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Am Anfang kleines Becken?

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  • Am Anfang kleines Becken?

    Hallo!
    Ich spiele mit dem Gedanken mir eine (!) Moschusschildkröte zuzulegen und informiere mich gerade über die Haltungsbedingungen. Jetzt habe ich unterschiedliche Dinge über die Anfangsgrösse des Aquariums gehört.Ich wollte die Schildkröte eigentlich von Anfang an in ein Aquarium von 1,20m Länge und 45 cm Breite setzen. Nun wurde mir jedoch geraten das erst zu tun, wenn die Schildkröte etwas grösser ist und sie erstmal, solange sie noch sehr klein ist, in ein 60x30x30cm Aquarium zu setzen. Ich kenne so etwas von Kornnattern, aber bei Schildkröten habe ich das bis jetzt noch nicht gelesen. Gibt das irgendeinen Sinn? Ich würde mich sehr über ein paar Meinungen freuen.

  • #2
    Re: Am Anfang kleines Becken?

    Hi,
    für mich macht das nur solange Sinn solang man nicht die Möglichkeit hat den Landteil in der Höhe/Erreichbarkeit anzupassen. Ich denke mit genug Aufsiegshilfen im Becken verteilt, geht das auch ohne Probleme. Eine kleine Schildkröte hätte es vermutlich etwas schwer schnell genug eine Aufstiegshilfe zu erreichen,wenn sie eine braucht und nicht genügend zur Verfügung stehen,aber in der Natur bastelt den Kleinen auch niemand 60x30-Pools Wenn man das Becken so gestalltet das es nachher auch einer großen Schildkröte gerecht gemacht werden kann-why not?

    lg
    Stine

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    • #3
      Re: Am Anfang kleines Becken?

      Morgen Ophelia,

      bin auch der Meinung, dass du direkt dass Du Dich direkt für das größere Aquarium entscheiden solltest. Wie Stine schon sagte, kannst du das schon "kindgerecht" einrichten, mit vorerst niedrigerem Wasserstand und mehr Klettermöglichkeiten. So kannst du das Becken also mit der Zeit den wachsenden Bedürfnissen des Tiers anpassen.
      Ist doch auch größerer Stress für die Schildkröte, wenn sie sich hinterher nochmal in nem komplett neuen Becken eingewöhnen muss, als wenn man nur hier und da Kleinigkeiten ändert.

      LG
      Yasmin

      [edit: @ Oliver, hab nicht wirklich auf die Uhr geachtet... nur gesehen, dass es noch dunkel war... von meinem Standpunkt wär gute Nacht sogar noch angebrachter! ]

      [[ggg]Editiert von Yassi-Lars am 13-09-2005 um 06:36 GMT[/ggg]]

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      • #4
        Re: Am Anfang kleines Becken?

        Yassi-Lars schrieb:
        Nabend Ophelia
        ???

        Ansonsten schliesse ich mich mal an...

        Gruss, Oliver

        Kommentar


        • #5
          Re: Am Anfang kleines Becken?

          Also so geradlinig würd ich das nicht sehen.

          Hier gehts nicht darum, dass der Wasserstand zu hoch ist oder sonstwas, sondern fehlt bei solch großen Becken oft die Kontrolle. Ein Sternotherus - hatchling ist nicht mal so groß wie ein 1-Euro Stück, der kann in so einem großen Becken leicht mal verloren gehen.

          Mir persönlich wäre eindeutig wohler, eine so kleine Schildkröte auch in einem kleinen Becken zu haben, denn die "Vorteile" eines so großen Beckens seh ich einfach als nicht überwiegend an.

          Kommentar


          • #6
            Re: Am Anfang kleines Becken?

            Hallo nochmal!
            Danke erstmal für Eure Meinungen. Ich denke beides hat Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach mache ich nichts falsch, wenn ich erstmal mit einem kleinen Becken anfange. Sobald ich merke, dass das alles super klappt und die Kleine bereit ist umzuziehen, kann ich ja sofort auf das grosse Becken umsteigen. Denn der Einwand, dass man in einem kleinen Becken, gerade bei einer Mini-Schildkröte und als Anfänger einen besseren Überblick hat, ist nicht von der Hand zu weisen.
            Oder??

            Kommentar


            • #7
              Re: Am Anfang kleines Becken?

              Hi Ophelia,

              ich halte die Verwendung von kleineren Becken für den Anfang bei Moschusschildkröten sogar für ausgesprochen sinnvoll.

              Man hat die Tiere, vor allem deren Nahrungsaufnahme in kleineren Becken viel besser unter Konrolle.

              Allerdings muß man grundsätzlich auf eher geringeren Wasserstand achten (gilt auch für adulte), sie sind keine besonders guten Schwimmer.

              Das macht die Filterung etwas schwieriger, der geringe Wasserstand. Regelmäßige und eher häufige Wasserwechsel sowie auch Reinigung der Dekoration (Abbürsten von Bakterien-Biofilmen) ist da angesagt.

              Gruss Ralf

              Kommentar


              • #8
                Re: Am Anfang kleines Becken?

                Hallo Ralf
                sprichst Du da aus Erfahrung langjähriger Reptilien- bzw Schildkrötenhaltung??

                Kommentar


                • #9
                  Re: Am Anfang kleines Becken?

                  Hi,

                  langjährig im Sinne von vielen Jahren vielleicht nicht, wenn man meine Pause von etwa 15 Jahren mit einrechnet.

                  aber ich habe täglich mit diversen Schildkröten, vor allem jüngeren Tieren beruflich zu tun.

                  Gruss Ralf

                  [[ggg]Editiert von Ralf Rombach am 14-09-2005 um 13:32 GMT[/ggg]]

                  Kommentar


                  • #10
                    Re: Re: Am Anfang kleines Becken?

                    Ralf Rombach schrieb:
                    Allerdings muß man grundsätzlich auf eher geringeren Wasserstand achten (gilt auch für adulte), sie sind keine besonders guten Schwimmer.
                    dieses Gerücht wird wohl nie sterben :-(

                    guck mal hier
                    http://www.dghtserver.de/foren/viewtopic.php?TopicID=36707#274349

                    Gruss
                    Hellmut


                    Kommentar


                    • #11
                      Re: Am Anfang kleines Becken?

                      Hallo Hellmut,

                      vielleicht habe ich mich da etwas falsch ausgedrückt.

                      Du wirst mir doch zustimmen, daß die Tiere sich eher bodennah aufhalten und weniger schwimmaktiv sind als andere Wasserschildkröten. Ist wohl bei den Kinosternum auch. Sie laufen eher auf dem Bodengrund rum als das sie im freien Wasser schwimmen.

                      Ich habe die Erfahrung mit unseren Tieren gemacht, daß sie sich vorzugsweise im Wasserteil aufhalten, nur sehr wenig auf dem Landteil. Wenn Du nun junge Tiere aus dem Zoohandel erwirbst, weiß man nicht so recht genau, wie ihre "Kondition" aussieht. Um dies besser zu kontrollieren, empfiehlt sich m.E. ein geringerer Wasserstand.

                      Das die Tiere sich in natürlichen Lebensräumen nicht ausschließlich in Flachwasserbereichen der Uferzonen der Gewässer aufhalten, dürfte wohl klar sein. Unbestritten, denke ich.

                      Gruss Ralf

                      Kommentar


                      • #12
                        Re: Re: Am Anfang kleines Becken?

                        Ralf Rombach schrieb:
                        Du wirst mir doch zustimmen, daß die Tiere sich eher bodennah aufhalten und weniger schwimmaktiv sind als andere Wasserschildkröten.
                        Nur weil sie vom Schwimmverhalten nicht mit Trachemys, Pseudemys, Chrysemys und Graptemys vergleichbar sind, dürfen sie also nur laufen. Interessant!

                        Ralf Rombach schrieb Wenn Du nun junge Tiere aus dem Zoohandel erwirbst, weiß man nicht so recht genau, wie ihre "Kondition" aussieht. Um dies besser zu kontrollieren, empfiehlt sich m.E. ein geringerer Wasserstand.
                        1. kaufe ich ohnehin nicht im Zoohandel.
                        2. ist es für mich das Normalste, Neuzugänge erst einmal ausgiebigst zu beobachten und nicht einfach in ein Becken einzusetzen und dann zu gehen ;-)

                        Ich hatte vor Jahren 2,5 cm kleine Schlüpflinge vom Züchter (auch da weiss man nicht, wie die Kondition der Tiere ist, besonders unter der Berücksichtigung, dass der Transport Stress für die Tiere ist). Diese Tierchen setzte ich in ein Becken mit 25 cm Wasserstand ein, welches mit Wurzeln und Hornkraut ausgestattet war ... und sie sind geschwommen und geklettert, sehr gut sogar. Von anderen Haltern konnte ich gleiche Erfahrungen vernehmen.

                        Kann man so nicht die Kondition der Tiere besser feststellen als einem "Fußbad"? Nur mal so zum Nachdenken.

                        Es besteht wirklich kein Grund, die Tiere zu schlechten Schwimmern abzustempeln und zu solchen zu machen, indem man ihnen nur Pfützen anbietet. Dito bei Chinemys reevesi und einigen Vertretern der Gattung Cuora.

                        Gruss
                        Hellmut




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                        • #13
                          Re: Re: Re: Am Anfang kleines Becken?

                          Hallo Hellmut,

                          mir liegt alles andere als an Streit.

                          Hellmut Beck schrieb:
                          Ralf Rombach schrieb:
                          Du wirst mir doch zustimmen, daß die Tiere sich eher bodennah aufhalten und weniger schwimmaktiv sind als andere Wasserschildkröten.
                          Nur weil sie vom Schwimmverhalten nicht mit Trachemys, Pseudemys, Chrysemys und Graptemys vergleichbar sind, dürfen sie also nur laufen. Interessant!
                          Das "dürfen sie nur laufen" hättest Du Dir sparen können. Es ist letztlich keine Antwort auf die Bemerkung oder Frage.

                          Ich habe die Tiere bei uns im Laden in einem Behältnis von etwa 3 m x 2 m in Vergesellschaftung mit anderen Arten bei derzeit etwa 15 cm Wasserstand - adulte und juvenile von runden 4-5 cm. Wenn man die Tiere Tag für Tag beobachtet, sieht man sehr deutlich, daß sie sich weniger aktiv im freien Wasser bewegen, sondern vorzugsweise sich substratgebunden, also bodennah aufhalten. Landaufenthalte sind eher die Ausnahme, wenn sie länger anhalten, stimmt mit dem Tier was nicht, so meine Erfahrung. "Sonnenbaden" unter den Wärmelampen tritt nur recht selten auf.

                          Ralf Rombach schrieb Wenn Du nun junge Tiere aus dem Zoohandel erwirbst, weiß man nicht so recht genau, wie ihre "Kondition" aussieht. Um dies besser zu kontrollieren, empfiehlt sich m.E. ein geringerer Wasserstand.
                          1. kaufe ich ohnehin nicht im Zoohandel.
                          Weisst Du Hellmut, das ist nun kein richtiges Argument. Wenn man gute "private" Quellen hat, dann ist es in Ordnung. Die Mehrzahl der EInsteiger wird sich jedoch an den Zoohandel wenden, ob das immer gut ist, ist eine andere Frage und da stimme ich Dir durchaus zu.

                          2. ist es für mich das Normalste, Neuzugänge erst einmal ausgiebigst zu beobachten und nicht einfach in ein Becken einzusetzen und dann zu gehen ;-)
                          Zugestimmt, das ist eigentlich eine Grundvoraussetuung, machen wir uns nichts vor.

                          Ich hatte vor Jahren 2,5 cm kleine Schlüpflinge vom Züchter (auch da weiss man nicht, wie die Kondition der Tiere ist, besonders unter der Berücksichtigung, dass der Transport Stress für die Tiere ist). Diese Tierchen setzte ich in ein Becken mit 25 cm Wasserstand ein, welches mit Wurzeln und Hornkraut ausgestattet war ... und sie sind geschwommen und geklettert, sehr gut sogar. Von anderen Haltern konnte ich gleiche Erfahrungen vernehmen.
                          Das ist Deine beobachtung und ich will sie nicht in Abrede stellen, meine Beobachtung mit unseren Tiere ist bzgl. der Aktivitäten im freien Wasser eine andere.

                          Kann man so nicht die Kondition der Tiere besser feststellen als einem "Fußbad"? Nur mal so zum Nachdenken.
                          Man könnte auch andersrum fragen, ist dauerhaftes, energieverbrauchendes Schwimmen für die Tiere in einer Eingewöhnungsphase wirklich immer sinnvoll ?

                          Es besteht wirklich kein Grund, die Tiere zu schlechten Schwimmern abzustempeln und zu solchen zu machen, indem man ihnen nur Pfützen anbietet. Dito bei Chinemys reevesi und einigen Vertretern der Gattung Cuora.
                          Da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Darauf bezog sich meine Anmerkung, daß die Tiere sich im natürlichen Lebensraum wohl nicht ausschließlich in der Uferrandzone mit 5-10 cm Wasserstand aufhalten.


                          Gruss Ralf

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                          • #14
                            Re: Re: Re: Re: Am Anfang kleines Becken?

                            Ralf Rombach schrieb:
                            Ich habe die Tiere bei uns im Laden in einem Behältnis von etwa 3 m x 2 m in Vergesellschaftung mit anderen Arten bei derzeit etwa 15 cm Wasserstand
                            bzgl. der Aktivitäten im freien Wasser
                            Bei einem Detektiv würde jetzt wohl die Stirn runzeln............

                            Kommentar


                            • #15
                              Re: Am Anfang kleines Becken?

                              Ralf Rombach schrieb:
                              Man könnte auch andersrum fragen, ist dauerhaftes, energieverbrauchendes Schwimmen für die Tiere in einer Eingewöhnungsphase wirklich immer sinnvoll ?

                              Hallo,

                              warum dauerhaftes schwimmen? Wenn das Becken artgerecht eingerichtet ist...?

                              Guss, Oliver

                              Kommentar

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