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Gecko freilaufend im Zimmer

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  • #31
    Zitat von Ciliatus
    Wobei imho auch nicht so viel dafür spricht, ausser, dass sie entlaufene Futtertiere und nervige Insekten vertilgen.
    Hi,

    das liegt wohl daran, dass du keine Freigänger hast *ggg* Ich wurde kürzlich mal gefragt, welche Geckoart ich "zuletzt" vollständig abgeben würde....... und ich kam nach langem Überlegen zu dem Schluss, dass die Cosymbotus - obwohl sie bei weitem nicht meine hübschesten oder tollsten Geckos sind, ich nur seeeeeeeeeehr ungern abgäbe - ich finde es einfach toll, dass die "einfach" so bei uns leben, sich vermehren und offensichtlich wohl fühlen. Es ist immer wieder eine Riesenfreude, wenn ich welche an den Wänden rumhuschen sehe - oder wenn uns plötzlich aus der abgehängten Decke einer anspitzelt. Oder wenn sie sich gegenseitig Rufen (ich weiß schon, warum die in so mancher Sprache "tschik-tschak" heißen *ggg*)

    Das ist einfach eine super Sache und ich möchte es nicht mehr missen.

    Liebe Grüße, Flocke
    DGHT-AG Einsteiger- und Jugendarbeit

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    • #32
      In meinem "Froschkeller" läuft seit nunmehr fast vier Jahren ein weiblicher Phelsuma l. laticauda frei herum. Der Freilauf war zwar nicht geplant, aber ein wenige Tage altes Geckobaby einzufangen erwies sich als etwas schwer. Das Tier war sehr scheu und hatte Rückzugsmöglichkeiten ohne Ende...

      Nach einiger Zeit lies die Scheu etwas nach und der Gecko lies sich immer öfter blicken. Er wuchs zusehends und entwickelte sich prächtig. Die Farben wurden immer schöner und die Fluchtdistanz wurde immer kleiner. Su wurden weitere Versuche das Tier einzufangen unterlassen.

      Vor ein paar Wochen bekam die Kleine dann einen männlichen Gefährten, der sich offensichtlich ebenso wohl fühlt wie "sie".

      Die Tiere ernähren sich hauptsächlich von entlaufen Futtertieren (Drosos, Ofenfische, Micro- und Miniheimchen, Terflys und Wachsmotten), aber sie reduzieren auch den Anteil an "ungebetenen Gästen" wie div. Spinnen, Asseln und was im Sommer sonst so durch das geöffnete Fenster kommt. Ein bis zweimal im Monat stelle ich etwas Obstbrei, angereichert mit div. Präparaten, bereit.

      Die Tiere zeigen sich bislang sehr standorttreu. In den vergangen Jahren gab es einen (!) Ausflug in den angrenzenden Flur, der vom Gecko jedoch freiwillig(!) wieder beendet wurde. Die Standorttreue geht sogar so weit, daß der/die Gecko(s) immer an den gleichen Terrarienregalen zu sehen sind.

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      • #33
        Hallo

        Ich habe bisher ebenfalls recht positive Erfahrungen mit der Freihaltung von Geckos. Bei mir leben seit 7 Jahren die beiden Arten Hemidactylus brookii und Tarentola mauritanica frei. Die Haltung war zunächst auf das mit Gaze gesicherte Terrarienzimmer beschränkt in dem sich die Tiere recht gut vermehrten. Leider versäumten wir es dann doch recht häufig die Tür zu schliessen und die (ich nenns jetzt einfach mal beim Namen, weils heute so ist) "Population" konnte auf die übrigen Zimmer im Haus überspringen. Insbesondere die Tarentola vermehren sich prächtig. Wegen der dauerhaft versch.... Wände und der großen Tierdichte erklärten wir die Freihaltung von ca. 2 Jahren für offiziell beendet, woran sich die Geckos bisher allerdings nicht gestört haben. Vielmehr schwanken seit dem die Populationskurven der Wohnung in einer nahezu "natürlichen" Sinuskurve. Wir als Prädatoren raffen uns dann ab und an auf um alle Ritzen und Schränke nach Geckos zu untersuchen .... danach haben wir nochmal länger Ruhe.....durch den dann scheinbar auftretenden Futterüberschuss....."explodiert" aber die Population anschließend usw. Kurz: Wir bekommen die "Schei....viecher" nicht mehr los ;-). So schlecht kann die Freihaltung also nicht sein.
        Leider gab es bisher auch zwei Negativaspekte. So haben es wohl zwei Tarentola nicht mehr länger bei uns ausgehalten und sind ins Freie entkommen. Ein Tier fanden wir im Winter von außen an der Wohnzimmerscheibe ;-(, ein anderes durch den Nachbar im Sommer an der Hauswand eines Nachbarhauses.

        Grundsätzlich würde ich immer Folgendes beachten:
        - nur Kulturfolger für die Freihaltung verwenden
        - ein Entkommen aus den geeigneten Räumen möglichst vermeiden
        - Wasser und genügend Nahrung zur Verfügung stellen
        - die Verschmutzung bedenken
        - und meiner Ansicht nach ebenfalls sehr wichtig: Zuerst ausgiebige Haltungserfahrungen im Terrarium sammeln und erst dann den "Feldversuch" starten!


        Gruß Patrick
        Interesse v.a. an den Reptilien und Amphibien Madagaskars, aber auch Geckos allgemein.

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        • #34
          Hallo, noch ein kleiner Beitrag

          Ich wollte gerade aus dem Terrarienzimmer rauslaufen und plötzlich huschte etwas über den Boden und versteckte sich unter einem Stück Pappe. Ich also Plastikdose drüber und schwupps war das Tierchen eingefangen.

          Über die Art des Winzlings staunte ich allerdings nicht schlecht.
          Zuerst tippte ich auf einen, vor einiger Zeit, ausgebüxten Hemidactylus turcicus, aber weit gefehlt.
          Vor ein paar Monaten kaufte ich 2 Weibchen von Tarentola angustimentalis, welche sich allerdings schnell als Tarentola annularis herausstellten.Der Vorbesitzer berichtete, dass es 2 Weibchen sein müssten, weil er sie schon seit 3 Jahren habe und sie sich weder gefetzt noch Eier gelegt hätten.

          Tja ,nach ca. 6 monatigem (geplanten) Freilauf in meinem Terarrienzimmer ist das dabei herausgekommen :

          http://i28.photobucket.com/albums/c2...a-juvie003.jpg

          Wer weiss wie viele von den kleinen Rackern noch hier rumwuseln bzw. von den Eltern verspeist wurden.
          Zuletzt geändert von Sebastian S.; 06.10.2006, 20:09.

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