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  • #31
    Auf der Homepage www.chinemys.de, die Manuel verlinkt hat, steht folgendes:

    Hersteller geben normalerweise an, für welche Aquariengröße der Filter ausgelegt ist, z.B. "für Aquarien bis 200 Liter". Dieser Wert trifft aber nur für Zierfische zu. Für Schildkröten sollte der Filter besser überdimensioniert werden. Am besten rechnet man die Wassermenge x 3 und sucht danach einen Filter aus.
    Mein Filter schafft ja noch nicht mal ganz die einfache Wassermenge. Wäre es deswegen nicht sinnvoll gleich einen neuen Außenfilter zu kaufen? Was ist eure Meinung dazu? Wäre auch Wassermenge x 2 in Ordnung?

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    • #32
      Ich habe mir für mein großes Aquarium auch einen größeren Filter (EHEIM professionel 2 - 2028) gekauft und bin mit der Leistung zufrieden. Im Moment läuft der noch allein, während der Winterruhe will ich dann noch einen Blumenkastenfilter einbauen. Den kleineren (2224) nutze ich jetzt für's Fischaquarium, welches auch für die Pflanzenzucht herhält.

      L.G. Antje

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      • #33
        Hersteller geben normalerweise an, für welche Aquariengröße der Filter ausgelegt ist, z.B. "für Aquarien bis 200 Liter". Dieser Wert trifft aber nur für Zierfische zu. Für Schildkröten sollte der Filter besser überdimensioniert werden. Am besten rechnet man die Wassermenge x 3 und sucht danach einen Filter aus.
        Das ist auch wieder so ein Ratschlag, der soweit vereinfacht wurde bis er überhaupt nicht mehr stimmt. Diese Wassermengenangaben ("für Aquarien bis x Liter") braucht man nicht mit irgendwas zu multiplizieren, sondern man muss sie einfach ignorieren.

        Das wirklich Wichtige ist das Filtervolumen und das hängt nur von der Größe und Anzahl der Schildkröten ab und nicht von der Beckengröße oder der Wassermenge! Ist doch logisch: 1 Schildkröte einer bestimmten Größe macht immer gleich viel Dreck, egal wie groß das Becken ist. Eher würde man bei einem kleineren Becken einen größeren Filter benötigen als umgekehrt!

        Als nächstes wäre noch die Pumpleistung interessant: sie sollte natürlich die Wassermenge bewältigen können. Aber die Pumpe ist bei den üblichen Topffiltern ohnehin eher zu stark als zu schwach.

        Viele Grüße von Zippo!

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        • #34
          Also wäre deiner Meinung nach ein Eheim 2224 für mein fast 300l Becken ausreichend?

          Werte des Eheims 2224:
          Für Aquarien bis ca. 250l

          Pumpleistung ca l/h: 700

          Umwälzlstg. ca L/h 500

          Förderhöhe max m :1,5

          Aufstellhöhe max cm: 180

          Filtervolumen in L: 3,0

          Leistungsaufnahme 8W

          Maße in mm: Höhe (BxT: 178x178mm): 340

          Einsatz: Süß- u. Meer- wasser

          Quelle

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          • #35
            Zitat von zippo Beitrag anzeigen
            Das wirklich Wichtige ist das Filtervolumen ...

            Aber die Pumpe ist bei den üblichen Topffiltern ohnehin eher zu stark als zu schwach.
            Dem kann ich nur zustimmen. Bei dem Link ging es mir in erster Linie um das Bild. Es ist in der Tat eher sinnvoll, wenn das Wasser recht langsam am Filtersubstrat vorbeiläuft, so haben die Bakterien mehr Zeit zu arbeiten. Das Filtervolumen ist deswegen der wichtigste Faktor, da er den Lebensraum für die Bakterien darstellt.
            Also wird eine möglichst gute Filterleistung durch ein möglichst großes Filtervolumen und mäßiger Pumpleistung erreicht!

            Gruß
            Manuel

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            • #36
              Zitat von Stealman Beitrag anzeigen
              Mein Filter schafft ja noch nicht mal ganz die einfache Wassermenge. Wäre es deswegen nicht sinnvoll gleich einen neuen Außenfilter zu kaufen? Was ist eure Meinung dazu? Wäre auch Wassermenge x 2 in Ordnung?
              Ich habe bei mir ein 600 Liter Becken (knapp über 500 Liter Wasser) mit 2 Mississippi Höckerschildkröten (~ 15cm) besetzt.
              Gefiltert wird per Seiten HMF (50x50cm²).
              Betrieben wird dieser mit einer Eheim compact 1000 (300 l/h)
              Also knapp über x1/2
              Somit kann man das so 'pauschal' gar nicht angeben. Mindestens der HMF springt da raus.

              Zitat von zippo Beitrag anzeigen
              Das wirklich Wichtige ist das Filtervolumen und das hängt nur von der Größe und Anzahl der Schildkröten ab und nicht von der Beckengröße oder der Wassermenge! Ist doch logisch: 1 Schildkröte einer bestimmten Größe macht immer gleich viel Dreck, egal wie groß das Becken ist. Eher würde man bei einem kleineren Becken einen größeren Filter benötigen als umgekehrt!
              Somit doch abhängig von der Wassermenge (bzw. Beckengröße)
              Denn wenn das Becken erst einmal eingefahren ist, sind die Bakterien nicht nur im Filter vorhanden.
              Zugegeben nur Riesige Becken können dann sogar ohne 'Filter' betrieben werden, sofern der Besatz entsprechend gering ist. (Auf Schildkröten bezogen)

              Grüsse Stephan

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              • #37
                Pumpleistung ca l/h: 700
                Das reicht für 300l Wasser


                Filtervolumen in L: 3,0
                Das ist nur für eine kleine Schildkröte geeignet, schätzungsweise bis 150g

                Daneben kannst Du auch noch die Filterwirkung des Becken selbst verbessern, durch große Oberflächen (Sand!) und reichhaltig Pflanzenwuchs.
                Tipps zu Pflanzen: http://www.klappschildkroete.de/pflanzen.html

                Viele Grüße von Zippo!

                Kommentar


                • #38
                  Zugegeben nur Riesige Becken können dann sogar ohne 'Filter' betrieben werden, sofern der Besatz entsprechend gering ist. (Auf Schildkröten bezogen
                  )

                  Olaf Deters vermutet ja, dass bei Einsatz eines normalen Aquarientopffilters dieser im Prinzip nur als überteuerte Pumpe fungiert und hauptsächlich die Beckeneinrichtung die Filterung übernimmt:

                  "Aquarien mit Topffiltern laufen i.d.R. deshalb, weil ein erheblicher Teil der Filterleistung im Aquarium verrichtet wird und nicht im Topffilter. Versuche haben gezeigt, dass man bei durchschnittlichen Topffilteraquarien die Filterwatte entfernen kann, ohne dass sich im Becken was ändert. Das heißt, der Filter bringt nicht viel, außer Wasserbewegung."

                  http://www.deters-ing.de/Filtertechnik/FAQ.htm

                  Viele Grüße von Zippo!

                  Kommentar


                  • #39
                    Hallo,

                    der Tip mit dem reichlichen Pflanzenwuchs ist ja OK. Aber man sollte hier keine Kinosteron mit einer Chrysemys vergleichen. Das kann bei letztgenannter schnell mal alles im Magen der Schildkröte landen. Das ist ja auch nicht verkehrt, hilft beim Filtern des Wassers aber garnichts.

                    MfG Jens

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                    • #40
                      Zitat von zippo Beitrag anzeigen
                      Das ist nur für eine kleine Schildkröte geeignet, schätzungsweise bis 150gViele Grüße von Zippo!
                      Das heißt dieser Filter hat ein zu geringes Volumen für mein Aquarium, da meine Schildkröte eine ausgewachsene Chrysemis picta dorsalis von ca. 15 cm Länge ist.

                      Welches Volumen sollte der passende Filter dann so ca. haben? Wäre da ein Eheim 2026 mit 4,9 L Volumen oder ein 2028 mit 7,3 L besser? Oder bräuchte ich sogar noch mehr Volumen, was ich mir aber nicht so ganz vorstellen kann. Ich wende mich da lieber an euch als Fachmänner bevor ich mir dann einfach einen Filter kaufe und der dann doch eigentlich für die Katz ist.

                      Grüße

                      Andi

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                      • #41
                        Zitat von Tarti Beitrag anzeigen
                        Ich habe mir für mein großes Aquarium auch einen größeren Filter (EHEIM professionel 2 - 2028) gekauft und bin mit der Leistung zufrieden. Im Moment läuft der noch allein, während der Winterruhe will ich dann noch einen Blumenkastenfilter einbauen. Den kleineren (2224) nutze ich jetzt für's Fischaquarium, welches auch für die Pflanzenzucht herhält.

                        L.G. Antje
                        Wie bereits gesagt bin ich mit dem 2028 zufrieden. Ich habe zwei "Gelbwangen" Größe zwischen 20 und 21 cm bei der letzten Messung im Dezember. Mittlerweile sind sie aber schon wieder gewachsen.

                        L.G. Antje

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                        • #42
                          Hallo,
                          jetzt habe ich ja schon gute Informationen über den Blumenkastenfilter von Euch bekommen .
                          Wie ich aber geschrieben habe, bin ich "am überlegen", ob ich mir einen zulegen sollte, denn wenn ich die "Vermutungen" von Deters lese, muß ich sagen, daß ich die teilweise wiederlegen könnte...
                          Ich habe an meinem 430 L. Becken, das mit ca. 330 L. befüllt ist, einen Eheim 2078 3e, der 700 L. die Std. umwälzt und ein Filtervolumen von 14 L. hat. Mein Besatz ist eine Chrysemys picta bellii, Carapaxlänge 9,3 cm, 3 Clownprachtschmerlen je ca. 7 cm, einen Guppy und 2 Mollys. Ich lasse regelmäßig mein Wasser testen, gerade auch deshalb, weil es mich interessiert, ob es einen Unterschied macht, wieviele Wasserpflanzen ich für einen guten Wasserwert benötige und ob der Filter zu hoch eingestellt ist.
                          Egal, ob ich keine, ein paar oder viele Wasserpflanzen im Becken habe und dabei zeitgleich mein Filter auf vollen Touren laufen lasse, habe ich absolut perfekte Wasserwerte. Da scheint also mein Topffilter ganze Arbeit zu leisten...
                          Was ich noch nicht ausprobiert habe ist, ohne Filterwatte zu filtern. Das scheint mir auch nicht so gut, denn dort sammelt sich schon sehr viel an, das dann ja wieder im Becken landen würde.
                          Ich muß jetzt einfach auch mal sagen, dass, egal in welchem Forum man ist, die Topffilter kommen immer irgendwie nicht so gut weg... dabei kann ich nur von meinem schwärmen, das ist der beste Filter (und leider auch der teuerste), den ich bisher hatte. Ich weiß natürlich auch, das es so einige Topffilter gibt, wo gefiltert wird und im Becken trotzdem die Werte nach unten gehen. Vielleicht ist dieser Eheim 2078 3e auch noch nicht so verbreitet ausprobiert worden, da er ziemlich neu auf dem Markt ist, damit die Meinungen auch mal günstig für Topffilter ausfallen und man nicht meint, das man immer noch zusätzlich einen HMF oder Blumenkastenfilter nehmen muß, damit die Filterung optimal ist...
                          @Andi, ich hatte auch schon 2 Eheim Außenfilter und auch noch welche von anderen Marken, die waren echt nicht so toll, besonders weil der Schlauchquerschnitt zu klein war, denn dann hat man ständig durch Verunreinigungen den Schlauch verengt, wie bei einer Arterienverkalkung und die Wasserwerte wurden immer schlecher, wenn man nicht andauernd die Schläuche gereinigt hat. Auch wenn mein jetziger Eheim ziemlich teuer ist (bei ebay ist er 100,-EUR günstiger), kann ich Dir den nur wärmstens empfehlen, da Du ja auch ungefähr die gleichen Beckendaten und WSK hast... Das Tolle ist bei dem auch, das er alles elektronisch regelt (kann man aber auch manuell einstellen) und einem anzeigt, wie lange man z.B. noch bis zum Filterreinigen hat. Das ist für mich die beste der Funktionen des Filters, da man sich nicht immer fragen muß, ist er nun schon voll oder noch nicht... Der Filter kann aber noch viel mehr, geh den doch mal googlen...und wenn Du Dir schon eh einen teuren Filter kaufst, dann auch den richtigen .
                          Das sollte jetzt hier natürlich keine Werbung für Eheim sein , aber ich finde, da auch viel Gutes über Blumenkastenfilter und HMF geschrieben wird, wollte ich mal einen Ausgleich herstellen, sonst hat man ja das Gefühl, dass die Außenfilter nur ein Fehlkauf sein können...
                          LG Tina

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                          • #43
                            Meine Filter reinige ich alle 3 Wochen. Ohne Filterwatte würde ich nicht filtern, da die auch den ganzen Feinschmutz weghält. Da geb ich Tina vollkommen recht. Auch mit dem lästigen Schlauch säubern. Allerdings habe ich keine Wasserpflanzen im Becken (leben nicht länger wie 10 min.), das macht sich bei den Schläuchen bemerkbar. Sie verschmutzen nicht so stark wie in meinem Fischbecken.
                            Da wir hier sehr Kalkhaltiges Wasser haben, habe ich noch zusätzlich ein Granulat zum Senken des KH Wertes und eins zum Senken von Nitrat im Filter. Wegen dem Nirat möchte ich auch den Blumenkastenfliter einbauen, denn an die Pflanzen darin kommen meine zwei Lieblinge nicht, dann gehts vieleicht auch ohne den Nitratsenker.Alle anderen Werte sind ohne Hilfsmittel im Normbereich. Auf die Topffilter würde ich nicht mehr verzichten wollen.

                            L.G. Antje

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                            • #44
                              Welches Volumen sollte der passende Filter dann so ca. haben?
                              Du kannst das Volumen des geplanten Blumenkastenfilters ja dazurechenen. Für ne 15cm-Schildkröte wären wohl ca 8l (Eheim+Blumenkasten) angebracht. Ich rechne immer 20l Volumen auf 1kg Schildkröte (Faustregel).

                              Ich muß jetzt einfach auch mal sagen, dass, egal in welchem Forum man ist, die Topffilter kommen immer irgendwie nicht so gut weg... dabei kann ich nur von meinem schwärmen, das ist der beste Filter (und leider auch der teuerste), den ich bisher hatte. Ich weiß natürlich auch, das es so einige Topffilter gibt, wo gefiltert wird und im Becken trotzdem die Werte nach unten gehen. Vielleicht ist dieser Eheim 2078 3e auch noch nicht so verbreitet ausprobiert worden, da er ziemlich neu auf dem Markt ist, damit die Meinungen auch mal günstig für Topffilter ausfallen und man nicht meint, das man immer noch zusätzlich einen HMF oder Blumenkastenfilter nehmen muß, damit die Filterung optimal ist...
                              Wenn man einen funktionierenden Filter hat, braucht man ihn ja nicht wegzuwerfen (sagt Deters übrigens auch). Ich rate allerdings jedem Wasserschildkrötenbesitzer dieses Funktionieren auch mithilfe eines Nitrit-Tröpfchentests zu überprüfen.

                              Aber wenn man ohnehin aufrüsten muss oder ein neues Becken einrichtet, dann kann man sich überlegen, ob man für 280 € genannten Eheim 2078 3e kauft oder zum Zehntel des Preises einen Matten-, Blumenkasten- oder Bio-Innenfilter installiert, der von der Filterleistung mindestens ebenbürtig (bzw. wahrscheinlich sogar besser) ist und der zudem nur ein Fünftel des Stroms verbraucht und nie gereinigt werden muss.

                              Übrigens: die Pflanzen tragen zwar auch zur Eigenfilterleistung des Beckens bei, der wichtigste Anteil wird jedoch vom Bodengrund übernommen.

                              Viele Grüße von Zippo!

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                              • #45
                                Zitat von zippo Beitrag anzeigen
                                Du kannst das Volumen des geplanten Blumenkastenfilters ja dazurechenen. Für ne 15cm-Schildkröte wären wohl ca 8l (Eheim+Blumenkasten) angebracht. Ich rechne immer 20l Volumen auf 1kg Schildkröte (Faustregel).
                                Vielen Dank für diese Faustformel. So etwas in der Art habe ich für meine Filterangabe gesucht. Zur Sicherheit sollte ich also schon ca. 10l rechnen. Dann muss ich mal schauen, wie ich das anstelle.

                                Nochmals vielen Dank an alle!

                                Liebe Grüße

                                Andi

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