Hallo,
wir haben die Befürchtung, dass einer unserer Schleuderschwänze (Hardun) unter Verstopfung leidet.
Primär dafür spricht, dass das Weibchen seit längerer Zeit äußerst aufgedunsen wirkt. Außerdem konnten wir das Tier zweimal dabei beobachten, wie es "Unmengen" klarer Flüssigkeit mit einer geringen Menge weißem Urinat abließ. Dabei war kein schwarzer Kot zu sehen.
Eine Gravidität bzw. Legenot schließen wir aus, da es bei unseren drei Weibchen nie Probleme bei der Eiablage gab und sich seit dem auch an den Haltungsbedingungen nichts geändert hat.
Das Tier frisst und wirkt auch agil.
Da wir seit etwa 2 Monaten mit den Hardunen zwei Dornschwanzagamen vergesellschaftet haben, verfüttern wir in letzter Zeit gegenüber vorher vermehrt (also täglich) vegetarische Kost. Beruht die hohe Flüssigkeitsausscheidung eventuell auf dieser Änderung des Futterspektrums?
Beim Abtasten des Bauches ist auf der Bauchseite etwas Festes zu spüren, wobei eine genaue Identifikation als Ei bzw. verfestigtem Kot nicht möglich ist.
Auch ein Baden des Tieres hat bisher nicht zu einem Abkoten im Wasser geführt. Ein Abkoten im Terrarium konnte nicht beobachtet werden, da mehrere Tiere im Terrarium gepflegt werden. Ein Separieren des Weibchens in ein Quarantänebecken möchten wir nur sehr ungerne vornehmen, da wir es nicht unnötigem Stress aussetzen möchten, falls doch eine Trächtigkeit vorliegt.
In unserem Kreis haben wir sehr schlechte Erfahrungen mit angeblich reptilienkundigen Tierärzten gemacht. Lediglich eine Ärztin war wirklich kompetent, sie befindet sich allerdings zur Zeit in Mutterschutz. Daher würden wir unser Tier nur sehr ungerne bei einem weiteren "experimentierfreudigen" Arzt in Behandlung geben. Wir haben wirklich schon unsere Erfahrungen gemacht...
Wie siehst es mit einer Behandlung mit Paraffinöl aus? Können wir diese in Eigenregie durchführen, ohne Schäden befürchten zu müssen? Wie genau würde eine Dosierung aussehen? Gibt man das reine Öl, verdünnt mit Wasser oder dem Futter? Wie häufig und in welchen Abständen muss eine solche Behandlung in der Regel durchgeführt werden und wie schnell ist ein Abkoten zu erwarten?
Über eine fachkundige Antwort würden wir uns sehr freuen!
wir haben die Befürchtung, dass einer unserer Schleuderschwänze (Hardun) unter Verstopfung leidet.
Primär dafür spricht, dass das Weibchen seit längerer Zeit äußerst aufgedunsen wirkt. Außerdem konnten wir das Tier zweimal dabei beobachten, wie es "Unmengen" klarer Flüssigkeit mit einer geringen Menge weißem Urinat abließ. Dabei war kein schwarzer Kot zu sehen.
Eine Gravidität bzw. Legenot schließen wir aus, da es bei unseren drei Weibchen nie Probleme bei der Eiablage gab und sich seit dem auch an den Haltungsbedingungen nichts geändert hat.
Das Tier frisst und wirkt auch agil.
Da wir seit etwa 2 Monaten mit den Hardunen zwei Dornschwanzagamen vergesellschaftet haben, verfüttern wir in letzter Zeit gegenüber vorher vermehrt (also täglich) vegetarische Kost. Beruht die hohe Flüssigkeitsausscheidung eventuell auf dieser Änderung des Futterspektrums?
Beim Abtasten des Bauches ist auf der Bauchseite etwas Festes zu spüren, wobei eine genaue Identifikation als Ei bzw. verfestigtem Kot nicht möglich ist.
Auch ein Baden des Tieres hat bisher nicht zu einem Abkoten im Wasser geführt. Ein Abkoten im Terrarium konnte nicht beobachtet werden, da mehrere Tiere im Terrarium gepflegt werden. Ein Separieren des Weibchens in ein Quarantänebecken möchten wir nur sehr ungerne vornehmen, da wir es nicht unnötigem Stress aussetzen möchten, falls doch eine Trächtigkeit vorliegt.
In unserem Kreis haben wir sehr schlechte Erfahrungen mit angeblich reptilienkundigen Tierärzten gemacht. Lediglich eine Ärztin war wirklich kompetent, sie befindet sich allerdings zur Zeit in Mutterschutz. Daher würden wir unser Tier nur sehr ungerne bei einem weiteren "experimentierfreudigen" Arzt in Behandlung geben. Wir haben wirklich schon unsere Erfahrungen gemacht...
Wie siehst es mit einer Behandlung mit Paraffinöl aus? Können wir diese in Eigenregie durchführen, ohne Schäden befürchten zu müssen? Wie genau würde eine Dosierung aussehen? Gibt man das reine Öl, verdünnt mit Wasser oder dem Futter? Wie häufig und in welchen Abständen muss eine solche Behandlung in der Regel durchgeführt werden und wie schnell ist ein Abkoten zu erwarten?
Über eine fachkundige Antwort würden wir uns sehr freuen!
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