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Klebereflektoren Dragon

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  • Klebereflektoren Dragon

    Hallo

    habe mir mal für die T5 Röhren die Klebereflektoren von Dragon bestellt.
    Wollte sie jetzt draufkleben auf dei Röhre und habe gesehen das die Klebeseite weiß ist und nicht silber.
    Refklektiert denn das dann trotzdem genug?
    Oder sollte ich die Reflektoren lieber falschrum über die Lampe Kleben damit das silberen unten ist und das Licht reflektiert wird?

    Gruß Toby

  • #2
    Hi ;
    Ich glaube in der Terraria über Beleuchtung stand drinn das weiße Reflektoren genau so gut reflektieren wie silberne .

    LG Cayenn

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    • #3
      Hi,

      ich glaube nicht an die Effizienz der Klebereflektoren. Das hat nichts damit zu tun, dass Weiss (diffus) ebenso gut oder besser reflektiert als Silber (gerichtet), sondern mit der Technik an sich.
      In der Röhre entsteht Licht weniger definierter Wellenlängen, vor allem im UV-Bereich. Damit werden die Fluorophore in der Beschichtung angeregt, Licht längerer Wellenlänge abzugeben.
      Das wird nun bei diesen Klebedingern unmittelbar nach dem Austritt aus der Fluorophorschicht wieder nach unten reflektiert und muss dabei zweimal durch die Fluorophorschicht, um unten wieder auszutreten.
      Da die Fluorophore Licht ihrer Emissionswellenlänge bei Rückstrahlung natürlich auch absorbieren, geht das mit Sicherheit mit hohen Lichtverlusten einher.
      Somit dürfte die Wirkung dieser Reflektoren erheblich schlechter sein als die gut gerechneter parabolischer oder auch einfacherer T5 Aufsteckreflektoren.
      Ausserdem könnte man ebenso gut aber billiger, einen Alufoliestreifen mit Tesafilm auf die Röhre bappen (Mit Abstand zu den leitenden enden!).
      Wenn ein bauartähnlicher Reflektor Sinn machen soll, muss er m.E. in der Röhre anstelle der oberen Fluorophormischung angebracht sein.

      Gruß

      Ingo
      Kober? Ach der mit den Viechern!




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      • #4
        Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
        Hi,
        Da die Fluorophore Licht ihrer Emissionswellenlänge bei Rückstrahlung natürlich auch absorbieren
        Hi Ingo,
        ist das nur eine unglückliche Formulierung (und sollte eigentlich heißen: Fluorophore absorbieren entsprechend ihrer Opazität einen Teil des durchgeleiteten Lichts), oder haben Fluorophore tatsächlich (Sperr-)Filterspektren, die ihrer Emissionswellenlänge entsprechen? Wenn das so ist, habe ich es noch nicht mitbekommen, finde es aber sehr interessant. Im Umkehrschluss würde das bedeuten: "Filtert" man eine Lichtquelle mit kontinuierlichem und konsistentem Spektrum durch eine Leuchtstoffröhre hindurch, hat das resultierende Spektrum Lücken an den Stellen, wo die Fluorophore ihre Emissionsmaxima haben. Dazu würde ich, falls das so korrekt ist, gern mal eine Messreihe starten. Möglicherweise könnte man auf diese Weise eine Ergänzung der diskontinuierlichen Spektren von Leuchtstoffröhren bewerkstelligen und dabei "elegant" eine Intensitätserhöhung der vorhandenen Emissionswellenlängen umgehen.

        Wenn ein bauartähnlicher Reflektor Sinn machen soll, muss er m.E. in der Röhre anstelle der oberen Fluorophormischung angebracht sein.
        Nein, das würde - vorausgesetzt, ich habe dich richtig verstanden - nicht funktionieren. Das gesamte sichtspektrale Licht, das nach innen abgegeben wird, muss ja, um nach außen zu kommen, so oder so noch einmal durch eine Schicht Fluorophore. Dementsprechend kann ein Reflektor nur das Licht ans Ziel bringen, das er an der Röhre vorbei nach unten leitet. Elementar wäre also ein Abstand zwischen Reflektor und Röhre, anders geht's nicht.

        Tschöö
        Stephan
        Sternotherus odoratus, Pelomedusa subrufa
        Ambystoma mexicanum
        http://axolotl.profiforum.de

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        • #5
          Zitat von sbuerger Beitrag anzeigen
          oder haben Fluorophore tatsächlich (Sperr-)Filterspektren, die ihrer Emissionswellenlänge entsprechen?
          Ok, das war vielleicht zu schnell geschossen. Milchmädchenphysik....ich mein zwar nach wie vor, da war irgendwas in der Richtung, kann es aber gerade ad hoc nicht belegen und zum nachschaun fehlt mir die Zeit.
          In jedem Fall muss das Licht aber durch zwei weiss erscheinende und somit ziemlich reflektierende Beschichtungen durch.

          Zitat von sbuerger Beitrag anzeigen
          Nein, das würde - vorausgesetzt, ich habe dich richtig verstanden - nicht funktionieren. Das gesamte sichtspektrale Licht, das nach innen abgegeben wird, muss ja, um nach außen zu kommen, so oder so noch einmal durch eine Schicht Fluorophore. Dementsprechend kann ein Reflektor nur das Licht ans Ziel bringen, das er an der Röhre vorbei nach unten leitet. Elementar wäre also ein Abstand zwischen Reflektor und Röhre, anders geht's nicht.
          Ich glaube, Du hast mich missverstanden: Wenn das Gasentladungslicht per se in der Röhre und vor dem Auftreffen auf die Beschichtung reflektiert wird -eben nicht das von der Beschichtung emittierte Licht- , wird mehr davon auf die Fluorophormischung im unteren Bereich geleitet und somit dort eine höhere Leuchtdichte erzeugt.

          Gruß

          Ingo
          Kober? Ach der mit den Viechern!




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          • #6
            Hallo.
            Ingo, wenn ich Dich richtig verstanden habe, meinst Du, dass die Fluoreszenzwellenlänge der Leuchtschichtmaterialien, welche logischerweise geringer ist als die Anregungswellenlänge ist, gleichzeitig eine Absorptionswellenlänge ist. Dem ist nicht so. Wenn Wellenlängen im sichtbaren Licht absorbiert werden, erscheint die entsprechende Substanz für das menschliche Auge in der Komplementärfarbe (eine reife Tomate erscheint rot, weil sie grünes Licht absorbiert). Wenn also z.B. eine Leuchtschicht UV-Licht absorbiert, dadurch eine elektronische Anregung erfährt und unmittelbar darauf wieder in den elektronischen Grundzustand zurückfällt, so emittiert sie Fluoreszenzlicht sowie die Energiedifferenz der Photonen (hv der Anregungsphotonen - hv der Fluoreszenzphotonen) sowie durch strahlungslose Übergänge (Franck-Condon-Prinzip) Wärme. Da das Fluoreszenzlicht in Leuchtstoffröhren im sichtbaren Licht nicht ausreicht, um elektronische Übergänge zu induzieren (es fehlt ja der Anteil der in Wärme umgewandelt wurde), ist eine Rückabsorption nur dann möglich, wenn der Leuchtstoff selbst durch einen anderen Mechanismus (z.B. d-pi - Übergänge) diese Wellenlänge absorbieren würde. Das wird natürlich vermieden, weil 1. die Röhre dann farbiges Licht abgeben würde und 2. die Effektivität stark vermindert würde, weil das absorbierte Licht seinerseits wieder in Wärme übergehen würde (strahlungslos). Ich hoffe ich habe das richtig und einigermaßen verständlich erklärt. Gruß
            Sven
            Jeder Mensch hat eine Wirbelsäule, aber nicht jeder hat ein Rückgrat.

            Bitte sehen Sie von privaten Anfragen zu Diskussionsthemen weitgehend ab und posten sie lieber im Forum bzw. bitte legen Sie es mir nicht als Arroganz oder Gleichgültigkeit aus, wenn ich sie nicht beantworte (n kann). Mir fehlt einfach die Zeit dazu.

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