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Fruchtfliegen richtig züchten

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  • Fruchtfliegen richtig züchten

    Guten Abend. Ich handhabe es so, dass ich immer mal wieder ein Stück Obst oder Gemüse in die Fliegendose werfe und diese sich dann in diesem Brei vermehren (wie wilde Fruchtfliegen). Muss ich mir Sorgen wegen möglicher Keime machen oder ist diese Methode unbedenklich? Und ist es dann noch erforderlich, die Fliegen zu bestäuben oder nehmen sie dann genügend Nährstoffe aus dem Futter auf, sodass es ab einer bestimmten Generation nicht mehr notwendig ist?

    Gruß, Bernd

  • #2
    Von welchem Brei sprichst du jetzt? Von dem, der sich bereits im Zuchtansatz befindet oder von dem, der sich aus dem von dir reingeworfenen Obst/Gemüse bildet? In beiden Fällen würde ich die Futterfliegen zusätzlich mit einem Calcium-Mineralgemisch bestäuben, denn das geschieht nicht durch Obst/Gemüse. Mache ich bei jeglichen meiner Futtertiere auch so.

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    • #3
      Zitat von janm Beitrag anzeigen
      Von welchem Brei sprichst du jetzt? Von dem, der sich bereits im Zuchtansatz befindet oder von dem, der sich aus dem von dir reingeworfenen Obst/Gemüse bildet? In beiden Fällen würde ich die Futterfliegen zusätzlich mit einem Calcium-Mineralgemisch bestäuben, denn das geschieht nicht durch Obst/Gemüse. Mache ich bei jeglichen meiner Futtertiere auch so.
      Ich meine der Brei, der sich aus beidem bildet. In der Natur essen Frösche ja auch Futtertiere ohne zusätzliche Bestäubung. Ich habe ein Mineralpulver speziell für Amphibien, es ist nur sehr schwierig, die Fliegen alle zu bestäuben. Bedenkliche Keime würden sich nicht nach einiger Zeit bei meiner Methode bilden, oder doch?

      Gruß, Bernd

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      • #4
        In der Natur ernähren sich die Futtertiere aber auch ausgewogener und dadurch gehaltvoller.
        Ob sich bei der von dir geschilderten Methode "bedenkliche" Keime bilden, wage ich nicht zu beurteilen, aber vermutlich schon. Um das sicher zu klären, müsste man eine Probe ins Labor schicken. Bei meinen Futtertierzuchten (Heimchen, Grillen, Asseln, Schaben) achte ich immer sehr darauf, nicht gefressenes Futter nach 1 Tag zu entsorgen.

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        • #5
          Zitat von janm Beitrag anzeigen
          In der Natur ernähren sich die Futtertiere aber auch ausgewogener und dadurch gehaltvoller.
          Ob sich bei der von dir geschilderten Methode "bedenkliche" Keime bilden, wage ich nicht zu beurteilen, aber vermutlich schon. Um das sicher zu klären, müsste man eine Probe ins Labor schicken. Bei meinen Futtertierzuchten (Heimchen, Grillen, Asseln, Schaben) achte ich immer sehr darauf, nicht gefressenes Futter nach 1 Tag zu entsorgen.
          Ich lasse den Brei drin und lasse die Fliegen in dem gammeligen Schleim sich hoch ziehen, bis sie aussterben. Bis jetzt sind meine Frösche nicht erkrankt, es macht mir aber dennoch Sorgen. Und welcher normale Mensch schickt davon Proben ins Labor?

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          • #6
            Deswegen die Möglichkeitsform "müsste"! Natürlich schickt kein normaler Mensch solch eine Probe ins Labor! Aber es wäre (wieder Möglichkeitsform) der einzig mögliche Weg herauszufinden, ob sich dort Keime bilden, die den Amphibien gefährlich werden könnten. Auch bei meinen Fruchtfliegen entferne ich das angebotene Obststückchen nach einem Tag, damit es im Zuchtbehälter nicht unnötig gammelt. Den Nährbrei nehme ich in Kauf und da ist auch noch nie was passiert, da mache ich mir als normaler Mensch gar keine Sorgen!

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            • #7
              Zitat von Anura-Rex2 Beitrag anzeigen
              es macht mir aber dennoch Sorgen. Und welcher normale Mensch schickt davon Proben ins Labor?
              Labordiagnostik ist im Hobby doch recht normal. Ob in diesem speziellen Fall auch, kann ich nicht einschätzen, weil meine einzige verbliebene Amphibie eine Aga-Kröte ist, und Fruchtfliegenzucht für die herzlich wenig Sinn macht.

              Was mir auffällt: Du machst Dir Gedanken, hast Sorgen, scheinst die einzig sichere Nachweismöglichkeit allerdings absurd zu finden. Warum? Wie soll einer von uns Forenusern nun bestätigen oder widerlegen können, ob Du Dir im von Dir geschilderten Fall Sorgen um "Keime" machen solltest oder müßtest?

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              • #8
                Zitat von janm Beitrag anzeigen
                Deswegen die Möglichkeitsform "müsste"! Natürlich schickt kein normaler Mensch solch eine Probe ins Labor! Aber es wäre (wieder Möglichkeitsform) der einzig mögliche Weg herauszufinden, ob sich dort Keime bilden, die den Amphibien gefährlich werden könnten. Auch bei meinen Fruchtfliegen entferne ich das angebotene Obststückchen nach einem Tag, damit es im Zuchtbehälter nicht unnötig gammelt. Den Nährbrei nehme ich in Kauf und da ist auch noch nie was passiert, da mache ich mir als normaler Mensch gar keine Sorgen!
                Gut, danke für die ausführliche Antwort.

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                • #9
                  Zitat von read_only Beitrag anzeigen

                  Labordiagnostik ist im Hobby doch recht normal. Ob in diesem speziellen Fall auch, kann ich nicht einschätzen, weil meine einzige verbliebene Amphibie eine Aga-Kröte ist, und Fruchtfliegenzucht für die herzlich wenig Sinn macht.

                  Was mir auffällt: Du machst Dir Gedanken, hast Sorgen, scheinst die einzig sichere Nachweismöglichkeit allerdings absurd zu finden. Warum? Wie soll einer von uns Forenusern nun bestätigen oder widerlegen können, ob Du Dir im von Dir geschilderten Fall Sorgen um "Keime" machen solltest oder müßtest?
                  Weil ich dann von jedem Fliegenbehälter regelmäßig Proben einschicken müsste. Kennst Du jemanden, der so viel Aufwand betreibt und so viel Zeit und Geld hat?

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                  • #10
                    Der (Zeit)Aufwand für eine Probenentnahme, und dann einen gepolsterten Umschlag zur Post bringen, hält sich im seeehr überschaubaren Rahmen. Geld... ja, natürlich kostet das was. Aber warum machst Du es so kompliziert? Nimm eine Probe aus einem Deiner Zuchtbehälter... gibt es da einen Befund mit Handlungsbedarf, kannst Du sicher sein, daß das alle Zuchtbehälter betrifft.

                    Wenn Deine Frage rhethorischer Natur war: sorry, per Ferndiagnose kann Dir keiner von uns Deine Gedanken und Sorgen nehmen oder bestätigen.

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                    • #11
                      Dann lieber regelmäßig neue Fliegen kaufen. Ist schonender für den Geldbeutel, als regelmäßig Proben aus der eigenen Zucht ins Labor zu schicken.

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