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Rotkehlanolis-Jungtier frisst nicht!

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  • Rotkehlanolis-Jungtier frisst nicht!

    Guten Tag,

    ich habe vor einer Woche ein frisch geschlüpftes Jungtier in meinem Rotkelanolisterrarium entdeckt und für ihn/sie ein kleines Aufzuchtterrarium
    eingerichtet, in dem es nun lebt. Am 4. Tag habe ich ein paar Microheimchen ins Becken gegeben, konnte aber trotz längerer Beobachtungen nicht sehen, dass es frisst. Stattdessen "döst" es den ganzen Tag meist mit geschlossenen Augen und bewegt sich nur selten im Becken. Ist das normal? Wie lange kann es maximal dauern bis erstmal Nahrung angenommen wird? Hat jemand erfahrungen damit?

    Zum Behälter: 30x20x20 beleuchtet mit VollspektrumTageslicht und einem 40 Watt Spot. Feuchtes Küchenpapier als Bodengrund und einer Steinplatte sowie einer kleinen Efeutute im Torftopf, täglich wird gesprüht.

    P.S. Ich hoffe, es kommen noch mehr Jungtiere und ihr habt ein paar Praxistipps zu Aufzuchtsbesonderheiten.

    Besten Dank dafür!

    Mitschko

  • #2
    Normalerweise fressen die Tiere innerhalb der ersten 3-4 Tagen. Allerdings nicht unbedingt unter Beobachtung.
    Bei deinen Aufzuchtbecken fehlen mir Angaben über Belüftungsflächen (die kleinen "Spinnenterrarien" werden leider meist ohne Doppellüftung gebaut. Auch werden kleine Holzäste oder Wurzelstück lieber als Pflanzen zum Aufenthalt genutzt.
    Wie sieht es mit den Temperaturen aus? Deine Beleuchtung klingt für mich zu warm.

    Ich selber habe beste Erfahrungen mit flugunfähigen Fruchtfliegen als Erstfutter. Alles andere wie Microheimchen, Ofenfischchen oder Bohnenkäfer dienen mehr als Nebenfutter.

    Gruß
    Horst
    sigpic

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    • #3
      Hallo Horst,

      erstmal danke für Deine Antwort.
      Ich verwende kein Spinnenterrarium, da ich die Lüftungsflächen auch für unzureichend hielt. Habe deshalb auf ein Aquarium (H 20/B 20/ L 30) mit Gazedeckel zurückgegriffen. Eine Wurzel habe in drin. Nachttemperatur liegt zwischen 18-20 Grad, tagsüber bei 24 - 26 Grad, unter dem Spot sind es annähernd 30 Grad.

      Ich werde die Fruchtfliegen ausprobieren.
      Kann das Aquarium vorrübergehend nutzen?

      Gruß
      Mitschko

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      • #4
        Hallo,

        unter Umständen kan es in Aquarien mit großer Lüftungsfläche oben auch zu Luftstau führen.
        Es fehlt einfach eine untere Öffnung.

        Es fehlt dann an frischer nachströmender Luft und das geht nun mal leider nur mit 2 Lüftungsflächen: eine unten, meist unter der Schiebescheibe.

        Man könnte evtl versuchen die verbrauchte Luft mit einem Gebläse oben zu entnehmen. Allerding ist auch das eigentlich nur unzureichend.

        Es führt in der Regel nichts an der bewährten Kombination vorbei, welche lautet: Lüftung mölglichst weit unten und dann eine weitere möglichst weit oben.

        Es ist nicht normal wenn ein Anolisjungtier mit geschlossenen Augen rum sitzt. Dann hat das Tier ein Problem.

        Grüße Iris

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        • #5
          Tachjen,

          zwar nicht ganz das richtige Thema, wollt aber kein neues aufmachen.

          Und zwar habe ich mittlerweile 4 A. Carolinensis Nachzuchten, die ich in zwei verschiedenen Becken halte. Hatte sie erst in einem, doch die Größenunterschiede wurden zu groß, weshalb ichc die beiden kleineren jetzt in einem 30er Würfel halte. Ich weiß, ist zu klein, aber nächste Woche kommt auch das 40x40x80 Terrarium.

          Auf jeden Fall gibts im 30er jetzt ein bisschen Stress. Der jüngste von allen nickt sein Bruder des Öfteren an und jagt ihn dann kurz. Was hat das zu bedeuten?

          Die beiden sind gleichgroß in etwa.

          Danke schon mal vorab.

          Gruß,
          Nick

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          • #6
            Das bedeutet, dass beide das Terrarium als Revier ansehen, das es zu verteidigen gilt.

            Für die Aufzucht würde ich sogar eher kleinere als größere Becken bevorzugen.

            Gruß
            Horst
            sigpic

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            • #7
              Hallo,

              Rotkehlanolis sind für unsere Augen relativ schlecht zu bestimmen. Wir wissen sehr lange nicht welche männchen- oder weibchen Geschlechts sind.

              Anolis Männchen sind sehr terrioteral und dulten Geschlechtspartner in der Regel nicht.

              In kleinen Terrarien können die Tiere kein eigenes "Revier" aufbauen. Und somit kommt der sogenannte Crowding-Effekt zum tragen: keiner fühlt sich zu 100% wohl und keiner nimmt ein eigenes Revier für sich in Anspruch.

              Das ist zwar suboptimal funktioniert allerdings in der Regel sehr gut. Einzige Alternative ist die Einzelaufzucht.

              Grüße Iris

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              • #8
                Hallo,

                danke Horst und Iris für Eure Antworten!

                @Iris:

                Jetzt habe ich mir ja ein 40x40x80 (LxBxH) gekauft. Wenn ichs fertig eingerichtet habe, ganz dicht bepflanzt und alles, dann müssten sich die vier doch bei der Größe jeder ein eigenes "Revier" suchen können, oder gehe ich falsch in dieser Annahme?

                Gruß

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                • #9
                  Hallo Nick,

                  ich halte die Masse zum Revierbilden zu klein und für Futterdichte und Crowdingeffekt schon für zu groß; habe aber keine praktische Erfahrungen bei der Aufzucht in solchen Becken.

                  Bei mir haben sich Anfangsbecken von 20x20x30cm für max. 3-4 Jungiere unter 2-3 Monaten und 30x30x40 Becken für ca. 4-6 ältere Jungtiere bewährt.

                  Gruß
                  Horst
                  sigpic

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