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  • #16
    Das scheint öfter so zu klappen. Auf Kuba habe ich sowohl Anolis allisoni als auch Anolis jubar gibarensis durch rhythmisches auf und ab eines an den Stamm gelehnten Fingers zum imponieren anregen können.
    Meine Basilisken reagieren sogar auf das Kopfpumpen unserer Papapageien oder passend auf und abbewegte mescnliche Ärme mit entsprechenden Nickbewegungen.
    Mein alter Ritteranolsi hat seinerzeit alles animponiert, was ihm näher als 50 cm kam.

    Viele Grüße

    Ingo
    Kober? Ach der mit den Viechern!




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    • #17
      Hi,

      ich kann auch keine großen Anolis oder sowas in der Art bieten, aber man kann eigentlich ganz gut prüfen, ob die Anolis da grundsätzlich überhaupt Artgenossen erkennen können: So weit ich weiß, sehen die nämlich nicht wie wir Menschen in 3, sondern in 5 Farben (IR-R-G-B-UV), das hab ich glaube ich in "Anolis" von Fläschendränger gelesen. Also schau am besten mal, wie, bzw. was das Muster des Schmetterlings unter UV und IR reflektiert, und vergleiche das mit den Reflexionen an den Anolis. Unter Umständen sieht der Schmetterling nämlich für die Anolis völlig anders aus.
      Ich hatte mal kleine braune Schokoschaben in einem Gefäß angeboten, was fast dieselbe Farbe wie die Schaben hatte, und das ganze in eine Ecke gestellt, wo wenig Licht hin kam. Ich konnte die Schaben nur grad so erkennen, da sie rumrannten, aber durch die gleiche Farbe und da es recht dunkel war war das schwierig. Mein Anolis-Pärchen war keine Minute später da und hat alle Schaben rausgefangen - ich schließe da draus für mich, dass für die die Schaben völlig anders aussahen, als für mich - vielleicht reflektieren die UV und leuchteten dann förmlich für die Tiere, keine Ahnung, ich kanns mir aber so erklären, dass sie sofort die Aufmerksamkeit auf sich zogen.

      Vg,
      Dennis

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      • #18
        Hallo!

        Das Vorkommen der größeren Anolis der Art Norops capito war in dem Gebiet meiner Feldforschung, Piedras Blancas Nationalpark in Costa Rica, leider kleiner als ich angenommen hatte. Zahlen zur Populationdichte konnte ich leider nicht finden. Die kleineren Anolis polylepis waren jedoch überall in großen Mengen zu beobachten, die für meine Zwecke jedoch leider viel zu klein sind.
        In Costa Rica habe ich neben der direkten Observation auch Versuche zur generellen Überlebenswahrscheinlichkeit der Caligo-Falter durchgeführt, wobei sich auch Vögel für meine Attrappen interessierten. Eine Abwehrstrategie kann ja unter Umständen auch für verschiedene Prädatoren funktionieren.
        Bei Tropidurus und Leptophis muss ich zunächt recherchieren, in wie weit sich die Habitate überschneiden. Im Regenwald des Piedras Blancas war das am Baum Kopfübersitzen der Anolis ein typisches Verhalten. Wie ist die Ruheposition der obengenannten Reptilien? Kennt sich da jemand aus?
        Nach UV-Aufnahmen von Caligo-Faltern sehen diese für Anolis-Echsen nicht sonderlich anders aus. Die Anolis-Silhouette ist auch hier gut erkennbar. Ein weiterer Ansatz meiner Arbeit ist noch die generelle Wahrnehmung dreidimensionaler Objekte von Reptilen, die sich stark von der unsrigen unterscheidet.
        Doch neben diesen Aspekten, möchte ich noch einige direkte Observationen mit Anolis-Echsen durchführen.
        Zum Glück hat sich schon ein Freiwilliger Gefunden. Bin um neue Kontakte jedoch auch dankbar! Frei nach dem Motto viele Anolis helfen viel..
        Vielen Dank für Eure Beiträge und Vorschläge! Ich bin froh über jeden Denkanstoß und neue Perspektiven!

        Viele liebe Grüße

        Viola

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        • #19
          Hallo zusammen,

          ich schliesse mich der "Schlangenfraktion" an - zwar erkärt die plakative Angleichung auch das Motiv "Echse", aber meine erste Assoziation durch zusammengekniffene Augen war ebenfalls Schlangenkopf mit Nasenlöchern oben rechts.

          Zur Reizbarkeit der Anolis: habe selber roquet summus und hatte mal ein Männchen, das absoluten Punk veranstaltete, wenn er einen kleinen grünen Gummileguan zu Gesicht bekam. (so ein preiswertes Gummitier aus dem Tapferkeitsglas beim Kinderarzt). Dann gab es auch das volle Programm - habe das z.T. mal gefilmt:

          http://www.youtube.com/watch?v=YueHe...1&feature=plcp

          LG
          Thomas
          Was macht man mit einem Hund ohne Beine ?.......um die Häuser ziehen.

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          • #20
            Zitat von Viola Gipson Beitrag anzeigen
            In Costa Rica habe ich neben der direkten Observation auch Versuche zur generellen Überlebenswahrscheinlichkeit der Caligo-Falter durchgeführt, wobei sich auch Vögel für meine Attrappen interessierten. Eine Abwehrstrategie kann ja unter Umständen auch für verschiedene Prädatoren funktionieren.
            Aber wenn sie Interesse an der Attrape zeigen würde ich das eher so interpretieren, dass Vögel als Fressfeinde auftreten.

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