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Hilfe für Blindschleichen

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  • Hilfe für Blindschleichen

    Liebe Experten,
    ich bin absoluter Echsen-Laie und habe 2 Fragen an euch. Da meine Mieze neuerdings hinter Blindschleichen her ist und ich davon gar nicht begeistert bin überlege ich mir einen Teil meines Gartens abzugrenzen wo sie nicht hinkommt. Ist so etwas denkbar und wie groß sollte so ein Areal sein? Ich weiß, dass ich Wildtiere nicht einsperren darf und dachte an ein Gitter wo sie rein und rauskriechen können und von der Mieze nicht belästigt werden. Ob die so was kapieren oder haltet ihr das für sinnlosen Aktionismus?

    Meine 2. Frage: Ich hatte letztens eine "gerettet", aber sie hatte eine Verletzung von der Kralle - die Haut war angeritzt. Ich habe sie in einen Dornenstrauch gesetzt wo sie erst mal Ruhe hatte. Wenn Tiere in Not sind darf man ihnen doch helfen. Hätte ich ihr helfen können oder sollen? Ich hab leider keine Ahnung wie ich mit den Tieren umgehen soll, fühle mich aber irgendwie verantwortlich... .

    Oh und noch eine 3. Frage: Könnt ihr mir ein Buch empfehlen für Echsen und Blindschleichen. Ich möchte gerne mehr wissen.

    Danke euch vielmals! Sabine

  • #2
    Zitat von Bienchen21 Beitrag anzeigen
    Da meine Mieze neuerdings hinter Blindschleichen her ist und ich davon gar nicht begeistert bin überlege ich mir einen Teil meines Gartens abzugrenzen wo sie nicht hinkommt. Ist so etwas denkbar und wie groß sollte so ein Areal sein? Ich weiß, dass ich Wildtiere nicht einsperren darf und dachte an ein Gitter wo sie rein und rauskriechen können und von der Mieze nicht belästigt werden.
    Hallo Sabine,

    das Mittel der Wahl hast Du ja schon angeführt - nur solltest Du damit nicht ein Schutzgehege für die Blindschleichen einrichten, sondern den Aktionsradius Deiner Mieze soweit einschränken, dass sie ihrer Umwelt nicht länger gefährlich werden kann.

    Gruss

    Peter
    curiosity killed the cat

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    • #3
      Hallo,
      ich kann Peter nur zustimmen!
      Zur frage nach einem Buch, dieses ist meiner Meinung nach das beste was derzeit erhältlich ist:
      http://www.amazon.de/Amphibien-Repti...2823500&sr=8-5
      Gruß Jörg

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      • #4
        Tja, hatte diese Antworten ja fast erwartet, aber doch etwas mehr erhofft. Im Moment ist ein Katzengehege zuhause "politisch" nicht durchsetzbar.

        Es ist mir inzwischen auch klar, dass Echsenliebhaber freilaufende Katzen nicht mögen... Ihr solltet etwas geduldiger sein mit mir, bin ja auch nicht der einzige Katzenhalter hier bei uns. Habe es übrigens meiner Mieze zu verdanken, dass ich überhaupt weiß, dass es hier Blindschleichen gibt.

        Auf den Weg begibt man sich mit kleinen Schritten... deshalb die Idee mit dem kleinen Areal.
        Danke trotzdem falls noch jemand Anregungen hat.
        Sabine

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        • #5
          Oh und danke für den Buch-Tipp. Werde jetzt mal einkaufen gehen.
          Gruß Sabine

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          • #6
            Hallo B. ,

            In einem Gebiet der Grösse eines Wildkatzenreviers kommen heutzutage bis zu 400 Hauskatzen vor !Traurig,aber wahr...
            Dadurch sind nicht nur Kriechtiere gefährdet.

            Leider ein Zeugniss völlig übertriebener Tierliebe...

            In meinem Garten leben viele Zauneidechsen und Blindschleichen.
            Warum?
            U.A. aus dem Grund,weil ich zwei Hunde habe,die sich nicht für Kriechtiere,dafür aber umso mehr für Katzen interessieren

            M.f.G.

            R.m.R.

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            • #7
              Hi,

              es gibt spezielle Glöckchen für Katzen, vielleicht nicht bei Blindschleichen die erste Wahl. Aber zumindest den meisten Vögeln rettet man damit das Leben.

              MfG Marco

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              • #8
                Hallo,

                das isnd doch HAUSkatzen oder? Also dahin wo ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist ins HAUS nicht in den Garten und in die nähere Umgebung.

                MfG Jens

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                • #9
                  In einem Gebiet wo früher 3 Häuser standen stehen jetzt 3.000 !!!!
                  Ich denke jeder einzelne von uns trägt dadurch, dass er ein Häuschen baut, Auto fahren will usw. zum Verbau der Natur und damit zur Lebensraumverknappung bei. Jeder der sich Hund oder Katze anschafft muss es füttern und so müssen im Laufe seines Lebens einige Schweine, Hühner ... für das "Haustier" sterben.

                  Ich habe es selbst ja schon kapiert, dass Katzen Schaden anrichten und gebe zu, dass man anfangen sollte umzudenken - sprich kontrollierter Auslauf. Es fällt mir nicht leicht muss ich zugeben, ... Welcher Mensch ist schon ohne Fehl? Ich mag Hunde übrigens sehr gern und habe auch gar nichts dagegen, dass Hunde ihren Garten verteidigen. Katzen kapieren das sehr schnell.

                  Vögel werden übrigens nur ganz ganz selten erbeutet. Sie brüten sogar in unserem Garten. Natürlich ist das Vogelhäuschen katzensicher aufgehängt. Mein Nachbar freut sich übrigens, dass er keine Mäuse und Raten mehr hat.
                  Übrigens sind Katzenhalter sehr lernfähig, denn die meisten lassen sie jetzt kastrieren, so dass es weniger ungewollte Tiere und damit auch weniger Katzenelend gibt

                  Zurück zum Thema: ich tue halt was ich zur Zeit kann, pflanze nur heimische Pflanzen, mache Reisig- und Laubhaufen, Totholzecken und Natursteinmauern.
                  Mal sehen wie's weitergeht mit den Blindschleichen.
                  Gruß Sabine

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                  • #10
                    Also das Katzenthema möchte ich nicht soooooo weiterführen!

                    Das mit den groben Hasengitter an gezielte Stellen aufstellen finde ich gar nicht so schlecht!
                    Steinhäufen Totholzhaufen kannst Du dadurch wenigstens etwas Katzensicher machen! Auch Sträucher mit Stacheln (Brombeere, Heckenrose u.s.w.) geben einen gewissen Schutz!

                    In einem Freizeitgelände bei Reutlingen werden durch Stadtenten der komplette Amphibienlaich aufgefressen.
                    Wir haben Drahtkäfige darüber angebracht und seitdem ist Ruhe!
                    Ausgesetzte Goldfische ....noch schlimmer Sonnenbarsche machen uns dort auch sehr zu Schaffen. Durch das zuviele Füttern mit Brot, wird gleichzeitig eine Massenvermehrung der Enten und Fische gefördert.
                    Also Ihr seht es gibt sehr viele Probleme!
                    Könnte Euch noch viele aufzählen!
                    Die Katzen sind nur eines!

                    Mach das mit dem Gitter ich finde es ist ein guter Kompromiss!
                    Wenn Du eine Infobroschüre Kostenlos über heimische Reptilien und Amphibien
                    möchtest dann Mail mir! juergen.troege@gmx.de Das Heftchen ist von mir geschrieben!

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                    • #11
                      Hallo,

                      durch mehrere Probleme wird das eine nicht weniger problematisch.

                      MfG Jens

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