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Habitatnachbau o. aestivus

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  • Habitatnachbau o. aestivus

    Hallo zusammen,
    nach längerer Schreib-Abstinenz hier, melde ich mal wieder aus dem off
    Bei mir steht in absehbarer Zeit mal wieder ein Projekt an, bei dem ich etwas Hilfe brauche.
    Ich möchte mir dieses Jahr den Wunsch nach einer Gruppe opheodrys aestivus erfüllen.
    Ich habe mit mehreren Züchtern Kontakt aufgenommen und stehe auf deren Liste für diesjährige Nachzuchten.
    Die Quarantäneterrarien sind vorhanden, die Übergangsterrarien sind auch bereits vorhanden, müssen aber noch eingerichtet werden. Vor Frühsommer erwarte ich aber auch keine Tiere, es ist also noch Zeit.
    Gleichzeitig laufen die Planungen für das spätere künstliche Habitat, ein großes Schauterrarium im Wohnzimmer (weniger belebte Stelle, aber von der entfernten Couch dennoch einsehbar).
    Während die Übergangsterrarien in erster Linie funktional sein sollen und es dazu auch viele Bilder im Netz gibt, gibt es leider nur sehr wenige Bilder zu Schauterrarien für diese Art und noch weniger Bilder vom natürlichen Habitat. Da ich nicht die ganze Zeit nur die Züchter löchern will, hoffe ich hier auf Hilfe (gerne dürfen sich auch die Züchter beteiligen ).
    Ich suche, wie beschrieben, Bilder vom natürlichen Habitat, Infos über die dort vorkommenden Pflanzen und natürlich auch gerne Bilder von eingerichteten Schauterrarien für diese Art.

    Abhängig von den Infos möchte ich das Terrarium planen. U.a. steht dabei die Grundsatzentscheidung zwischen Forexterrarium mit größerem Wassergefäß oder Glasterrarium als (Teil-)Paludarium an.

    Echte Pflanzen sind in beiden Fällen für mich ein Muss. Beregnungsanlage ist vorgesehen, ebenso UV-Licht etc..

    Für Hilfe bei den Fotos etc. wäre ich sehr dankbar!!!
    Gruß, Jake

  • #2
    Heimat Süd-Ost USA bis Central Texas.
    Klima kannst du dementsprechend ja googlen.

    Bin leider nicht mehr in den USA aber ich werde versuchen ein paar Bilder zu besorgen.

    Es sind flinke Kletterer die sich aber auch auf dem Boden aufhalten. Ebenso sind es sehr gute Schwimmer.
    Was die Planzen angeht würde ich garnicht zu ausgefallen werden. Biete ihnen etwas Klettermöglichkeiten an zum Beispiel aus dünnem Bambus und nutze Heimische Planzen um das Terrarium ansehnlich zu machen.
    Die eine oder andere Pflanze wird eh wohl drauf gehen weshalb es mit heimischen Pflanzen leichter ist dies wieder aus zu gleichen.

    Bambus empfehle ich weil er natürlich ist, gut zu reinigen, optisch ansprechend ist und sich auch gut verarbeiten lässt.

    Denk auch an ein Wasserbecken.



    Das wäre so eine typische Landschaft mal.
    Mit Moos (Rasen wird sehr schwierig) solltest du ein gutes Ergebniss erzielen.

    Viel Spaß

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    • #3
      Ich habe kein wirklich gutes Bild davon online, aber hier mal mein Opheodrys Eckterrarium:
      http://www.bilder-hochladen.net/file...tu-93-432a.jpg
      Kraut und Rüben, aber den Schlangen scheints zu gefallen.
      Wasserbecken halte ich für entbehrlich. Die Tiere baden normalerweise nicht. Bei mr legte sich nur ein Tier einmal für ein paar Wochen regelmäßig ins Wasser. Bleib dort aber auch regungslos. Eine kleine Trinkschale ist aber OK. Ausreichendes Trinken ist wichtig für die Würmchen und sie trinken stehendes Wasser.

      Viele Grüße

      Ingo
      Zuletzt geändert von Ingo; 27.03.2014, 06:43.
      Kober? Ach der mit den Viechern!




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      • #4
        Danke für die Antworten. Über die prinzipielle Lebensweise der Tiere habe ich schon einiges gelesen (Natürlich auch das AfA-Buch). In Gefangenschaft scheint es ja strittig, ob die Schlangen auch stehendes Wasser trinken, jedoch ist eine Beregnungsanlage bei mir gesetzt, da die echten Pflanzen auch Wasser brauchen. Das stehende Wasser ist natürlich auch geplant, es ist halt nur die Frage, ob in Form eines ausgedehnten Teils im Paludarium oder nur eine größere Wasserschale. (An meinen Paludariumgedanken bist übrigens DU "schuld", Ingo ) Bei der Größe des Terrariums schwanke ich zwischen 120*50*80, falls es mit Wasserschale sein wird, und 100*50*100 falls es ein Paludarium wird.
        Ingo, ich hätte zwei Fragen zu Deinem Eckterrarium:
        Was ist das für eine rankende Pflanze bei Dir? Meine Efeutute sieht nicht so gleichmäßig schön aus und hat auch teilweise deutlich größere Blätter (was für meine Dendrobaten von Vorteil ist).
        Was hast Du für die Rückwandgestaltung genutzt?

        Vielen Dank schon mal und lieben Gruß,
        Jake

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        • #5
          Hi Jake,

          sprühen ist natürlich auch bei vorhandenem Wasserbecken ein Muss. Die Rankpflanze ist irgendeine Aristolochia, deren Samen ich mir aus Afrika mitgebracht habe. Dazwischen rankt etwas fensterblattähnliches mit nur 5 cm großen Blättern. Im linken oberen Drittel des Fotos z.B. zeigt ein Blatt davon hinter einer Kunstliane zur Front und man erkennt es recht gut. Ich weiss bis heute nicht, ob das ein Philodendron oder eine Raphidophora ist. Gegen die Aristolochia hat das aber wenig Chancen. Ich rupfe ein bis zweimal im Monat ein ordentliche Portion Aristolochia Ranken raus. Die Rückwand ist Styropor/Fliesenkleber (mit Moosanteil gemischt)-Leider hat der Moosanteil aber die Fliesenkleberschicht angreifbar gemacht. Futtertiere haben im Lauf der Jahre Löcher gefressen und Gänge dahinter gebohrt.
          Diese Gänge sind jetzt die Lieblings Ruhe- und Rückzugsplätze der Schlangen und leider natürlich nicht kontrollierbar. Aber es sieht immerhin lustig aus, wenn aus einem Miniloch in der Wand ein grüner Minikopf hervorlugt. Ich vermute dort auch die Eiablageplätze. Alles letztlich halt nicht mehr bedienungsfreundlich, aber ich schrecke davor zurück, das Terrarium leerzuräumen und neu aufzubauen.

          Viele Grüße

          Ingo
          Zuletzt geändert von Ingo; 27.03.2014, 09:20.
          Kober? Ach der mit den Viechern!




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          • #6
            Hallo Ingo,
            vielen Dank für Deine Hinweise. Auch wenn ich die Rückwand dann doch nicht so nachbaue .
            Mich schreckt halt insgesamt sowieso noch die Epoxy-Geschichte ab. Aber ich fürchte, bei diesem Terra führt kein Weg daran vorbei, zumindest kein bezahlbarer.
            Mal sehen. Sehen die Uferböschungen in den USA ähnlich zu unseren aus? War leider nur in früher Jugend mal in Kanada, sonst kenn ich mich mit den dortigen Habitaten (Habitats?) nicht aus

            Gruß, Jake

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            • #7
              Erste Entscheidungen

              So, Entscheidung ist gegen das Paludarium gefallen, dafür habe ich ein Terrarium mit 120*50*100 aushandeln können (mit meiner Regierung).
              Ist das Habitat von o. aestivus eigentlich stark von Vermüllung betroffen oder zieht es sie aus der menschlichen Nähe komplett weg?
              Meine Idee derzeit ist ein Terrarium mit viel bemoostem Bodengrund, viel Ästen und Kork sowie einigem aufbereitetem "Müll" zu gestalten. Zum Beispiel schräg eingebuddelte Höhlen aus Blumentöpfen gebaut oder ähnliches. Mal sehen was sich da realisieren ließe.
              Nun sind erstmal etliche Anfragen nach entsprechenden Terrarien, teils mit Rückwand, zu schreiben, erste Antworten haben wir auch schon, aber Preise jenseits von 2,5 Scheinen sind dann doch nicht drin, zumal dann noch die Technik dazu käme Werde mich wohl doch damit anfreunden müssen, selbst zu basteln

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              • #8
                Hallo, brauche nochmal Euren Rat. Mir wurde nun eine Rückwand mit 2K-Endbeschichtung zu einem für uns attraktiven Preis angeboten. Die Beanspruchung durch die eigentlichen Bewohner ist ja minimal. Sorgen mache ich mir bei dem Zusammenspiel zwischen den Futtertieren (beißen die sich durch) und dann eben der Beregnungsanlage.
                Habt Ihr da Erfahrungen/Rat?
                Vielen Dank schonmal.
                Jake

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