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wieder eine Frage zu UV

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  • wieder eine Frage zu UV

    Hallo zusammen,

    zwecks weiterer Planungen hätte ich mal eine vielleicht etwas naive Frage: Wenn die UV-Quelle genau wie die Lichtquellen aus Sicherheitsgründen außerhalb des Terrarium angebracht werden soll, also meist wohl hinter/über einer Bespannung mit Alugaze o.ä.: Kommt dann genug UV-Strahlung durch die Maschen? Oder wird nicht vielmehr ein Teil durch die Gaze reflektiert und geht dem Tier verloren? Wurde das mal gemessen? (Ich würde nämlich fast vermuten, daß die ganzen UV-Messungen direkt unter der Lampe vorgenommen werden, ohne Gitter dazwischen.) Oder kann man solche Bedenken getrost vernachlässigen?

    Sorry, wenn das jetzt physikalischer Blödsinn gewesen sein sollte, und danke für eure Antworten,

    Dirk

  • #2
    Solange genug Licht durch die Maschen kommt . Brauchst dir da keine Sorgen zu machen,die UV Strahlen haben ja keine andere "größe" ^^, wo Licht ist ist auch UV.

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    • #3
      Rechne doch einfach einmal die Maschengrösse aus.
      Das sichtbare Licht hat ca. Eine Wellenlänge von 500 nm.
      Wie du sieht dürfen die Maschen gross genugßein das das Licht durchgeht.
      Prozentual muss man natürlich etwas abrechnen absenken denke das das mal 20% ausmacht.
      Bei einer Uten Lampe ist das zu vernachlässigen.

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      • #4
        Das hängt von der Gaze ab, starke und Drosophiladichte Gaze lässt weniger Licht/UV durch als als nur für erwachsene Heuschrecken dichte Gaze. Oft gibt es Angaben über die Durchlässigkeit, du müsstes auf die Seite eines Gazespezialisten/Drahtgewebe gehen(mir fällt nur Drawag ein).
        Vielleicht steht es auch in einem Physikbuch.

        Ernst

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        • #5
          Moin zusammen: klar geht es um die Maschenweite. Wenn ich ein Kaninchengitter verwende, brauche ich mir keine Gedanken darüber zu machen, soviel war mir auch klar. Aber dann entkommen natürlich alle Futtertiere. Nehme ich dagegen ein Gazegeflecht, bei dem das Verhältnis Material : Maschenweite fast 1 : 1 ist, muß ich doch grob gerechnet davon ausgehen, daß auch die Hälfte der Strahlung (egal ob Licht oder UV) reflektiert wird und nicht beim Tier ankommt. Und auch bei 1 : 2 bis 1 : 3 geht immer noch ein Drittel bis ein Viertel verloren. Und ich dachte, gerade Chamäleons wären so heikel mit UV-Strahlung?

          Wie habt ihr das denn alle gelöst? Oder was ist hier die "best practice"? Soll die UV-Lampe doch ins Becken, und nur Beleuchtung und Wärmestrahler außerhalb angebracht werden?

          Viele Grüße,
          Dirk

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          • #6
            Bamboo hat dir die einfachste Lösung gesagt, wenn dir das nicht genügt nimmst du meinen Ansatz und rechnest den Verlust aus und wählst danach die Lampe aus.

            Ernst

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            • #7
              Das war keine "Lösung" !? Ohne ein UV-Meßgerät - was wohl nicht jeder in der Schublade hat - muß man sich hier wohl auf Raten und Mutmaßungen verlassen.

              Also bei einem selbstgebauten (Chamäleon-)Terrarium würde ich oben so etwas wie Bienengitter (mit grober Maschenweite, so um die 2,8mm) nehmen: Da wäre - wenn überhaupt - wohl nur ein sehr geringer Strahlenverlust.

              Bei einem Gazeterrarium kann man natürlich glauben, wenn der Hersteller behauptet, es sei UV-durchlässig. (Man kann aber auch bezweifeln, daß das tatsächlich gemessen wurde.)

              Und bei einem gekauften Glasterrarium - mit extra eingebauten Lüftungsflächen an der Seite etc. - würde ich eben immer noch bezweifeln, daß genügend UV-Strahlung durch die handelsüblichen Metallgitter dringt. Betonung liegt auf genügend: Wie viel Strahlung braucht das Tier? Wieviel kommt durch? Wer weiß das überhaupt und wer mißt das nach?

              Also sowohl bei Gaze als auch bei einem Glasterrarium bin ich mir unsicher und würde denken, daß eine sicher im Inneren angebrachte UV-Quelle doch wirkungsvoller ist!? Daher meine Frage nach den best practices.

              Gruß, Dirk

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              • #8
                http://www.google.de/search?q=mesh+site%3Auvguide.co.uk
                http://www.uvguide.co.uk/fluorescenttubemeshtests.htm
                Zuletzt geändert von Sarina; 30.12.2010, 12:43.

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                • #9
                  Hi Sarina,

                  hatte irgendwie gehofft, daß Du den thread auch siehst.
                  Danke für die links: Das beantwortet genau meine Fragen. (Und bestätigt meine Vorannahme: daß es nämlich nicht unerhebliche Verluste durch Gitter gibt.) Was aber interessant war: daß diese Verluste durch Einsatz von Reflektoren auch wieder ausgeglichen werden können.)

                  Viele Grüße, Dirk

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                  • #10
                    Zitat von djh Beitrag anzeigen
                    Das war keine "Lösung" !? Ohne ein UV-Meßgerät - was wohl nicht jeder in der Schublade hat - muß man sich hier wohl auf Raten und Mutmaßungen verlassen.
                    Doch, das ist eine Lösung. Du musst nur etwa die gleiche Beleuchtung installieren die Andere installiert und damit Erfolg haben.
                    Es geht auch noch genauer, mit einem Belichtungsmesser(sowas haben viele noch in ihrer Fotoausrüstung), ist aber eigentlich unnötig.
                    Du misst die Beleuchtungsstärke, wenn die zeigt dass sie genügend ist, so dürfte auch das UV genügend sein.
                    Die UV Bestrahlung hat sowieso nichts mit Genauigkeit zu tun, schau nur mal die Angaben bei Verwendung der Ultravitalux an, die Streuen sicher um den Faktor 4.
                    Kauf dir doch ein UV-Meter, sind soviel ich weiss nicht mehr teuer und verglichen mit mit den anderen Kosten Peanuts.

                    Ernst

                    Die Messungen sagen eigentlich nichts Neues, die Reduktion des UVs durch Gitter dürfte im gleichen Bereich liegen wie bei sichbarem Licht.
                    Zuletzt geändert von Ernst; 30.12.2010, 13:22.

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