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Häutungsproblem - Melkfett?

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  • Häutungsproblem - Melkfett?

    Hallo. Meine Laudakia hat an den Füßen enorme Häutungsprobleme.Nun hab ich die Hälfte des Terrarienbodens schon mit Küchenkrepp ausgelegt und gieße einmal täglich die ganze Sache, aber da sie sich fast nur in der Senkrechten aufhält, bringt dies scheinbar nicht viel. Mit der Pinzette die Hautreste, welche vor allem die Zehen einschnüren, hab ich mal probiert, aber die Zehen sind so winzig das man arge Probleme damit hat und im schlimmsten Fall wohl die ganze Gliedmaße entfernen würde. Nun hab ich mir überlegt das Becken erstmal komplett sandfrei zu machen und dann das Tier mit Melkfett zu behandeln. So müßten sich die Fetzen doch lösen lassen, oder? Oder ist Melkfett in irgendeiner Art und Weise schädlich? Was sagt ihr dazu?

    [[ggg]Editiert von Nephilim1978 am 26-12-2005 um 19:26 GMT[/ggg]]

  • #2
    Re: Häutungsproblem - Melkfett?

    Ich denke nicht, daß es schädlich ist, aber m.E. nicht nötig, da oft eine moderate erhöhung der Liftfeuchte und darauffolgende manuelle Manipulation ausreicht.

    Gruss
    ist scheisse, aber hat sich gebess...ach nee.

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    • #3
      Re: Häutungsproblem - Melkfett?

      Also ich würde es mit Melkfett ruhig mal versuchen...kann glaube ich nicht schaden und ist jawohl um längen besser als wenn den Tieren nachher ein Fuss fehlt oder schlimmer.

      MfG ;-)

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      • #4
        Re: Häutungsproblem - Melkfett?

        Hallo Nephilim,

        Zu allererst gilt es natürlich erst einmal abzuklären, wie gravierend die Häutungsschwierigkeiten deiner Agame sind. Bei schwereren Fällen reicht die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit manchmal nicht mehr.

        Zudem solltest du dir Gedanken machen, warum es zu Häutungsschwierigkeiten kommt. Kannst du Fehler in den Haltungsbedingungen ausschließen, wäre es ohnehin besser, das Tier bei einem Tierarzt vorzustellen.

        Nun aber zu deiner eigentlichen Frage:
        Zu Melkfett (= zu großem Teil Vaseline) wird oftmals geraten, wenn ein Tier Häutungsprobleme hat.
        Vaseline ist ein synthetisches Produkt, welches bei der Eröldestillation über mehrere Arbeitsgänge abfällt. Somit ist Vaseline (Melkfett) kein körpereigener bzw körperverwandter Stoff, und zieht nicht in die Haut ein.
        Nicht allzu schwer sitzende Häutungsreste kann man damit aber allemal aufweichen und entfernen.
        Die Vaseline nach der Anwendung immer gut entfernen, sonst erreichst du eher einen gegenteiligen Effekt.

        Viel Erfolg wünscht
        Jakob

        [[ggg]Editiert von KoRny am 28-12-2005 um 10:58 GMT[/ggg]]

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        • #5
          Re: Häutungsproblem - Melkfett?

          Es sind halt einfach nur Hautreste um die zehenglieder, welche sich nicht lösen, bzw sich gelöst haben aber noch draufsitzen, vergleichbar mit einem Ring. Aber das schnürt halt ein, einzelne Zehen werden nicht mehr langgemacht, sondern sind leicht nach oben gebogen.
          Habe jetzt Melkfett eingesetzt und sie über Nacht in eine große Heimchenbox mit Küchenkrepp gesetzt. Eine Hälfte angefeuchtet. Einiges hat sich schon nach dieser Nacht gelöst, dahingehend denke ich sieht es mit Melkfett ganz gut aus.

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