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Gesetz zur Haltung gefährlicher Tiere in Hamburg

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  • Gesetz zur Haltung gefährlicher Tiere in Hamburg

    Liebe Mitglieder der DGHT!
    Es ist vollbracht, die hamburger Politiker haben über ein Gesetz zur Haltung gefährlicher Tiere abgestimmt (seit 1.10.2013) und nun auch eine Durchführungsverodnung geschaffen. Sie wurde gestern in der Bürgerschaft abgesegnet. Auf Grundlage dieser GVO können wir jetzt diskutieren, es gibt meiner Meinung nach erhebliche Ungereimtheiten, merkwürdige Tierlisten und sehr schwammige Formulierungen. Achtung: Durchführungsverordnungen können jederzeit bei Bedarf verändert und angepasst werden!

    Gruß,
    Jörg Hofmann

    Alle Informationen findet Ihr auf unserer HP:

    http://www.dght-hamburg.de/infos/news/index.html
    www.dght-hamburg.de

  • #2
    Hallo,

    was mich förmlich anspringt, ist das mit den Waranen, wie kommt man auf so einen
    Schwachsinn ? Ich verstehe auch nicht warum Giftschlangenterrarien nicht abgeschlossen
    sein müssen und es ausreichend ist, wenn der Raum abgeschlossen werden kann.
    Ich finde beides ist wichtig, wobei die meisten Unfälle wohl beim direkten, ungeschützten
    ''Händeln'' passieren. Gibt es überhaupt einen bekannten Fall, wo eine ''entflohene''
    Giftschlange oder Spinne einen anderen, außer den Halter oder einen ''Stellvertreter''
    gebissen hat ?


    Frank
    Zuletzt geändert von Thedarkside; 30.10.2013, 21:43.

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    • #3
      Zitat von Thedarkside Beitrag anzeigen
      ... Ich verstehe auch nicht warum Giftschlangenterrarien nicht abgeschlossen sein müssen und es ausreichend ist, wenn der Raum abgeschlossen werden kann. ...
      Was gibt es daran nicht zu verstehen, lieber Frank? Ein Schloss an der Tür zum Haltungsraum verhindert den unbefugten Zugriff durch Dritte dabei mindestens ebenso zuverlässig, wie eines am Behälter selbst. Dass Terrarien und Haltungsraum ausbruchsicher gestaltet sein müssen, um ein Entweichen potentiell gefährlicher Tiere zu verhindern, sollte sich von selbst verstehen.

      Peter
      curiosity killed the cat

      Kommentar


      • #4
        Zitat von sch.niehoff Beitrag anzeigen
        Was gibt es daran nicht zu verstehen, lieber Frank? Ein Schloss an der Tür zum Haltungsraum verhindert den unbefugten Zugriff durch Dritte dabei mindestens ebenso zuverlässig, wie eines am Behälter selbst. Dass Terrarien und Haltungsraum ausbruchsicher gestaltet sein müssen, um ein Entweichen potentiell gefährlicher Tiere zu verhindern, sollte sich von selbst verstehen.

        Peter
        Das verstehe ich ja, mir persönlich ist es auch wichtiger, dass die Tiere aus dem Raum
        nicht entkommen können um Dritte zu gefährden. Das hier nun aber explizit darauf
        hingewiesen wird, dass Terrarien nicht abgeschlossen werden müssen und es reicht einen
        abschließbaren Raum zu haben, finde ich schon etwas komisch, denn mehr Sicherheit
        wird natürlich geschaffen, wenn man es abschließen kann und ein mehr an
        Sicherheit schadet ja auch nicht.
        Ich habe auch immer noch nicht verstanden, was das überhaupt soll !
        Normalerweise überreagiert doch unsere Gesetzgebung immer auf ein bestimmtes
        Ereignis, was vorher von den Medien entsprechend hysterisch hochpepuscht wurde.
        Was war das, woraus leitet sich die Notwendigkeit ab?
        Habe ich da was verpasst ?



        Frank

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        • #5
          Ich dachte immer Hyänen gehören zu den Katzenartigen und nicht zu den Hunden, finde da auch ein paar Vertreter der Haushunde auf solch einer Liste unterrepresäntiert, wenn denn schon eine erstellt wird, kann allerdings auch sein, dass ich da andere Gesetze die das Regeln einfach nicht kenne.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von bert Beitrag anzeigen
            Ich dachte immer Hyänen gehören zu den Katzenartigen und nicht zu den Hunden, finde da auch ein paar Vertreter der Haushunde auf solch einer Liste unterrepresäntiert, wenn denn schon eine erstellt wird, kann allerdings auch sein, dass ich da andere Gesetze die das Regeln einfach nicht kenne.
            Hyänen gehören zu den Katzenartigen, ist völlig richtig :-)
            Welche Vertreter der haushunde meinst du denn?

            Und was sollten die auf der Liste zu suchen haben?
            Ansonsten sind Wildhunde, Rothunde, Wölfe und Hybriden zwischen Haushund und Wolf ja aufgeführt.

            Wenn mich nicht alles täuscht, geht es hier speziell um Wildtiere und nicht um domestizierte Sofakuschler ^^ .

            Falls du an Terrier und Co denkst, dafür gibt es an anderer Stelle schon Listen und Auflagen.
            Zuletzt geändert von PeLa; 31.10.2013, 08:24.

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            • #7
              Zitat von PeLa Beitrag anzeigen
              Hyänen gehören zu den Katzenartigen, ist völlig richtig :-)
              Das war Ironie und bezog sich darauf, dass sie in der Liste unter den Hunden geführt werden.

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              • #8
                Zitat von The Dude Beitrag anzeigen
                Das war Ironie und bezog sich darauf, dass sie in der Liste unter den Hunden geführt werden.
                Jo hab ich schon verstanden, trotzdem Danke

                Es ist aber gar nicht selten, dass viele Menschen Hyänen zu den hundeartigen zählen....vermutlich weil sie äusserlich denen irgendwie mehr ähnlich sind.

                Sowas aber von angeblichen Fachleuten fabriziert ist schon peinlich^^ :wall:

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                • #9
                  Update!

                  Aktuelle Situation zur Gefahrentierhaltung in HH

                  Liebe DGHT-Mitglieder,
                  gestern hatte ich erneut ein längeres Gespräch bezüglich der neuen Gefahrentiergesetzgebung und es ist nun mal so, dass tatsächlich auch Boa constrictor angemeldet werden muss, auch die Unterart B.c. imperator. Die Amtstierärzte finden das auch nicht toll, jedoch kann man augenscheinlich kaum unterscheiden, ob mal wirklich "kleinbleibende" B.constrictor pflegt, oder eben Tiere hat, die "theoretisch" über 3 m werden könnten. Die Diskussion um Gattungen, die nicht explizit auf der Liste stehen (z.B. Macrovipera und Montivipera) müssen auch gemeldet werden, hier gelten die alten Synonyme. Bei der nächsten Änderung der Verordnung werden die Gattungen nachgetragen. Dann müsstet Ihr sowieso wieder eine erneute Genehmigung beantragen und dadurch doppelt bezahlen. Macht also wenig Sinn, sie nicht gleich bei der ersten Antragstellung mitzunehmen. Zu den Preisen ist zu sagen, dass die Genehmigung selbst knapp bei 90,- € liegen wird, hinzu kommen jedoch noch die Kosten für die Begehung und Überprüfung der Terrarienanlage, hier fallen etwa 38,- € pro halbe Stunde an. Je besser die Vorbereitungen sind, desto schneller und günstiger also der Besuch. Bei einer eventuell anfallenden erneuten Überprüfung der Anlage fallen wieder Kosten an. Die Kosten werden aber in jedem Fall noch geändert, schnelle Anmeldung hilft vielleicht, Geld zu sparen.
                  Dringend davon abzuraten ist das Verschweigen der Haltung sogenannter "gefährlicher Tiere", denn die Denunziationsrate ist groß! Schon jetzt sind einige Personen gemeldet worden, die noch keine Genehmigung gestellt haben. Die Strafen sind ziemlich heftig, wenn man sich nicht um eine Genehmigung bemüht.
                  Zwei wichtige Grundlagen für eine Erteilung der Genehmigung sind ein aktuelles Führungszeugnis (ohne Eintrag) und ein Sachkundenachweis. Den Sachkundenachweis bieten wir ab sofort zu jedem Vortragsabend der DGHT-LV-Hamburg an, Beginn ist jeweils 18:00 Uhr am Sportplatzring. Achtung: Vorherige Anmeldung bei mir (per Email) ist dringend notwendig. Bei Rückfragen meldet Euch gerne bei mir.
                  Für alle hier gemachten Angaben übernehme ich keine Gewähr!
                  Jörg Hofmann
                  www.dght-hamburg.de

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                  • #10
                    Hallo,

                    sind die 90 Euro jetzt eine Pauschale?Gilt das pro "Gefahrentier" oder wie muss man sich das vorstellen?Ich meine,muss man z.B.für Spinnen und Skorpione genausoviel zahlen?

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                    • #11
                      Was bin ich froh in NRW zu wohnen.

                      90,-€ für jeden Skorpion und 38 für jeden Kontrollgang ist schon heftig. Und bei den Besuchen wirds wohl auch nicht um artgerechte Haltung, sondern wohl um Sicherheitsschlösser und sonstigen Unfug gehen.

                      Heimlichhalter sollten auch nicht rumprahlen mit ihren Tieren, dann kann auch nichts passieren.

                      Der einzige Vorteil den ich da sehe ist das Hobby kann wegen dem Einnahmepotenzial wohl nicht mehr verboten werden.

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                      • #12
                        Zitat von Reptillo Beitrag anzeigen
                        Was bin ich froh in NRW zu wohnen.
                        Heimlichhalter sollten auch nicht rumprahlen mit ihren Tieren, dann kann auch nichts passieren.
                        Es gibt leider auch hier immer wieder Leute die ihre Nase in Angelegenheiten stecken,die sie nichts angehen...

                        Wie Jörg Hofmann schon geschrieben hat "Denunziationsrate", damit hat er leider recht.
                        Leider wird immer nich zu wenig Aufklärung betrieben.Ich finde nirgends Zahlen die jetzt sagen,dieses kostet soviel,jenes soviel....man wird leider sehr alleingelassen mit diesem Thema.

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                        • #13
                          Naja Besucher in der Wohnung werden solche Haltungen schon sehen. Aber da gibs auch Möglichkeiten.
                          Wenn Besucher sich nicht auskennt kann man einfach sagen es sind harmlose Tiere. Funktioniert natürlich nicht bei allgemein bekannten Tieren wie Klapperschlange usw.
                          Natürlich kann man auch einfach behaupten die wären genehmigt, der durchschnittliche Besucher wird schon keine Papiere sehen wollen, und selbst dann lässt sich noch was einfallen.

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                          • #14
                            Wunderbar, wie sich diese Diskussion dank der Herren "Reptillo" und "Pokie" entwickelt. So liefert man den "Tierrechtlern" die Argumente frei Haus.

                            Kopfschüttelnd,

                            Wolfgang Bischoff
                            Redakteur der Zeitschrift "Die Eidechse"

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                            • #15
                              Bitte was?Ich bin bemüht darum meine Tier anzumelden/Sachkundenachweis etc.zu machen.Also nun fangen sie hier ja nicht mit irgendwelchen Unterstellungen an.Man wird ja wohl nochmal Infos einholen dürfen...ich warte unter anderem auch schon seit mehreren Monaten auf eine Antwort von Herrn Hofmann auf meine E-mail...nur mal so nebenbei bemerkt.Warum werden denn eigentlich Informationen hier so zurückgehalten.Anstatt mal klipp und klar zu sagen,was eigentlich nun Sache ist.Stattdessen muss man die Leuten die Ahnung haben alles aus der Nase ziehen.Ich verstehe nicht was ihr posting da nun soll....
                              Zuletzt geändert von Pokie; 29.12.2013, 19:13.

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