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Höckerschildkröte aus ihrem Winteruhenquartier geflüchtet

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  • Höckerschildkröte aus ihrem Winteruhenquartier geflüchtet

    Hallo,
    als ich gerade nach Hause kam, fand ich eine meiner beiden Schildkröten, die im Moment in Winteruhe sind, auf dem Boden meines Zimmers. Sie atmete schwer und piepste auch nachdem ich sie wieder in ihre Box gegeben hatte.
    Die Schildkröten sind seit Anfang Dezember in ihr Winterquartier umgezogen, Temperatur ist seitdem immer bei ca. 12-13°C (geht bei den Aussentemperaturen nicht kälter). Sie hatten sich schon beide gut eingegraben, doch seit letzter Zeit wurden sie wieder etwas aktiver.
    Soll ich nun die Winterruhe beenden, zum Tierarzt gehen oder weitermachen?

    Danke, Julia

  • #2
    Hi!

    Wie konnte dein Tier aus dem "Winterquartier" (Box, Wanne, Becken?) denn überhaupt raus? Hast du nicht dafür gesorgt, dass der Behälter fluchtsicher ist?

    Wie genau ist das Quartier denn auch gestaltet? Für mcih hört es sich an als ob du deine Tiere trocken überwintern würdest? Wasserschildkröten - bis auf einige wenige Arten - überwintern am liebsten im Wasser... Soll heissen, zB eine Box mit Wasser befüllen, so hoch wie der Panzer hoch ist bzw. etwas höher, einen Deckel mit Löchern auf die Box geben und dann (wenn halt im Kühlschrank) überwintern. Und wenn sie in einem Becken verminderte Aktivitätsphase machen muss das Becken sowohl bei der allgemeinen Haltung als auch bei der Überwinterung so gesichert sein, dass die Tiere nicht rausfallen können.

    Das piepsen und schwer atmen hört sich für mich ebenso bedenklich an. Das solltest du dringend abklären lassen. Such dir aus der Liste http://www.schildkroeten.biz/ einen schildkrötenerfahrenen Tierarzt aus und lass sie untersuchen. Das hört sich für mich stark nach einer Erkältung oder schlimmeren an.
    Hattest du deine Tiere checken lassen bevor du sie eingewintert hat? Generell sollen nur gesunde Tiere überwintern.

    LG
    Barbara

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    • #3
      Hallo,
      also: meine Wasserschildkröten überwintern nicht trocken, sondern sind in Boxen mit Wasser aber auch mit Substrat, in dem sie sich einbuddeln können.
      Ich weiß auch nicht, wie es passieren konnte, hab wohl die Box nach dem letzen Wiegen nicht richtig zu gemacht. Sie hat es aber dennoch geschafft durch ein Antimückennetz, welches ich darüber gelegt habe und durch Zeitung gegen Zugluft.
      Sie sind jetzt umgezogen in größere Boxen und in den Ex-Kaninchenstall meiner Schwester, sodass das gar nicht mehr passieren kann.
      Trotzdem werde ich morgen mit ihr zum Tierarzt fahren.

      Danke für die Antwort, Julia

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      • #4
        Hallo Julia!

        Ach dann habe ich das missverstanden als du gemeint hast sie hätten sich schon eingegraben. :ups:

        Gut, dass du die Überwinterung jetzt so verändert hast, dass sie nicht mehr ausbrechen kann/können. Wenn deine Tiere jetzt aber wieder - durch gutes Wetter und Temperaturanstieg - aktiver geworden sind solltest du überlegen wie du die Temperatur zumindest konstanter halten kannst. Dauerhafte Temperaturschwankungen sind bei der Überwinterung nicht vorteilhaft weil, wie du ja selbst sagst, sie wieder aktiver werden wenn es zu "warm" wird. Auch ist das für den Organismus der Tiere nicht gut.

        Lass mal hören, was der Tierarzt zum Pfeiffen und schwer atmen gesagt hat. Und vorallem - frag nach wie du sie jetzt weiter halten sollst wenn sie tatsächlich erkrankt (oder durch den Ausbruch verletzt) ist. Denn krank wieder einwintern ist ja nicht Sinn der Sache. Sollte das Tier Medikamente bekommen, müssen die ja im Organismus arbeiten können und das können sie nicht wenn das Tier "kalt" ist.

        LG
        Barbara

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        • #5
          Hallo,
          war heute beim Tierarzt: Am Panzer, an den Knochen und auch an der Lunge ist nichts. Er wurde geröntgt und da war nichts zu erkennen.
          Sie waren aber beide noch zu aktiv, deshalb zurück ins Aquarium und extreme Winterruhe vorbei.
          Soll den "Geflüchteten" aber noch weiter beobachten, falls er schief schwimmt oder ähnliches.
          Gott sei Dank, hat er nichts.
          Danke für die schnelle Hilfe, Julia

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