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Gelbwangenschildkröte Aussenteich

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  • Gelbwangenschildkröte Aussenteich

    Ich baue für meine mittlerweile ca 19 Jahre alte Gelbwange einen Aussenteich. Bis jetzt lebt sie ca. 8 Monate im Jahr in einem 600l Aquarium+ Landteil.

    Der Teich hat etwa 30m2 und etwa 5m3 Wasser. Eingezäunt mit 50cm Betonwand+ 15 cm Holzbalken darauf.

    Aktuell arbeite ich mit einem HMF mit 40X40 und komme gut zurecht.

    Was brauche ich für den Außenbereich. KI empfiehlt 200l Regenfass mit Filtermatten in 70 cm Höhe. Zulauf Pumpe + Regenwasser über 50mm Rohr unten, Belüftung 300l/ Stunde im Fass, Überlauf oben 75mm oder 110mm.
    Passt das, oder ist das falsch dimensioniert?
    Zuletzt geändert von mauri; 27.04.2026, 19:53. Grund: Falsches Alter

  • #2
    Ich halte drei Emys orbicularis in einem kleineren Teich. Da ist keinerlei Technik installiert, die Wasserqualität ist gut. Das A und O dafür ist eine dichte Bepflanzung im Uferbereich.
    Kober? Ach der mit den Viechern!




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    • #3
      Ich habe vor 30 Jahren einen ähnlich großen/tiefen Teich für meine Wasserschildkröten gebaut, ihn gut mit Schwertlilien bepflanzt und erstmal bewusst auf eine Filterung verzichtet, um auszuprobieren, ob es auch ohne geht.
      Diese Probephase dauert bis heute an und alle Wasserschildkröten erfreuen sich nach wie vor bester Gesundheit.

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      • #4
        Oh, fast zeitgleich mit Ingo! Genau auf die Dichte Bepflanzung am Ufer kommt es an. Den Rest regelt die Natur von selbst, wenn der Teich nicht mit Tieren überbesetzt wird.

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        • #5
          Cool, danke für Euere Antworten. Dann probiere ich es auch mal mit viel Bepflanzung ohne Filter.

          Ich habe mir hier mit KI einen Filter zusammengebastelt - spräche da was dagegen?

          DIY-Hochleistungs-Teichfilter im 120-Liter-Maischefass.
          1. Hardware & Gehäuse
          • Basis: 120 l Maischefass (ca. 80 cm hoch, lebensmittelecht, UV-stabil).
          • Platzierung: Bündig im Teich versenkt (80 cm Tiefe), standsicher auf dem Boden (ggf. auf Gehwegplatten).
          • Einlass: ca. 30 Bohrungen (8–10 mm) in der Seitenwand, platziert auf 15–25 cm Höhe. Dies schafft eine strömungsarme Sedimentkammer am Boden des Fasses.
          2. Innerer Aufbau (von unten nach oben)
          1. Absetzzone (0–30 cm): Freiraum für absinkenden Schlamm. Beschwerung durch Steine gegen Auftrieb.
          2. Stützkonstruktion: Gitter (Lichtrasterplatte) auf ca. 30 cm Höhe, gestützt durch HT-Rohr-Abschnitte ("Stelzen").
          3. Filterstufe (30–40 cm): Zwei 50 mm dicke Filtermatten, zugeschnitten mit +2 cm Übermaß zum Fassdurchmesser (verhindert Bypass-Wasser). Idealerweise unten grob (PPI 10/20), oben fein (PPI 30).
          4. Pumpenkammer (40–80 cm):
            • Die Wasserpumpe steht auf den Matten, fixiert durch schwere Kieselsteine.
            • Ein Teichbelüfter-Ausströmerstein liegt unter dem Gitter/den Matten für die biologische Reinigung.
            • Freiraum von ca. 20 cm bis zum Deckel als Wasserpuffer.
          3. Technik & Steuerung
          • Wasserpumpe: Betreibt den Springbrunnen über ein Steigrohr, das fest mit einer Platte auf dem Fassdeckel verschraubt ist. Verbindung Pumpe–Deckel via flexiblem Schlauch.
          • Belüfter: 8-Watt-Luftpumpe zur Sauerstoffversorgung der Filterbakterien und für den Winterbetrieb.
          • Energie: Solarbetrieben mit Pufferakku. Montage der PV-Paneele und Technik wettergeschützt auf einer Brücke 20 cm über der Wasseroberfläche.
          • Betriebsmodus: Wasserpumpe (Springbrunnen) bevorzugt tagsüber; Luftpumpe läuft dank Akku dauerhaft durch.
          4. Wartungskonzept
          • Indikator: Wenn die Fontäne des Springbrunnens schwächer wird, sind die Matten zu reinigen.
          • Handling: Durch die 80 cm Tiefe ist das Fass von der Brücke oder vom Rand aus gut erreichbar. Die Matten können per "Nylonschnur-Griff" oder Haken nach oben gezogen werden.
          • Winter: Durch die Einlasstiefe (80 cm) frostsicher. Der Belüfter hält die Oberfläche rund um den Auslass eisfrei für den Gasaustausch

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          • #6
            Zitat von mauri Beitrag anzeigen
            Ich habe mir hier mit KI einen Filter zusammengebastelt - spräche da was dagegen?
            In erster Linie nur Du selbst...

            Zitat von mauri Beitrag anzeigen
            Dann probiere ich es auch mal mit viel Bepflanzung ohne Filter.

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            • #7
              Ich sehe ein Problem: ältere Gelbwangenschmuckschildkröten (Trachemys scripta scrripta) sind starke Grünzeugfresser. Sie holen sich selbst vom Festland Pflanzen ins Wasser und fressen diese dort. (eigene Erfahrung).
              Mit schuppigen Grüssen
              Stockooh:

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              • #8
                Darum auch die Überlegung mit dem Filter. Wenn ich sie aktuell hinauslasse wird alles restlos gefressen. Löwenzahn, Gras, alle Wasserpflanzen - da bin ich mir nicht sicher, ob das Wasservolumen reicht. Ich werde noch einen 2. Teich für Frösche, Molche,... Anlegen ,- dort kann ich dann Wasserlinsen etc. als Futter für die Gelbwange züchten.

                stock glaubst für es macht Sinn es ohne Filter zu probieren, oder soll ich gleich mit dem Filter starten?

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                • #9
                  Wenn du dich mit der Verwendung des Filters besser fühlst und den finanziellen Aufwand durch Material und Folgekosten nicht scheust, bau ihn doch einfach ein. Da kann ja nicht viel schief gehen. Vom Bauplan her wirkt dein Filterkonzept gut durchdacht. Warum dann nicht einfach ausprobieren.

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                  • #10
                    Du brauchst keinen Filter wenn die Ausscheidungen der Schildkröte das Wasser nicht belasten. Wenn sie natürlich momentan der Maßen viel Grünzeug vertilgt, kann es natürlich zu Überbelastungen kommen, so das das Wasser umkippt. Das ist aber bei einem Tier eigentlich sehr selten bei der Größe des Wasserteiles.
                    Mit schuppigen Grüssen
                    Stockooh:

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