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Verdaulichkeit von Schaben

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  • Verdaulichkeit von Schaben

    Hallo zusammen,

    ich habe dieser Tage das erste Mal argentinische Waldschaben (Bl. dubia) an unsere Geckos verfüttert. Die waren ziemlich groß, unsere Geckos dagegen eher zierlich (sie sind etwa 8 Jahre alt, aber im Vergleich zu manchen Bildern von anderen wirken sie auf mich eher zierlich), aber drei von ihnen haben trotzdem je eine Schabe gefressen.

    Allerdings sah der Kot an den Tagen danach recht ungewohnt aus: Ein Stückchen Schabe kam unverdaut wieder raus, andere Exkremente waren sehr hell grau. Ist das normal? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ich werde bei der nächsten Mahlzeit erstmal wieder auf Grillen oder Heuschrecken umsteigen und beobachten, ob sich die Verdauung wieder "normalisiert".

    Wenn der Verzehr von Schaben regelmäßig zu Problemen führen sollte, lasse ich das lieber: Ich (vor allem meine Frau ) muß diese eher fiesen Tierchen (sorry) eigentlich nicht haben.

    Viele Grüße,
    Dirk

  • #2
    Hallo Dirk,

    ich verfüttere auch B. dubia.

    Ab und zu bemerke ich vereinzelt die großen „Rückenschilder“ der Schaben (bei adulten Tieren) im Kot.
    Wenn ich Heuschrecken füttere find ich ab und zu die Hinterbeine.

    Ich mach mir deswegen keine Sorgen, denk einfach das diese Teile schwer verdaulich sind (mehr Chitin, kA ;P).


    Zur Farbe kann ich nichts sagen. Hellgrau hatte ich bisher noch nicht, vielleicht Sand?

    MfG Max


    Ps: Würds noch ein paar Tage mit den Schaben probieren, vielleicht mit kleineren.
    Zuletzt geändert von max86; 10.07.2009, 11:22.

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    • #3
      Hi Max,

      das eine Stückchen sah aus, wie das letzte Stück vom Abdomen - in Form und Größe ungefähr wie die äußerste Kuppe eines Fingers. Gestern abend habe ich noch ein weiteres, aber stärker verdautes und formloseres Stück gefunden - aber ebenfalls knallorange.

      Die ganz hellen bis grauen "Würstchen" meine ich mittlerweile als relativ unverdaute Wachsmaden identifiziert zu haben.

      Tja - werd' mal ein paar Mahlzeiten rein mit Heuschrecken und Grillen einlegen: so schnell sterben ja die übriggebliebenen Schaben nicht.

      Viele Grüße, Dirk

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      • #4
        Hi

        kann mir das mit der komischen Masse nicht ganz vorstellen!?!

        Es ist oft, dass bei Nahrungsumstellungen ein bisschen PRobleme auftauchen, Schaben sollten aber normalerweise gut genommen und verdaut werden!

        Grundsätzlich ist es besser mehrere kleine Futtertiere als ein Großes! Besser zu verdauen, weniger Stress beim Fressen usw...

        LG Thomas

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        • #5
          Ja, leicht gesagt: Die Schaben gab's nur in einer Größe - adult. Ich habe die Packung gekauft, weil auch Baby-Schaben drin waren, die ich eigentlich an unseren Nachwuchs verfüttern wollte (also an den Gecko-Nachwuchs, nicht unseren): Hab ich aber noch nicht gemacht, weil ich nicht weiß, wie: Von Pinzette fressen die Kleinen nur zögerlich, und in einen Napf legen traue ich mich nicht, weil die Baby-Schaben dann abhauen.

          Und die adulten müssen halt auch irgendwann weg. Also ich probier's später nochmal, aber wenn's wieder Probleme gibt, gibt es demnächst spanischsprechende deutsche Waldschaben

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          • #6
            Hi
            wennst die Teier in den Behälter von den kleinen Geckos gibst sollte nichts passieren. Die können nicht an Glas oder Plastik entlanglaufen. In deer Wohnung stirbt B. dubia bald, vor allem die Kleinen, und vermehren tun sie sich nicht.

            LG Thomas

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            • #7
              Falls hier nochmal einer guckt.

              a) Schabenbabys für die Geckobabys: da habe ich eigentlich keine Angst, daß sie aus dem Terrarium entkommen; aber sie könnten sich halt auch im Aufzuchtterrarium so gut verstecken, daß die Geckos sie nicht finden (z.B. unter der Wetbox, unter dem Wassernapf, unter den Rändern der Trockenhöhle, ...)

              b) gestern habe ich nochmal eine große Schabe an die Adulten verfüttert - mal die "Ergebnisse" abwarten; der Gecko ging zwar begeistert auf die Schabe los, hatte aber schon ziemliche Schwierigkeiten beim Runterschlingen - ich denke, die Schaben sind einfach zu groß. (Wie gesagt: Habe auch schon größere Leopardgeckos gesehen als unsere)
              Wie schnell / langsam wachsen denn Schaben? Wenn ich warte, bis die Schabenbabys die Größe einer 2 Cent-Münze hätten, könnte ich mal einen Versuch bei den Gecko-Jungtieren machen, und ab 50-Cent-Größe wären sie für die adulten Geckos sicher eher geeignet als die ausgewachsenen Schaben.

              c) vorgestern habe ich einen Versuch mit einer relativ kleinen Stabschrecke (etwa 4cm) gemacht: Mehrere Geckos wollten sie probieren, haben auch ein bißchen drauf rumgekaut, sie aber dann wieder ausgespuckt: sind meine Viecher einfach zu verwöhnt? Von Pinzette angeboten, sind sie teilweise vor den Beinchen der Schrecke zurückgezuckt: Sondern die irgendetwas ab?

              Ich habe auch schon Flugameisen (weiß nicht, wie die richtig heißen), Weberknechte und Spinnen versucht: Lockt unsere Geckos einfach nicht. Da versucht man, vielfältig zu sein - aber nix da. :ups: (Nur die heimischen Grashüpfer aus dem Garten haben sie gerne genommen, aber so langsam finden wir immer weniger davon.)

              Und noch ne Frage: Seit vorgestern haben wir Feuersalamander zur Urlaubspflege. Die bekommen Regenwürmer, Nacktschnecken, Kellerasseln, ... -> fressen Leopardgeckos das auch?

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              • #8
                Hallo!

                Zitat von djh Beitrag anzeigen
                Wie schnell / langsam wachsen denn Schaben?
                Das ist u.a. temperaturabhängig.

                vorgestern habe ich einen Versuch mit einer relativ kleinen Stabschrecke (etwa 4cm) gemacht: Mehrere Geckos wollten sie probieren, haben auch ein bißchen drauf rumgekaut, sie aber dann wieder ausgespuckt: sind meine Viecher einfach zu verwöhnt? Von Pinzette angeboten, sind sie teilweise vor den Beinchen der Schrecke zurückgezuckt: Sondern die irgendetwas ab?
                Wenn Du die verbreitete Annam-Stabschrecke meinst: Meine Glattkopfleguane sind da ziemlich scharf drauf, insofern kann ich mir ein Absondern nicht vorstellen. Meine Leos haben eigentlich auch immer Insekten genommen, die von anderen Reptilien nicht genommen wurden, z. B. recht harte und müffelnde Käfer.

                Ich habe auch schon Flugameisen (weiß nicht, wie die richtig heißen),
                Die großen sind die zukünftigen Königinnen, also weibliche, geschlechtsreife Ameisen, die kleinen die Männchen. Flügel haben sie nur ein paar Stunden.

                Weberknechte und Spinnen versucht: Lockt unsere Geckos einfach nicht. Da versucht man, vielfältig zu sein - aber nix da.
                Zu verwöhnt, Deine Viecher.

                Und noch ne Frage: Seit vorgestern haben wir Feuersalamander zur Urlaubspflege. Die bekommen Regenwürmer, Nacktschnecken, Kellerasseln, ... -> fressen Leopardgeckos das auch?
                Asseln ja, den Rest nicht.

                Gruß, Klaus

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