiß - womöglich ließen sich diese Stangen so platzieren, dass sie im eigenen Kellerverschlag rumstehen. Da können die zwar nerven, aber den Vermieter nicht stören, da die ja klar reversibel sind....

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