Re: Re: Einzelhaltung?Tierarzt?
Hallo Gabi,
wie schön, wenn die Informationen für Eva-Maria in die gleiche Richtung laufen!
Dennoch möchte ich eine Anmerkung zu Deiner ersten und der obigen Empfehlung los werden.
Leider gibt es doch gar nicht so selten Probleme, und zwar dann, wenn jemand genau zwei Tiere hat. Dann muss man schon wirklich sehr gut beobachten können, um zu erkennen, wann das eine zu viel und das andere zu wenig Futter aufnimmt, oder wann das Unterlegene sich nicht mehr ganz so lebhaft verhält wie das Überlegene etc.! Bei zwei Schildkröten ist es leider die Regel, dass ein Tier alle Trümpfe hat und das andere - na ja. Da hilft in der Regel auch ein großzügiges Platzangebot nicht. Schau Dir mal die Landschildkröten aus Zweierhaltung nach ein paar Jahren an. Oft bekommst Du auf Nachfrage dann die Aussage, dass eine der beiden Schildkröten leider inzwischen nicht mehr lebt, oder Du (mit Deiner Übung als Schildkrötenhalterin) siehst sofort, dass es ernstliche Gesundheitsprobleme bei einem oder beiden gibt. Das möchte ich gerne vermeiden helfen.
Deshalb empfehle ich immer, mit mehr als zwei Tieren (aber unbedingt einer Art!) anzufangen - genügend Platz und sonstige Infrastrukturen natürlich vorausgesetzt. Dann gibt es, so weit ich es beurteilen kann, wirklich recht wenig Probleme beim zusammen halten der Jungtiere.
Ich möchte Dich bitten, bei Deinen Empfehlungen in Zukunft auch ein bisschen mehr darauf zu achten, okay?
Noch eine Anmerkung zu "vom gleichen Züchter": Viele Züchter aus meinem Bekanntenkreis haben mehrere Zuchttiere beiderlei Geschlechts und wissen, welches Männchen sich mit welchem Weibchen gepaart hat, d.h. von welchen Tieren die Jungen wahrscheinlich abstammen. Man kann also durchaus auch mehrere Jungtiere von einem Züchter bekommen, die nicht Geschwister sind. Man sollte allerdings beim Erstkontakt gezielt danach fragen uns sich den Züchter entsprechend auswählen. Und noch was: Da die Inkubationstemperatur das Geschlecht der Jungtiere bestimmt, sollte man sich auch mit Dem Züchter darüber unterhalten, dass man zunächst voraussichtlich weibliche Jungtiere haben möchte. Falls es dann tatsächlich alles Weibchen geworden sind, bekommt man leichter ein Männchen dazu als umgekehrt.
Viele Grüße
Beate
Hallo Gabi,
wie schön, wenn die Informationen für Eva-Maria in die gleiche Richtung laufen!
Dennoch möchte ich eine Anmerkung zu Deiner ersten und der obigen Empfehlung los werden.
nimm Dir auf alle Fälle zwei oder drei Tiere
Und bei Jungtieren gibt es so gut wie keine Probleme in der Gruppenhaltung
Deshalb empfehle ich immer, mit mehr als zwei Tieren (aber unbedingt einer Art!) anzufangen - genügend Platz und sonstige Infrastrukturen natürlich vorausgesetzt. Dann gibt es, so weit ich es beurteilen kann, wirklich recht wenig Probleme beim zusammen halten der Jungtiere.
Ich möchte Dich bitten, bei Deinen Empfehlungen in Zukunft auch ein bisschen mehr darauf zu achten, okay?
Noch eine Anmerkung zu "vom gleichen Züchter": Viele Züchter aus meinem Bekanntenkreis haben mehrere Zuchttiere beiderlei Geschlechts und wissen, welches Männchen sich mit welchem Weibchen gepaart hat, d.h. von welchen Tieren die Jungen wahrscheinlich abstammen. Man kann also durchaus auch mehrere Jungtiere von einem Züchter bekommen, die nicht Geschwister sind. Man sollte allerdings beim Erstkontakt gezielt danach fragen uns sich den Züchter entsprechend auswählen. Und noch was: Da die Inkubationstemperatur das Geschlecht der Jungtiere bestimmt, sollte man sich auch mit Dem Züchter darüber unterhalten, dass man zunächst voraussichtlich weibliche Jungtiere haben möchte. Falls es dann tatsächlich alles Weibchen geworden sind, bekommt man leichter ein Männchen dazu als umgekehrt.
Viele Grüße
Beate


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