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Temperaturmessung unterm Spot...

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  • Temperaturmessung unterm Spot...

    Sodala, mal n neues Thema:

    wenn ich so diese Tage aus dem Fenster gucke, und auf das Thermometer, welches einige Stunden des Tages direkt in der Sonne hängt, dann frage ich mich, ob man im Spotbereich des Terrariums die Temperaturen nicht auch auf 50°C setzen kann.
    Denn in der Regel misst man die Temperatur ja im Schatten. Wenn man also madagassische oder afrikanische Temperaturen anguckt, sind das ebenso immer Schattentemperaturen. Im Sommer erreichen meine Thermometer in der Sonne auch mal 50 Grad, obwohl es "nur" 32 Grad hat. In Afrika und andren heisseren Gegenden is das sicher noch mehr. Niemand empfindet das als unangenehm, denn die Lufttemperatur ist ja trotzdem geringer (was man ja feststellen kann, wenn man den Sensor am selben Platz mal kurz mit der Hand abschirmt. .. schlimm wärs doch erst, wenn die Lufttemperatur im Schatten (z.B.) 50°C erreichte.

    Ist es also nicht völlig in Ordnung, bei einer Luft(Schatten)-Temperatur von 28-30° im Terrarium mit der "Spot-Temperatur" auf 50°C oder mehr hochzugehen?

    (jetz bitte keine Haarspaltereien ob 28° C im Schatten im Terrarium nich eh zu hoch is.. mir gehts jetz mal Grundsätzlich um die Geschichte hier... )

    [[ggg]Editiert von MrCus am 21-04-2005 um 19:18 GMT[/ggg]]

  • #2
    Re: Temperaturmessung unterm Spot...

    Man muss hierbei aber immer auch das Mirkroklima beachten und das Verhalten der Spezies. Von daher würde ich, grad bei Chamäleons, Abstand halten. Natürlich kommt es immer auf die Arten an, aber meine Tiere vertragen kühlere Temperaturen besser als zu hohe...

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    • #3
      Re: Re: Temperaturmessung unterm Spot...

      davidhellendrung schrieb:
      Man muss hierbei aber immer auch das Mirkroklima beachten und das Verhalten der Spezies. Von daher würde ich, grad bei Chamäleons, Abstand halten. Natürlich kommt es immer auf die Arten an, aber meine Tiere vertragen kühlere Temperaturen besser als zu hohe...

      hi david, danke für deinen Beitrag.. aber das meinte ich mit:
      (jetz bitte keine Haarspaltereien ob 28° C im Schatten im Terrarium nich eh zu hoch is.. mir gehts jetz mal Grundsätzlich um die Geschichte hier... )
      also mit andren worten: natürlich gibts im Terrarium kühlere stellen, und natürlich muss man die jeweilige Temperatur an die entsprechende Tierart anpassen.
      Mir gehts hier um die grundsätzliche Hitze unterm Strahler im Hinblick darauf dass die Hitze im vollen Sonnenlicht im Sommer locker auch mal 50°C erreichen kann in unsren Breitengraden, man hier aber immerliest: bloß nich über 40°C usw.


      Wenn Deine Tiere lieber kühleres bevorzugen stellt sich das Thema für dich ja garnicht

      [[ggg]Editiert von MrCus am 22-04-2005 um 08:20 GMT[/ggg]]

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      • #4
        Re: Temperaturmessung unterm Spot...

        Hallo,

        also Du weißt ja selbst ich bin Anfänger und nicht gerade die beste Adresse für Ratschläge. Diese Frage habe ich aber meinem Züchter auch gestellt und er meinte, daß es völlig in Ordnung sei, wenn direkt unter einem Spot 50-55°C gemessen werden. Er zeigte mir dann eines seiner unzähligen Terrarien - dort saßen Mama und Papa meiner kleinen Lateralis. Er hielt das Thermometer in ca. 30cm Abstand und siehe da 56°C. Den Tieren schien es gut zu gefallen.

        Gruß

        Marc

        P.S. Ich war eigentlich so oder so immer der Meinung, daß jedes Tier eine Art Instinkt entwickelt. Glaubt Ihr nicht, daß Chamäleons sich bei zu starker Hitze automatisch zurückziehen?

        Ich freu mich jedenfalls sehr auf meine beiden Schlawiner.

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        • #5
          Re: Temperaturmessung unterm Spot...

          Moin,

          Chamäleons sind leider etwas dumm wenn es darum geht zu erkennen ob es zu heiß für sie ist oder nicht.

          Ich habe früher bbei Ch.hoehnelii und anderen Montanarten eher die Erfahrung gemacht das sie solange in der Sonne sitzen bis sie völlig überhitzt und dehydriert fast tot vom selbigen fallen. Da habe ich es wohl auch zu gut gemeint.

          Meine F.pardalis haben unter dem Spot Temperaturen von 45°C, was von vielen anderen Haltern ebenfalls schon als zu hoch erachtet wird. Der Spot brennt aber auch nicht den ganzen Tag, sondern immer mal wieder für ein paar minuten (15-30), so dass es immer wieder leicht abkühlt. Der Spot ist auch in einer hinteren Ecke des Terrariums angebracht, so dass die Grundtemperatur kaum erhöht wird.

          Bei unseren Hochlandarten sind wir dazu übergegangen fast gänzlich auf Spotstrahler zu verzichten. Morgens und nachmittags geht ein schwacher Spot mal für 45 minuten an, das langt dann. Entscheidend ist wirklich das Mikroklima. Das wird noch viel zu oft vernachlässigt bei der Pflege der Tiere.

          Schaut euch mal die Angaben in manchen Büchern oder auf Websites zur Haltung von einigen Montanarten an. Da wirds mir persönlich wirklich ganz anders. Da werden Durchschnittswerte für Ch. (T.) jacksonii merumontanus angegeben von tags 28-30°C Lufttemperatur und 20°C nachts. Das stimmt überhaupt nicht mit den natürlichen Gegebenheiten überein und ist viel zu warm. Ich erreiche momentan nachts Werte von 10-12 Grad und kann nur sagen das die Tiere in allerbester Verfassung sind.

          Meiner Beobachtung nach machen viele den Fehler die Tiere zu warm und zusätzlich dann auch noch zu trocken zu halten. Dadurch werden die Tiere kränklicher und anfälliger. Etwas anderes ist es allerdings auch die Tiere zu kühl zu halten. LUTZMANN & BONGERS haben mal die Eingewöhung von Br.xenorhinum beschrieben und die Tiere sehr kühl gehalten, mittlerweile denke ich das war eher ein Fehler, da die Tiere so kaum Möglichkeiten hatten sich aufzuwärmen und ihr Immunsystem in Schwung zu bringen. Dachte anfangs die Idee wäre nicht verkehrt, aber da wurde ich schnell eines besseren belehrt.

          Gerade auch bei F.lateralis, die ja ein sehr großes Verbreitungsgebiet unterschiedlichster Mikroklimata besiedeln sollte man durch beobachten herausfinden welche Temperaturen für die eigenen Tiere die besten sind. Auch wenn Arten wie F.pardalis und F.lateralis eine hohe Adaptionsfähigkeit aufweisen heisst das noch lange nicht das sie unter falschen Bedingungen auch nachziehen. Ich halte diesen Punkt für eine erfolgreiche Vermehrung für sehr wichtig.

          Gruß,

          Marco

          P.S.: Sorry fürs abschweifen.


          [[ggg]Editiert von Marco Beck am 22-04-2005 um 11:17 GMT[/ggg]]

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          • #6
            Re: Temperaturmessung unterm Spot...

            @ Marco

            Danke für Deine Abschweife! Hat mich wieder etwas weiter gebracht. Wie beobachte ich denn ob es meinen Lateralis denn zu heiß wird? Wenn Du schreibst, sie seien leider etwas dumm und bleiben ewig in der Sonne sitzen bis sie kurz vor dem Eingehen sind, frage ich mich als Anfänger, wie ich das wohl erkennen kann.

            Hast Du mir ein paar Tips? Verfärbung der Haut, Bewegungsabläufe etc.

            Gruß

            Marc

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            • #7
              Re: Temperaturmessung unterm Spot...

              Moin,

              hmm, überleg doch mal selbst und vergleiche mit dem was in den Büchern steht. Welche Möglichkeiten zur Thermoregulation haben Chamäleons?

              Wenn sie diese unterm Spot ständig anwenden müssen um dort längerfristig verweilen zu können...

              Chamäleons sind aber eben so "dumm" das sie manchmal schon in einen Schock fallen bevor sie Massnahmen zur Thermoregulation ergreifen können. Weswegen es immer besser ist, aber das erwähnte David schon, sie erstmal etwas kühler zu halten und sich dann langsam an höhere Temperaturen heranzutasten.

              Bei dir ist es ja nicht das große Probleme, da du NZ erwirbst und dein Züchter schon wissen wird bei welchen Temperaturen die Tiere am besten zu halten sind. Schwieriger wirds dann eben bei WF mit unbekanntem Verbreitungsgebiet.

              Gruß,

              Marco

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