Hallo!
Wir haben seit etwa einem dreiviertel Jahr einen Königspython unbestimmten Geschlechts - er/sie mißt derzeit etwa 80cm und lebt in einem 90cm langen Terrarium. Da wir uns mit dem Gedanken tragen ein größeres und schöneres Terrarium zu bauen, da das Tier ja noch wächst, kam auch die Überlegung auf, einen zweiten Python dazu zu holen.
Ich habe nun schon einige Recherchen betrieben und bin unter anderem hier in den DGHT-Foren auf einen Thread von 2005 gestoßen, wo die Meinung vertreten wird, daß man Pythons durchaus vergesellschaften könne. Auch in der Literatur kann man das manchmal so lesen.
Unser Tierarzt meinte im übrigen, daß eine Vergesellschaftung machbar sei - die Blindheit unserer Schlange aufgrund einer langwierigen Vorerkrankung (weswegen wir sie ja übernommen hatten) sei hier kein Hinderungsgrund. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht inwieweit sich unser Tierarzt tatsächlich mit den Details der Pythonhaltung auskennt.
Auf der Exotika-Messe in Wien am vergangenen Wochenende hingegen, erklärte mir ein durchaus sehr seriöser Züchter, daß man in der Natur zwar manchmal mehrere Weibchen in einem Versteck antreffen könne, jedoch würde dauerhafte Vergesellschaftung Stress erzeugen. Und eine dauerhafte Vergesellschaftung von Männchen und Weibchen sei abzulehnen, weil das Männchen das Weibchen nach einer Verpaarung zuviel stressen würde. Und eine Haltung zweier Männchen wäre auch nicht in Ordnung, weil diese dann entweder Kommentkämpfe ausführen oder sich auch gegenseitig zu begatten versuchen.
Nun bin ich verwirrt - ist die Ansicht, daß man diese Tiere in Paar- oder Gruppenhaltung halten kann, überhaupt noch der aktuelle Stand der Dinge und wenn ja unter welchen Vorraussetzungen macht das Sinn? Oder ist man inzwischen auf dem Standpunkt, daß Vergesellschaftung abzulehnen sei.
Ich bitte um eure Meinungen, da ich mir denke, daß hier in den DGHT-Foren doch recht viele erfahrene Halter und/oder Züchter mitlesen und -schreiben.
Liebe Grüße
Irene
Wir haben seit etwa einem dreiviertel Jahr einen Königspython unbestimmten Geschlechts - er/sie mißt derzeit etwa 80cm und lebt in einem 90cm langen Terrarium. Da wir uns mit dem Gedanken tragen ein größeres und schöneres Terrarium zu bauen, da das Tier ja noch wächst, kam auch die Überlegung auf, einen zweiten Python dazu zu holen.
Ich habe nun schon einige Recherchen betrieben und bin unter anderem hier in den DGHT-Foren auf einen Thread von 2005 gestoßen, wo die Meinung vertreten wird, daß man Pythons durchaus vergesellschaften könne. Auch in der Literatur kann man das manchmal so lesen.
Unser Tierarzt meinte im übrigen, daß eine Vergesellschaftung machbar sei - die Blindheit unserer Schlange aufgrund einer langwierigen Vorerkrankung (weswegen wir sie ja übernommen hatten) sei hier kein Hinderungsgrund. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht inwieweit sich unser Tierarzt tatsächlich mit den Details der Pythonhaltung auskennt.
Auf der Exotika-Messe in Wien am vergangenen Wochenende hingegen, erklärte mir ein durchaus sehr seriöser Züchter, daß man in der Natur zwar manchmal mehrere Weibchen in einem Versteck antreffen könne, jedoch würde dauerhafte Vergesellschaftung Stress erzeugen. Und eine dauerhafte Vergesellschaftung von Männchen und Weibchen sei abzulehnen, weil das Männchen das Weibchen nach einer Verpaarung zuviel stressen würde. Und eine Haltung zweier Männchen wäre auch nicht in Ordnung, weil diese dann entweder Kommentkämpfe ausführen oder sich auch gegenseitig zu begatten versuchen.
Nun bin ich verwirrt - ist die Ansicht, daß man diese Tiere in Paar- oder Gruppenhaltung halten kann, überhaupt noch der aktuelle Stand der Dinge und wenn ja unter welchen Vorraussetzungen macht das Sinn? Oder ist man inzwischen auf dem Standpunkt, daß Vergesellschaftung abzulehnen sei.

Ich bitte um eure Meinungen, da ich mir denke, daß hier in den DGHT-Foren doch recht viele erfahrene Halter und/oder Züchter mitlesen und -schreiben.
Liebe Grüße
Irene
Kommentar