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Heute beim Futter fangen

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  • Heute beim Futter fangen

    Hi,

    ist für euch sicher nicht schwer, aber die kleine lief mir Heute über den Weg. Sie hatte eine Gesamtlänge von 6,5-7cm.
    Die Bilder sind zwar nicht die tollsten, da ich nur mein Handy dabei hatte, aber es sollte für eine Bestimmung reichen.

    http://www.bilder-space.de/show.php?...iGvAN0O52V.jpg
    http://www.bilder-space.de/show.php?...kkS1olO0A0.jpg

    Gruss,
    Michael
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Nando; 12.08.2009, 13:18.

  • #2
    Zauneidechsenschlüpfling
    ...erstaunlich, wass die Handies heutzutage schon für Bilder machen können.


    Gruß

    Ingo
    Kober? Ach der mit den Viechern!




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    • #3
      Hi Ingo,

      hab ich auch getippt.
      Nur leider sind die bei mir recht selten geworden.
      War erst die 2te die ich dieses Jahr gesehen habe. Bei der anderen dürfte es sich um die Mutter gehandelt haben.
      Früher sind sie uns täglich über die Füsse gesprungen, aber Heute...

      Gruss,
      Michael

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      • #4
        Hallo,

        das Verschwinden der Zauneidechse beschäftigt mich schon zwei, drei Jahre. Ich wohne in einem Weinanbaugebiet. Hier sind in den Weinbergen und auch in den Ortschaften zum Teil sehr individuenstarke Populationen auf einige Einzeltiere geschrumpft. Warum kann ich mir selbst nicht erklären. Die Chemischen Mittel die in den Weinbergen verwendet werden, werden heute stärker kontrolliert als früher, daran kann es nicht liegen. Die Mauereidechse, welche bis vor ca 5-6 Jahren noch nicht bei uns vorkam verbreitet sich derzeit massiv. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mauereidechse an dem Verschwinden der Zauneidechse Schuld haben kann.:ups:

        Viele Grüße
        Michi

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        • #5
          Zitat von Michitriturus Beitrag anzeigen
          Hallo,

          das Verschwinden der Zauneidechse beschäftigt mich schon zwei, drei Jahre. Ich wohne in einem Weinanbaugebiet. Hier sind in den Weinbergen und auch in den Ortschaften zum Teil sehr individuenstarke Populationen auf einige Einzeltiere geschrumpft. Warum kann ich mir selbst nicht erklären. Die Chemischen Mittel die in den Weinbergen verwendet werden, werden heute stärker kontrolliert als früher, daran kann es nicht liegen. Die Mauereidechse, welche bis vor ca 5-6 Jahren noch nicht bei uns vorkam verbreitet sich derzeit massiv. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mauereidechse an dem Verschwinden der Zauneidechse Schuld haben kann.:ups:

          Viele Grüße
          Michi
          Hallo!

          Interessante Fragestellung... Wie sieht's mit der Vegetationsstruktur der Weinberge aus, eher offener oder eher verbuschter geworden?
          Mauereidechsen sind ja nochmal ein Stück thermophiler als Zauneidechsen, möglicherweise wird es diesen in Zeiten der Klimaerwärmung auch zu heiß an den exponierten Weinberghängen. Vielleicht erhalten die Mauereidechsen dadurch einen Selektionsvorteil, der sie die Zauneidechsen in Konkurrenzverhältnissen verdrängen lässt?

          Viele Grüße Thomas

          P.S.: Ich habe diesen Sommer in BaWü bestimmte Schmetterlinge kartiert und hatte eigentlich im ganzen Land sehr regelmäßig Zauneidechsen.
          www.terragraphie.de

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          • #6
            Hi,

            Die Chemischen Mittel die in den Weinbergen verwendet werden, werden heute stärker kontrolliert als früher, daran kann es nicht liegen.
            Bei mir wird auch kräftig Wein angebaut und du willst gar nicht wissen was die alt eingesessenen noch so alles in ihren Kellern und Lauben versteckt haben. Aber solange die es immernoch schaffen die Kontrollen aus zu tricksen, wäre ich mir nicht sicher in wie weit verbotene Pflanzenschutzmittel weiterhin zum Einsatz kommen.
            Bei Sätzen wie: "Awo, des benutze ma scho dreisisch Johr, des konn ga net so schlimm sei" kann man sich ja denken was die von der aktuellen Gesetzeslage halten. Da geht einem das Messer in der Tasche auf, aber solange man keine Namen hat, oder ungefähr weiss welches Feld von so einem bestellt wird, kann man leider nicht mehr machen als darauf hinzuweisen und zu hoffen das die Kontrollen was bringen.

            Aber was letztendlich das Zurückgehen der Population verursacht kann ich leider nicht beurteilen. Ich denke es ist von allem ein bisschen was. Platzraub, Fauna, Klima etc.pp

            Ich weiss halt nur das sie eben zurückgeht. In meiner Kindheit gab es hier neben den Zauneidechsen noch Smaragdeidechsen und Blindschleichen. Wie gesagt, von den Zauneidechsen hab ich dieses Jahr erst 2 gesehen, Blindschleiche nur eine, von den Smaragdeidechsen hab ich schon seit Jahren keine mehr gesehen. Immerhin gibt es noch einige Amphibien, aber ich wage zu behaupten das die auch schon lang nicht mehr so stark vertreten sind.

            Naja mich hat es jedenfalls tierisch gefreut die kleine zu sehen und sogar ein Foto machen zu können.

            Gruss,
            Michael

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            • #7
              Zitat von Nando Beitrag anzeigen
              . Wie gesagt, von den Zauneidechsen hab ich dieses Jahr erst 2 gesehen,
              Hallo Michael,

              zumindest bei uns am Niederrhein sieht´s dieses Jahr auch "mau" aus mit Zauneidechsen; es sind deutlich weniger (Jung-)Tiere zu sehen als im vergangenen Jahr.
              Das Habitat ist eine Heidegebiet, das keiner wirtschaftlichen Nutzung unterliegt.

              Ich hoffe, dass dies hier (und auch bei Dir) lediglich in den Rahmen dessen fällt, was man natürliche Schwankungsbreite nennen könnte.

              Mittel- und langfristige Entwicklungen von kurzfristigen zu trennen ist sicher recht schwierig, da die erstgenannten häufig langsam und von vielen unbemerkt ablaufen.

              Gruß
              Alexander
              Zuletzt geändert von Alexander Schrey; 13.08.2009, 18:28.

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              • #8
                Hey ihr,

                also bei uns sind die Weinberge eigentlich nicht sehr von der Verbuschung betroffen. Neben unserem Grundstück sind z.B. jetzt wieder Weinberge entfernt worden wo jetzt zwar Gras vorhanden ist, allerdings nicht so sehr als dass man von Verbuschung reden könnte.

                Regelmäßig sehen tu ich sie auch, allerdings in weit kleinerer Zahl als noch vor Jahren. Bei dieser Art wüsste ich überhaupt nicht was man dagegen genau machen kann (bei einigen Arten (zb Kreuz- oder Wechselkröte) hilft es ja oft schon wenn verbuschte Lebensräume wieder frei gemacht werden) .

                Viele Grüße
                Michi

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                • #9
                  Zitat von Michitriturus Beitrag anzeigen
                  Bei dieser Art wüsste ich überhaupt nicht was man dagegen genau machen kann (bei einigen Arten (zb Kreuz- oder Wechselkröte) hilft es ja oft schon wenn verbuschte Lebensräume wieder frei gemacht werden) .
                  Hi Michi,

                  die Gefährdungsursachen sind die "üblichen Verdächtigen": Verbuschung, Aufforstung und Nutzungsintensivierung als Einzelaspkete der Lebensraumveränderung.
                  Veränderungen von Teillebensräumen, z. B. den Eiablageplätzen, können verheerende Folgen für eine Population haben, was leicht nachvollziehbar ist.

                  Insbesondere in der Nähe von Wohngebieten spielen Hauskatzen offenbar eine Rolle; mir berichtete erst kürzlich jemand, dass seine Katze fast ausschließlich und regelmäßig Eidechsen und Schlangen (Ringelnattern und die fälschlich als Schlange eingruppierte Blindschleiche) fängt.

                  Ich habe keine Belege dafür, könnte mir aber vorstellen, dass in dem Heidegebiet, das ich regelmäßig besuche, auch Schwarzwild seinen Beitrag leistet, da nachweislich Sonnplätze der Zauneidechsen oftmals umgepflügt wurden.

                  Gruß
                  Alexander

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