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  • Blutsverwandt

    Ich soll mal für eine Bekannte Fragen.

    Sie kann Leopardgeckos bekommen.
    Ein Männchen und ein Weibchen.
    Sie haben unterschiedliche Mütter, aber den selben Vater. Ist das schlimm?

  • #2
    Für die Bekannte sicherlich nicht. Für die Geckos auch nicht. Nur Nachkommen würde ich nicht ausbrüten.

    Ausserdem sollte sie sich schnell ein zweites Weibchen zulegen; wegen des Paarungsstress. An sonsten: Lesen hilft. Bücher, Internet ... vielleicht überlegt sie sich's dann nochmal mit den Geckos.

    Gruß
    PL

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    • #3
      Zitat von Postman Lee Beitrag anzeigen
      Für die Bekannte sicherlich nicht. Für die Geckos auch nicht. Nur Nachkommen würde ich nicht ausbrüten.


      Gruß
      PL

      Nachzuchten sind kein Problem ( steht auch im Buch "Vermehrung von Geckos" um mal ne Quellenangabe zu liferen.

      Dieses ganze "Inzuchtgequatsche" ist völlig übertrieben.
      Übertragen wir das mal auf die Bartagamen, wo eine mittlerweile mehr als stabile Nachzuchtabdeckung im Grund aus einigen früher importierten Tieren entstammt.

      Tom

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      • #4
        Hi

        ja, ein zweites Weibchen solltest wirklich anschaffen, eventuell zwei!

        Das mit der Inzucht ist Müll! Da stimmer ich dem Vorposter zu, siehe diverse Quellen wo bis in X-Generationen (bei gewisser Vorsicht, guter Auswahl und sorgfältigen beobachten) gezogen wurde und weiter werden!

        Reptilien sind eher unempfindlich gegen Inzucht

        LG Thomas

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        • #5
          Ich verpaare seit Jahren nur Geschwistertiere,mit Erfolg.

          Mfg
          Daniele

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          • #6
            Sicherlich, dass das möglich ist und über ein paar Generationen auch gut gehen kann, glaube ich ja auch. Vielleicht geht es ja sogar immer gut. Ich würde es trotzdem nicht machen. Wobei... die sechsbeinige Lee-Linie würde sich bestimmt gut mit anderen Linien gekreuzt machen
            Ein Blick in die Suche hier zeigt einem schnell, dass das eine Einstellungsfrage ist, die einfach jeder mit sich selbst ausmachen sollte.

            Gruß
            der
            PL

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            • #7
              Zitat von Postman Lee Beitrag anzeigen
              ...ein paar Generationen ..

              genau 30-50 Generationen sind der aktuelle Stand, oder

              Neee, ist eher eine Frage der Erfahrung!

              Man muss sich halt Linien ansehen die von guten Züchtern genau überwacht werden/wurden, da zeigte es sich dass es keine Probleme gibt, oder wenn, dass sie nach einigen Generationen ausgemerzt sind und stabile Linien auch stabil bleiben. Man darf sich nicht Beispiele ansehen wo welche drauflos kreuzen und keinerlei Ahnung von der Materie haben.

              LG Thomas

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              • #8
                Zitat von GeckoTom Beitrag anzeigen
                ... nicht Beispiele ansehen wo welche drauflos kreuzen und keinerlei Ahnung von der Materie haben.
                Genau das ist doch aber das Problem. Kaum ein Halter hat einen Anfangsbestand von mehr als 1.3 Tieren. Mit 4 Tieren lässt sich aber - wenn überhaupt - nur mit äusserster Sorgfalt ein stabiler Bestand etablieren. Sogar Zoos mit wirklich erfahrenen Pflegern und jahrelanger Zuchterfahrung haben deshalb "Austauschprogramme" am laufen. Es funktioniert einfach nicht anders.
                Das Argument der "GENAU 30-50 Generationen" (sagen wir lieber GENAU 40 +- 25% ) lasse ich natürlich gelten, wenn es bei dir so funktioniert hat. Aber: Man sollte bedenken, dass bei einem 1.3 Startbestand nur ein einziges Y-Chromosom vorliegt. Wenn da in einer frühen Phase der Zucht was schief läuft...

                Es ist - wie schon gesagt - Ansichtssache. Mich bekommt man da nicht überzeugt.

                morgendlichen Gruß
                der
                PL

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                • #9
                  Zitat von Postman Lee Beitrag anzeigen
                  Sogar Zoos mit wirklich erfahrenen Pflegern und jahrelanger Zuchterfahrung haben deshalb "Austauschprogramme" am laufen.
                  Sprechen wir immernoch über Reptilien?
                  Auch stellt sich die Frage ob man wirklich "deshalb" Austauschprogramme hat oder ob da nicht noch andere Faktoren eine Rolle spielen.

                  Ansichtssache. Mich bekommt man da nicht überzeugt.
                  Macht nix, manch einer baut heute noch am Perpetuum.

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                  • #10
                    Ihr geht es hauptsächlich darum, wenn mal ein Halbgeschwisterpaar sich näher kommt.
                    Es soll ja keinZuchtbetrieb betreieben werden, aber man kann es nicht verhindern, was sie Nachts machen.
                    Nachwuchs wird auch eh, an andere aus Platzmangel vermittelt.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von EmHaGeh Beitrag anzeigen
                      Sprechen wir immernoch über Reptilien?
                      Ja, tun wir. Ausserdem: Was veranlasst dich zu dern Annahme, dass es bei Reptilien bezüglich genetischer Stabilität besser bestellt sei als beim Säugetier oder einem der zahlreichen anderen DNA/RNA-enthaltenden Lebensformen auf diesem Planeten?

                      Zitat von EmHaGeh Beitrag anzeigen
                      Macht nix, manch einer baut heute noch am Perpetuum.
                      Ich geh mal davon aus, du redest vom Perpetuum Mobile und nicht von z.B. einem Calendarium Perpetuum oder dem Edictum Perpetuum oder gar dem Perpetuum Immobile, dessen Bauplan ich dir dann als PN schicken würde . Sollte das der Fall sein, hinkt der Vergleich; beim Perpetuum Mobile gibt es bislang kein praktisches Gegenbeispiel zur gängigen Theorie. Beispiele für genetische Defekte durch falsche Zucht gibt es aber durchaus...

                      mutierte Grüße
                      der
                      PL
                      Zuletzt geändert von Postman Lee; 17.02.2008, 16:56. Grund: [QUOTE]

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Postman Lee Beitrag anzeigen
                        Was veranlasst dich zu dern Annahme, dass es bei Reptilien bezüglich genetischer Stabilität besser bestellt sei als beim Säugetier oder einem der zahlreichen anderen DNA/RNA-enthaltenden Lebensformen auf diesem Planeten?
                        Okay, reden wir über Geparden.
                        Allerdings, saubere Related Work Arbeit beim Perpetuum! ~kicher~

                        Beispiele für genetische Defekte durch falsche Zucht gibt es aber durchaus...
                        Du bist doch ein erwachsener Mensch, du musst doch fähig sein differenziert zu interpretieren. Ja, es gibt Probleme bei falscher Zucht. Ja, ständige Inzucht kann zu Problemen führen. Nein, nicht alle Tiere sind totaler Schrott nur weil man zu Mama oder Papa zurückgekreuzt hat.

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                        • #13
                          Zitat von Postman Lee Beitrag anzeigen
                          ...Ausserdem: Was veranlasst dich zu dern Annahme, dass es bei Reptilien bezüglich genetischer Stabilität besser bestellt sei als beim Säugetier oder einem der zahlreichen anderen DNA/RNA-enthaltenden Lebensformen auf diesem Planeten?

                          Ganz einfach: Wissenschaftliche Erkenntnisse!

                          Ein paar Menschen auf einer Insel werden wohl keine Populationen gründen können! Bei Reptilien reichte das schon aus.

                          Aber abgesehen davon, was meintest du mit 40+-25% (ein Witz??)

                          Aber wie gesagt du wirst dich nicht umstimmen lassen, wieviele gelungene Beispiele dafür sprechen

                          Übrigens zu den Säugern: Bei Mäusen spricht man erst ab 20 oder mehr Generationen von Inzucht dabei werden Mäuse gezüchtet deren Erbgut zu ca 99% ident ist. Diese sind unumgänglich um Versuche zu machen und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Natürlich kann man, und macht es auch, genetische Störungen oder Eigenschaften herauszüchten (zB Tiere die alle ab einem gewissen Alter an einer bestimmten Krankheit erkranken und einen identen Krankheitsverlauf haben)
                          Viele Grüße
                          Thomas

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                          • #14
                            OT: genau 40 +-25%

                            OT: genau 40 +-25%
                            man spricht bei einer Angabe wie "30-50 Generationen" nicht von genau, sondern von ungefähr. Will man dennoch das Wort "genau" unterbringen, so darf man sagen: genau 40 +-25%. Wobei 40 als exakter Wert angenommen wird und die 25% als Unsicherheit dieses Schätzwertes angegeben wird. Der wahre Wert der Schätzung liegt also im Intervall: [(1-0,25)*40 | (1+0,25)*40], was ausgerechnet [30 | 50] ergibt.

                            Genaue Grüße
                            der
                            PL

                            Kommentar


                            • #15
                              Whow!!

                              Toller Beitrag!!


                              :wall: :wall:

                              Ich meinte allerdings, was du nicht mitbekommen hast, dass es bereits einige Zuchten in der F40-F50 geben soll eventuell sogar mehr


                              Danke für deinen Beitrag!

                              LG Thomas

                              Kommentar

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