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Vergesellschaftung

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  • Vergesellschaftung

    Hallo zusammen,
    habe eine kurze Frage.

    Kann ich Leopardgeckos mit Dickfingergeckkos(Pachydactylus bibronii) vergesellschaften ????


    Grüßle

  • #2
    Re: Vergesellschaftung

    Nein.
    Jeder Mensch hat eine Wirbelsäule, aber nicht jeder hat ein Rückgrat.

    Bitte sehen Sie von privaten Anfragen zu Diskussionsthemen weitgehend ab und posten sie lieber im Forum bzw. bitte legen Sie es mir nicht als Arroganz oder Gleichgültigkeit aus, wenn ich sie nicht beantworte (n kann). Mir fehlt einfach die Zeit dazu.

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    • #3
      Re: Vergesellschaftung

      http://80.190.243.221/privat/pachyd/MeinWeb/Haltung.htm

      Gruß,
      Dennis

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      • #4
        Re: Re: Vergesellschaftung

        Stechuskaktus schrieb:
        Nein.
        Warum denn eigentlich nicht? Wenn man ein Terrarium mit entsprechender Grundfläche und vorallem höhe besitzt, sollte das schon möglich sein.
        Grüße Julius
        Mein Zimmer ist ein eigenes Ökosystem.

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        • #5
          Re: Vergesellschaftung

          Nein, das ist nicht möglich. Leopardgeckos sind extrem territorial und besetzen bzw. verteidigen jedes Terrarium, egal wie gross es ist. Ausserdem hat Pachydactylus bibronii dieselbe Lebensweise wie Eublepharis macularius und wird nicht so gross wie diese. Das mag eine Weile gut gehen, auf jeden Fall so lange, bis alle Dickfingergeckos tot sind. Wenn Du es nicht glaubst, probiers einfach aus und poste dann aber bitte hier das Ergebnis. Gruss...Sven
          Jeder Mensch hat eine Wirbelsäule, aber nicht jeder hat ein Rückgrat.

          Bitte sehen Sie von privaten Anfragen zu Diskussionsthemen weitgehend ab und posten sie lieber im Forum bzw. bitte legen Sie es mir nicht als Arroganz oder Gleichgültigkeit aus, wenn ich sie nicht beantworte (n kann). Mir fehlt einfach die Zeit dazu.

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          • #6
            Re: Vergesellschaftung

            Pachydactylus birbronii (bzw. turneri) ist anders als Eublepharis macularius ein Bewohner von Felswänden (wie es in dem Büchlein von Herrn Barts gut beschrieben wird) . Sie sind natürlich auch am Boden anzutreffen, aber bei Anlage von horizontalen Plattformen im oberen Bereich glaube ich nicht, dass es zu Komplikationen kommen könnte.
            Ich spreche allerdings von Terrarien mit Maßen von 150x100x150 oder so mindestens und mit sehr geringem Tierbesatz.
            Dass man die Arten in einem kleinen Terrarium zusammen pflegen kann, habe ich nie behauptet.
            Gegen eine Vergesellschaftung spricht allerdings der geographische Aspekt.
            Grüße vom nicht probierenden Julius
            Mein Zimmer ist ein eigenes Ökosystem.

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            • #7
              Re: Vergesellschaftung

              Also ich habe vor ca. 2 Wochen feststellen müssen das ich statt 2 Weibchen, 2 Männchen besitze. Das dominate Männchen hat das kleine Männchen als Kauknochen verwendet, das hat nicht sehr nett ausgesehen und sich auch nicht wirklich danach angehört. Also ich würde einer Vergesellschaftung mit anderen Tieren abraten. Auch bei so großen Terrarien können die Geckos sich durchaus über den Weg laufen, vorallen wenn sie nicht da leben wo sie deiner meinung nach leben sollten, meine Geckos sind nämlich sehr oft am Boden.
              Da beide arten auch noch Nachtaktiv sind, ist das denk ich wirklich keine gute Idee...

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              • #8
                Re: Vergesellschaftung

                Vor 18 Jahren hatte ich eine Zeit lang 0,3 Eublepharis macularius mit 0,2,1 Pachydactylus turneri in einem 150 x 90 x 120 cm messenden Terrarium zusammen.
                Die Leopardgeckos waren untereinander nicht ganz harmonisch, zu Auseinandersetzungen mit den Bibrongeckos kam es aber nie.
                Das nur anekdotisch

                Gruß

                Ingo
                Kober? Ach der mit den Viechern!




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                • #9
                  Re: Re: Vergesellschaftung

                  Ingo schrieb:
                  Vor 18 Jahren hatte ich eine Zeit lang 0,3 Eublepharis macularius mit 0,2,1 Pachydactylus turneri in einem 150 x 90 x 120 cm messenden Terrarium zusammen.
                  Die Leopardgeckos waren untereinander nicht ganz harmonisch, zu Auseinandersetzungen mit den Bibrongeckos kam es aber nie.
                  Das nur anekdotisch

                  Gruß

                  Ingo
                  Bei einem derartigen Volumen ließen sich am selben Platz auch 4 Terrarien mit jeweils
                  2 Gruppen der jeweiligen Art unterbringen.
                  Und für ein paar Aufzuchterrarien fände sich
                  sicher auch noch ein Plätzchen.

                  Das nur mal zum Überdenken

                  Gruß Peter

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                  • #10
                    Re: Vergesellschaftung

                    Ich weiss, Peter.
                    Hier kommt eben maL wieder unsere unterschiedliche Philosophie zum tragen (und Du siehst, dass ich das schon recht lange so betreibe ).
                    Du räumst dem "jeder für sich" höchste Priorität ein, auch, wenn der Aktionsradius dann kleiner ist, ich bin der Ansicht, dass die Möglichkeit weit größere Areale zu durchstreifen den Nachteil von (nicht als Konkurrenten, Beute oder Prädatoren anzusehenden) Mitbewohnern im Einzelfall mehr als aufwiegen kann.
                    Zumal ich solche Mitbewohner nach wie vor durchaus auch als potentielle Aufwertung eines extrem reizarmen Lebensraumes, wie es ein Terrarium nunmal darstellt, ansehe.
                    Ausserdem kann man in einem größeren Terrarium weitaus komplexere und naturnähere Zonierungen (Temp, Licht, Feuchtigketi) schaffen.
                    Ich sagte ja schon oft : Zum Platz sparen ist Vergeselschaftung nicht sinnvoll.
                    Wenn ich aber die Wahl habe, zwei Terrarien mit je einem Pärchen einer Art oder aber ein Terrarium mit etwa der Raumsumme der beiden für beide Pärchen aufzustellen -und "Wahl haben" bedeutet hier, dass ich große Chancen auf Kompatibilität sehe-, dann entscheide ich mich meist für das große Becken.
                    Du wirst immer das kleine wählen.
                    Wir haben das ja schon oft diskutiert, in meinen Augen bleibt es dabei, dass es kein Killerargument gibt, eine der beiden Varianten IMMER vorzuziehen.

                    Gruß

                    Ingo

                    (der durchaus AUCH "Artbecken" hat)





                    [[ggg]Editiert von Ingo am 06-10-2005 um 10:10 GMT[/ggg]]
                    Kober? Ach der mit den Viechern!




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                    • #11
                      Re: Vergesellschaftung

                      Hallo Ingo,
                      die Argumentation lässt sich gut nachvollziehen. Ich hätte aber einfach nur Angst, dass es doch irgendwann mal Übergriffe gibt, auch wenn das Ganze eine Weile gut geht. Vielleicht fehlt mir aber auch nur die Erfahrung, Stresssymptome frühzeitig zu erkennen. Hattest Du nie die Befürchtung, die Arten könnten übereinander herfallen? Gruss...Sven
                      Jeder Mensch hat eine Wirbelsäule, aber nicht jeder hat ein Rückgrat.

                      Bitte sehen Sie von privaten Anfragen zu Diskussionsthemen weitgehend ab und posten sie lieber im Forum bzw. bitte legen Sie es mir nicht als Arroganz oder Gleichgültigkeit aus, wenn ich sie nicht beantworte (n kann). Mir fehlt einfach die Zeit dazu.

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                      • #12
                        Re: Vergesellschaftung

                        Hi Sven,

                        klar muss man die ersten Wochen ein scharfes Auge drauf haben.
                        In solchen Fällen wird bei mir in der Regel eine neu zu vergesellschaftende Art zuerst einige Zeit in einer Faunabox in das Terrarium gestellt und geschaut, wie evtl schon vorhandene Bewohner reagieren.
                        Sieht das harmlos aus, wird nach dem Freilassen für ca 1 Monat im Übermass gefüttert. Freilassungsaktionen erfolgen ausserdem in der Regel am Wochenende, wo ich intensiv kontrollieren kann, was geschieht.
                        In den meisten Fällen geschieht bei sinnvoller Vorausplanung allerdings gar nichts
                        Im hier geschilderten Fall waren die Aktionsradien der beiden Arten in dem recht großen Becken z.B. so unterschiedlich, dass ich in den -wenigen- Jahren, in denen die zusammenlebten, nie eine direkte Annäherung sah.
                        Bei der Ablage der -unbefruchteten- Eier der Pachydactylus könnte es zu Begegnungen gekommen sein. Da war ich aber nie zugegen.


                        Aber ganz natürlich ist bei jeder Vergesellschaftung allergrößte Vorsicht geboten und längst nicht immer ist klar, wer der potentiell gefährliche Partner ist.
                        (ich betone aber, das das oft für innerartliche Vergesellschaftung= Verpaarung in gleichem Masse gilt, wie für artfremde. Das wird oft vergessen)
                        Ein Negativbeispiel: Vor ähnlich langer Zeit wie oben genannt entkam mir einmal ein adulter kräftiger Tokehmann und lebte bis zum Wiederfang knapp eine Woche frei im Zimmer.
                        In dieser Zeit wurde der große Bursche von dem den Raum als Revierbeitzer beherrschenden Tarentola annularis Mann übel zugerichtet.
                        Klar fühlte sich der Tokeh ausserhalb seines Reviers unsicher. Aber es war schon erstaunlich, wieviel Schaden der dabei selber völlig unverletzt bleibende kleine Tarentola an dem großen Burschen angerichtet hat (Schwanzabbiss, mehrere Zehenabbisse, Bissverletzungen über beiden Augen und am Rücken)
                        Nun ist das nicht das beste Beispiel, weil man die zwei wegen der unterschiedlichen Klimaansprüche und Größe nie geplant zusammensetzen würde, aber es zeigt, dass Vorhersagen, was passiert, schwierig sind.
                        (mir war zwar klar, dass der giftige Tarentola auf alles losgeht, was sich in seinem Revier bewegt, fürchtete aber eher um ihn als um den Tokeh.)
                        Deshalb ist Peters Vorgehen natürlich immer auf der sicheren Seite und für alle Leute, die nicht wirklich viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl mitbringen die einzig wahre Variante.
                        Das muss man betonen, auch wenn man selber vergesellschaftet!
                        Und auch ich habe durchaus auch negative Erlebnisse bei absichtlichen Vergesellschaftungen gehabt (aber auch hier schlimmere bei artgleichen Neuverpaarungen).
                        Immerhin wäre ich zB bei jeder Vergesellschaftung größerer Skinke extrem vorsichtig und würde es nie (mehr) wagen, zu Gallotia spec etwas anderes als Futtertiere zu setzen.
                        Trotzdem verbietet sich deshalb nicht jegliche Vergesellschaftung von selbst.
                        Aber das ist meine unmassgebliche Meinung. Viele andere sehen das anders.

                        Gruß

                        Ingo

                        [[ggg]Editiert von Ingo am 06-10-2005 um 12:16 GMT[/ggg]]
                        Kober? Ach der mit den Viechern!




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                        • #13
                          Re: Vergesellschaftung

                          Ingo schrieb:
                          Du räumst dem "jeder für sich" höchste Priorität ein, auch, wenn der Aktionsradius dann kleiner ist, ich bin der Ansicht, dass die Möglichkeit weit größere Areale zu durchstreifen den Nachteil von (nicht als Konkurrenten, Beute oder Prädatoren anzusehenden) Mitbewohnern im Einzelfall mehr als aufwiegen kann.
                          Zumal ich solche Mitbewohner nach wie vor durchaus auch als potentielle Aufwertung eines extrem reizarmen Lebensraumes, wie es ein Terrarium nunmal darstellt, ansehe.
                          Ausserdem kann man in einem größeren Terrarium weitaus komplexere und naturnähere Zonierungen (Temp, Licht, Feuchtigketi) schaffen.
                          Ich sagte ja schon oft : Zum Platz sparen ist Vergeselschaftung nicht sinnvoll.
                          Hallo Ingo,

                          grundsätzlich finde ich grossräumige Biotopterrarien mit einer harmonierenden Lebensgemeinschaft verschiedener Arten aus demselben Verbreitungsgebiet ja auch interessant und spannend. Im Zoo Zürich durfte ich letztens Halsbandleguane zusammen mit Seitenwinderklapperschlangen in einem naturgemäss recht kargen aber schön eingerichteten Terrarium mit den geschätzten Massen von 2 x 1,5 x 1,5 m (LxBxH) beobachten. (Ob da allerdings gelegentlich „nachgefüllt“ wird, weiss ich nicht...) ;-)
                          Leider dürfte sich Deine oben angeführte „Pro-Vergesellschafungs-Argumentation“ aber nur in den seltensten Fällen mit der Intention der „üblichen Verdächtigen“ decken. Diesen fehlt wohl eher der Platz oder das Geld zur Anschaffung und und zum Betreiben weiterer Behälter. So kommt es dann zu den abenteuerlichsten Wohngemeinschaften in Terrarien, die oftmals nicht einmal einer der darin gehaltenen Arten gerecht werden.

                          Sad but true...

                          Peter
                          curiosity killed the cat

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                          • #14
                            Re: Vergesellschaftung

                            Um's mit Uwe zu sagen: "nur so" - mal als Querverweis...

                            P.unkt
                            curiosity killed the cat

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                            • #15
                              Re: Vergesellschaftung

                              Da hast Du absout 100% recht. Drum wiederhole ich nochmal ausschnittsweise wichtiges für alle, die jetzt loslegen und Arten mixen wollen:

                              ... ganz natürlich ist bei jeder Vergesellschaftung allergrößte Vorsicht geboten und längst nicht immer ist klar, wer der potentiell gefährliche Partner ist....

                              ....es zeigt, dass Vorhersagen, was passiert, schwierig sind...

                              ...Deshalb ist Peters Vorgehen natürlich immer auf der sicheren Seite und für alle Leute, die nicht wirklich viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl mitbringen die einzig wahre Variante.
                              Das muss man betonen....


                              ....auch ich habe durchaus auch negative Erlebnisse bei absichtlichen Vergesellschaftungen gehabt ...


                              ...bei jeder Vergesellschaftung größerer Skinke extrem vorsichtig und würde es nie (mehr) wagen, zu Gallotia spec etwas anderes als Futtertiere zu setzen...

                              Man sieht, ich halte zwar Vergesellschaftungen für möglich, möchte aber auch die "ja, ABER"s betonen.

                              Das verlinkte Beispiel würde mir auch Magenschmerzen bereiten. Mit Waranen habe ich keine eigenen Erfahrungen, Ich kenne aber Grüne Leguane aus immerhin achtjähriger Haltung und weiss, auf was für seltsame Ideen die manchmal kommen können und welche Bissschäden ein adultes Exemplar erzeugen kann.

                              Und wo ich schon beim warnen und wiederholen bin: Bei vielen eher solitär lebenden Arten (den meisten also) ist die Vergesellschaftugn zweier artgleicher Tiere verschiedenen Geschlechtes ebenso riskant udn vorsichtig anzugehen, wie die zwischenartliche.
                              es gibt ja auch keinen schärferen Konkurrenten um Territorium und nAhrung als einen Artgenossen.


                              Also bitte meine Ausführungen nicht als Freischein für munteres Artenmixen sehen.
                              Wer funktionierende Artmixe sehen will, kann andererseits auch gerne mal bei mir vorbeischaun, um zu sehen, welche Rauminhalte ich für so etwas ind er Regel verwende.


                              Gruß

                              Ingo


                              Kober? Ach der mit den Viechern!




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