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starke Kahmhaut+Grünalgen im Becken

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  • starke Kahmhaut+Grünalgen im Becken

    Hallo!

    Ich habe seit wenigen Tagen ein Problem in meinem Schildkrötenbecken (60l, eine sehr kleine St. odoratus, 5 junge Guppies, 10-20 Red Fire Garnelen,
    selbstgebauter Einkammerfilter aus grober Filtermatte, Bodengrund: Sand, Wasserstand 13 cm, stark bewachsen mit Wasserpest, Teichlinsen, u.a.).

    Eigentlich "über Nacht" hat sich auf der Wasseroberfläche, die durch meinen sehr ruhig dahinplätschernden Filter nicht sonderlich bewegt wird, eine recht starke Kahmhaut gebildet.

    Diese hatte ich schon mal vor wenigen Monaten (ganz zu Beginn meiner Schildkrötenhaltung)- allerdings war sie durch den damaligen Einsatz meines Filters sofort wieder verschwunden und bis jetzt nicht wieder aufgetaucht.

    Dazu habe ich heute morgen auf dieser Kahmhaut einen starken grünlichen Belag entdeckt. Grünalgen?
    Die Scheiben des Beckens veralgen nur sehr gering - leicht bräunlich-grünlicher Belag, den ich mit einer Klinge regelmäßig entferne.
    Die Wurzeln waren vor einigen Wochen recht stark von Fadenalgen "befallen" - hat sich aber ohne mein Zutun ganz von selbst wieder gegeben.
    Jetzt sind die Fadenalgen völlig weg, aber dieser grüne Belag an der Oberfläche und auch an und zwischen den Teichlinsen macht mir Sorgen.

    Was könnte die Ursache sein, bzw. wie kann ich die starke Kahmhaut u. Grünalgen loswerden?
    Sind dies "normale" Vorgänge innerhalb des ersten halben Jahres in einem neuen Becken?
    Ich möchte mal nicht zu sehr eingreifen und bin normalerweise fürs Abwarten. Aber ist das in diesem Fall die beste Lösung?

    Ich freu mich auf eure Vorschläge!
    Danke schon mal fürs Lesen,

    Gerlinde

  • #2
    Hallo Gerlinde,
    Schildkrötenbecken (60l, eine sehr kleine St. odoratus, 5 junge Guppies, 10-20 Red Fire Garnelen,
    Was könnte die Ursache sein, bzw. wie kann ich die starke Kahmhaut u. Grünalgen loswerden?
    Sind dies "normale" Vorgänge innerhalb des ersten halben Jahres in einem neuen Becken?
    Die Ursache hast Du schon in der Beschreibung des Beckens genannt. Viel zu kleines Becken mit viel zu wenig Wasser und viel zu viel Besatz. Da helfen auch die Wasserpflanzen nicht mehr.
    Du solltest Dir ein größeres Becken (100x50 cm Grundfläche mindestens oder größer) zulegen, das dann mit einem höheren Wasserstand versehen und gut strukturieren.
    Wenn im Moment kein größeres Becken möglich ist (ein größeres Becken wird aber zwangsläufig angeschafft werden müssen, denn die Schildkröte wird wachsen ) dann solltest Du in dem 60 L. Becken den Wasserstand erhöhen, es mit Wurzeln so strukturieren, dass die Schildkröte auch an die Wasseroberfläche laufen kann und den restlichen Besatz verkleinern.
    LG Tina

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    • #3
      Das ganze sieht danach aus, daß das Wasser zusehr von den Exkremente, der Bewohner belastet,wird. Der Filter, der noch nicht 100 % eingelaufen, schaft die Belastung nicht ganz. Ergebnis: das Wasser bildet bei entsprechender Beleuchtung ein excellenter Nährboden für Bakterienteppiche (Kahmhaut) und für die Algen. Wen der Ausfluß Deines Filters paralell zur Wasseroberfläche sich befindet und eine Oberflächenbewegung schafft, wird das Problem zurückgehen.
      Damal davon abgesehen,ist der Besatz nicht zuviel für ein eingefahrenes Becken, aber zuviel für ein nicht bzw. noch nicht ganz eingefahren Becken.
      Man beachte es handelt sich hier um eien Schlüpfling!!!!!!
      Die vorgeschlagene Beckengröße mag später in Fragekommen, wenn das Tier gewachsen bzw. ausgewachsen ist. Momentan ist sie ganz sicherlich noch nicht relevant. Desweiteren sollte man auch die Lebenweise von Jungtieren in freier Natur berücksichtigen. Dort benutzen sie auch nur einen beschränkten geschützten Lebenskreis, in dem sie ihr Futter finden.( relativ kleine Flachwassertümpel bzw. verkrautete Ufergebiete in denen es massenhaft Insektenlarven und Kleinlebewesen in Pflanzen und Büschelalgen(!) vorkommen).
      Mit schuppigen Grüssen
      Stockooh:

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      • #4
        Hallo,
        Zitat von stock
        Damal davon abgesehen,ist der Besatz nicht zuviel für ein eingefahrenes Becken,
        Ähm, wir sprechen hier von lächerlichen 23 L. Wasserinhalt! Das wäre so ein kleines mini Piffelbecken , wenn es voll befüllt wäre. Für eine kleine Wasserschildkröte im 60er Becken mit 23L. Wasser...ok, aber dann noch mit Fischen und 10 bis 20 Garnelen...

        Nee, tut mir leid, das ist einfach nur viel zuviel Besatz auf zu wenig Wasser in dem 60er Becken bei dem Wasserstand. In ca. 3 bis 6 Monaten sind die Guppys ausgewachsen, dann muß sich sowieso etwas ändern. Auch die Fische haben ein Recht auf vernünftige und artgerechte Haltung.

        Wenn man von der normalen Fischbesatzregel ausgeht (pro 1cm Fisch 2 Liter Wasser), dann brauchen allein die 4 Guppys (Endmaß 4 cm) schon 32 Liter Wasser!

        Klar, weniger Wasser pro Fisch geht natürlich auch...dann kauft man halt die Fische nach, die durch Stress oder schlechter Wasserqualität abgenibbelt sind...:wall:
        LG Tina

        Kommentar


        • #5
          Danke euch beiden für eure Meinung und Vorschläge!

          Ich habe drei Guppies ursprünglich eingesetzt, um etwas mehr "Bewegung" im Becken u. an der Oberfläche zu bekommen (habe diesen Vorschlag erhalten).
          Es waren drei Weibchen. Eines davon hat aber Junge bekommen...
          Ich habe die meisten Jungfischchen und die drei "alten" schon vor einigen Wochen wieder in ein separates (geräumiges ) Becken umgesetzt, da mir dieser Besatz dann doch zu groß erschien.
          Ich dachte, die wenigen winzigen Fische würden nicht schaden.

          Die Garnelen habe ich eingesetzt, um "Algenputzer" im Becken zu haben.
          Hm, ist wohl nach hinten losgegangen.
          Ich habe von Becken gelesen, wo diese Red Fires sich sehr flott vermehren. Und sie wurden immer nur als "nützlich" gepriesen.

          Ich füttere die Fische und Garnelen in diesem Becken auch nicht extra.
          Sie fressen nur, was sie finden.

          Zur Beckengröße: ich habe im Forum und auch auf verschiedenen Seiten schon öfters gelesen, dass zu Beginn bei einem kleinen Moschusschlüpfling ein 60er-Becken ausreichend wäre. Mit Begründungen, wie Stock sie hier angeführt hat.
          Natürlich wird dann beizeiten ein großes Becken eingerichtet werden !!!
          Aber im Moment schien mir meines eigentlich noch ganz vernünftig.
          Es ist auch recht gut strukturiert, wie mir scheint (Wurzeln, Kork, viele Pflanzen, unterschwimmbarer Filter).
          Einen höheren Wasserstand habe ich mir noch nicht getraut.
          Die 13-14 cm schienen mir für die Kleine ausreichend.

          Aber ich könnte natürlich noch höher gehen.

          Also werde ich die Fischchen "rausfischen", die Garnelen auch.
          Filter nach Stocks Vorschlag positionieren.
          Vielleicht mehr Strömung durch die kleine Filterpumpe erzeugen? Was meint ihr dazu?
          Und vielleicht mehrere Male einen kräftigen Wasserwechsel machen - könnte das helfen?

          Nochmals danke,
          Gerlinde

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          • #6
            Hallo Gerlinde,
            Zitat von langerlinde Beitrag anzeigen
            Die Garnelen habe ich eingesetzt, um "Algenputzer" im Becken zu haben.
            Hm, ist wohl nach hinten losgegangen.
            Ich habe von Becken gelesen, wo diese Red Fires sich sehr flott vermehren. Und sie wurden immer nur als "nützlich" gepriesen.
            Die können als Algenputzer auch sehr nützlich sein .
            Zitat von langerlinde Beitrag anzeigen
            Ich füttere die Fische und Garnelen in diesem Becken auch nicht extra.
            Sie fressen nur, was sie finden.
            Das Problem ist auch nicht, das sie was fressen. Sondern dass sie, auch wenn sie nicht gefüttert werden und sie sich vom Beckeninhalt ernähren, genauso viel als Kot wieder ins Becken abgeben.
            Zitat von langerlinde Beitrag anzeigen
            Natürlich wird dann beizeiten ein großes Becken eingerichtet werden !!!
            Aber im Moment schien mir meines eigentlich noch ganz vernünftig.
            Es ist auch recht gut strukturiert, wie mir scheint (Wurzeln, Kork, viele Pflanzen, unterschwimmbarer Filter).
            Die Strukturierung hört sich auch ganz gut an . Es ist halt so, dass je kleiner das Becken/weniger Wasser, desto instabiler sind die Wasserwerte und umso schwieriger ist es, ein biologisches Gleichgewicht herzustellen.
            Zitat von langerlinde Beitrag anzeigen
            Vielleicht mehr Strömung durch die kleine Filterpumpe erzeugen? Was meint ihr dazu?
            Was gut hilft, ist ein Diffuser an der Pumpe. Der bringt Sauerstoff und Bewegung ins Becken, ohne dass die kleine Schildkröte durch eine starke Ströhmung davon getrieben wird . Ein Luftheber mit Sprudelstein geht auch, finde ich aber für die Beckengröße/Wasserstand nicht so optimal.
            Zitat von langerlinde Beitrag anzeigen
            Und vielleicht mehrere Male einen kräftigen Wasserwechsel machen - könnte das helfen?
            Um die aktuelle Kahmhaut erstmal zu verringern, kannst Du ein trockenes Zewa nehmen, es kurz über die Wasseroberfläche ziehen oder das Zewa ganz kurz auf die Wasseroberfläche legen und gleich wieder rausnehmen. Solange mit immer neuen trockenen Zewas wiederholen, bis die Kahmhaut weg ist.

            Den Wasserwechsel kannst Du mehrere Male in kürzeren Abständen machen, aber nicht mehr als 50-60% Wasser auf einmal wechseln, damit noch genug der wichtigen Reinigungsbakterien im Wasser enthalten bleiben.
            LG Tina

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            • #7
              Die Wassermenge reicht schon für die Moschusschildkröte vorrübegehend und die paar Winzlinge von Guppies machen den Kohl auch nicht fett. Die Garnelen weden eines nachts auch als Futter enden. Nur weil in einem Hausfrauenforum jemand unnötige Beckengrößen für Jungtiere gefordert hat, ohne deren genaue Lebensweise zu kennen,:wall: wird gerne dies übernommen und weitergeschrieben. Sicherlich ist größer immer besser, ob es dann den Lebensumstande der jeweiligen Jungtierart entspricht, wird aber häufig übersehen. Anfangs ist es immer ein kleiner Bereich in dem sich die Tiere orientieren. Weiteres steht in meinem ersterern Posting , das bitte geneau lesen und sich auf der Zunge oder meinetwegen im Kopf zergehen lassen.Es war nie von einer dauerhaften Haltung die Rede, auch wenn unter gewissen Umständen auch die möglich sein wird. Zum anderen kann ich auch gerne die Haltungsrichlinien für Reptilien heranziehen und dann wäre das 60er Becken schon bei einer so kleinen Schildkröte überdimensioniert.:ggg:
              Eine weitere stärkere Wasseroberflächenbewegung wird das Problem schon verringern, wenn nicht gar beseitigen.
              Wenn Wasserwechsel, in dieser Situation nur höchstens ein Drittel.
              Zuletzt geändert von stock; 06.06.2010, 21:13.
              Mit schuppigen Grüssen
              Stockooh:

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              • #8
                Wenn Wasserwechsel, in dieser Situation nur höchstens ein Drittel.
                Und auch bitte nicht zu viele, ansonsten tötest du die ganzen Bakterien ab... Immerhin funktioniert die selbstreinigung nur mit diesen Bakterien, auch wenn sie bei dir in übermäßigen Populationen herumwuseln...

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                • #9
                  Zitat von stock Beitrag anzeigen
                  Nur weil in einem Hausfrauenforum jemand unnötige Beckengrößen für Jungtiere gefordert hat, ohne deren genaue Lebensweise zu kennen, wird gerne dies übernommen und weitergeschrieben.
                  Hey Stock, nun komm aber, ich glaube Du weißt ganz genau, dass ich nicht irgendein Geschwafel von anderen Möchtegernwissern abschreibe, vielleicht nur weil es sich so gut anhört.ooh: Davon bin ich echt weit entfernt und habe es auch nicht nötig.
                  Ganz im Gegenteil habe ich gerade vor rund zwei Wochen noch in einem, wie Du es nennst "Hausfrauenforum", zwei etwas unwissende Halter (fast) nett in die Schranken verwiesen, weil sie irgendeinen Kram nachgeschwafelt haben, der dann auch für die Schildkröten böse enden kann...

                  Zitat von stock Beitrag anzeigen
                  Sicherlich ist größer immer besser, ob es dann den Lebensumstande der jeweiligen Jungtierart entspricht, wird aber häufig übersehen. Anfangs ist es immer ein kleiner Bereich in dem sich die Tiere orientieren.
                  Zitat von stock Beitrag anzeigen
                  Desweiteren sollte man auch die Lebenweise von Jungtieren in freier Natur berücksichtigen. Dort benutzen sie auch nur einen beschränkten geschützten Lebenskreis, in dem sie ihr Futter finden.( relativ kleine Flachwassertümpel bzw. verkrautete Ufergebiete in denen es massenhaft Insektenlarven und Kleinlebewesen in Pflanzen und Büschelalgen(!) vorkommen).
                  Ein so kleiner Tümpel (60x30cm), nennt sich wohl eher Pfütze . Aber man lernt ja nie aus.
                  Es ist schon klar, das die Kleinen Schutz suchen und nicht überall in der Weltgeschichte rumschwimmen. Ist es aber nicht unsere Aufgabe, ihnen eine Umgebung zu schaffen, in der die Schildkröten wie in der Natur, selbst bestimmen können, wo und wie sie diesen Schutz in Anspruch nehmen?

                  Wie schon in meinen anderen Postings in diesem Thread geschrieben, habe ich nichts dagegen, wenn die kleine Schildkröte vorerst in diesem kleinen Becken gehalten wird, vorausgesetzt, die Umgebung/Haltung wird noch etwas optimiert.

                  Da liegt ja auch nicht das Problem, sondern das das biologische Gleichgewicht in kleinen Becken insgesamt schwieriger zu halten ist, wie man unschwer an Gerlindes Becken sehen kann. Das Gleichgewicht läßt sich eben sehr viel besser in einem größeren Becken realisieren. Und übrigens, meine damals noch Minikröten hatten von Anfang an ein 180 L. Becken. Es war komplett durchstrukturiert und sie fühlten sich sichtlich sicher und wohl...
                  Ich traue es Gerlinde zu, dass sie in der Lage ist, mit vielen Wasserpflanzen, Wurzeln etc. ein auch etwas größeres Becken für eine so kleine Schildkröte in ein sicheres, kuscheliges Paradies zu verwandeln...:wub: und die Wasserwerte sind dann auch stabiler.
                  Zitat von stock Beitrag anzeigen
                  Zum anderen kann ich auch gerne die Haltungsrichlinien für Reptilien heranziehen und dann wäre das 60er Becken schon bei einer so kleinen Schildkröte überdimensioniert.
                  *Ironie an*Vielleicht sollten wir bei soviel Platzverschwendung in dem Becken dann doch noch zur Zweit- oder Drittschildkröte raten :wall:...damit das Becken nicht zu überdimensioniert ist...:ggg:*Ironie aus*

                  Wie ich schon in einem anderen "Hausfrauenforum" geschrieben habe, bin ich gegen dieses penible Aufzeigen der Mindestanforderung, die, wenn wir mal ehrlich sind, einfach noch lächerlich zu wenig ist, denn die wären wie der Knast für Menschen...eben die Mindestanforderung der Grundfläche. Die Schildkröten haben es aber nicht verdient, ihr leben im Knast (also in den Mindestgrößen) zu verbringen. Wie Du schon geschrieben hast, größer ist immer besser...
                  LG Tina
                  Zuletzt geändert von Tinamie; 07.06.2010, 00:25.

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                  • #10
                    :ggg: ich stelle fest wir sind in vielen Punkten einig. Mein vehementes Posting sollte ja nicht gegen Dich persönlich gerichtet sein, sondern die schöne Verallgemeinerung.
                    Ich habe gestern abend spaßeshalber noch mal in den Richlinien reingeschaut: Das Ergebnis war für mich ein wenig verblüffend. Dort stheht Sternotherus gleich Kinonsternon.: 3 x Panzerlänge x 1/2 x 2. D. h. bei einer angenommenen Jungschildkröte von 4 cm , eine Beckenlänge von 12 cm , eine Beckenbreite von 6 cm und eine Wasserhöhe von 8 cm. Die ist nicht zu kommentieren.
                    Mit schuppigen Grüssen
                    Stockooh:

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                    • #11
                      Hallo!

                      Ich möchte euch nur kurz berichten, was sich bei mir inzwischen so getan hat
                      Ich habe, wie schon gesagt, die Fische aus dem Becken geholt und mehrere Garnelen ebenfalls. Alle Red Fires konnte ich nicht erwischen - ist aber wohl nicht mehr weiter schlimm.

                      Dazu habe ich die Filterpumpe auf leicht erhöhte Leistung gestellt und den Auslass (fast) parallel zur Wasseroberfläche positioniert. Die Kahmhaut ist seit gestern abend (fast) zur Gänze verschwunden.

                      Die Grünalgen hatten sich inzwischen auch an der Wasserpest festgesetzt, bzw. leicht auch am Boden und an einer Wurzel.
                      Ich habe heute die "veralgten" (klingt schlimmer, als es war...) Stängel Wasserpest einfach herausgenommen und durch frische aus meinem Fischbecken ersetzt. Dazu noch etwas neues Hornkraut. Die Algen(fäden) auf der Wurzel habe ich dann mit den Fingern abgezupft und jetzt sieht das Ganze eigentlich wieder sehr passabel aus.

                      Mit dem üblichen Teilwasserwechsel (ich mache immer so an die 20-30 % pro Woche), der sowieso am Mittwoch wieder ansteht, habe ich noch gewartet.

                      Ich hoffe sehr, dass ich dieses Problem vielleicht gleich im Keim ersticken konnte

                      Wenn ja, dann auf jeden Fall dank eurer Hilfe!
                      Ganz gleich, wie es hier im Becken weitergeht - ich denk, ich habe wieder einiges dazulernen können!

                      Eine Frage habe ich dann noch an euch:
                      gehört vielleicht in einen neuen Thread, aber ich schreibe doch gleich mal hier weiter:

                      Wie sollte ich vorgehen, wenn ich ein neues größeres Becken einrichten werde?
                      Es soll nämlich am selben Platz stehen, wie das bisherige - muss aber wohl vorher auch ohne Besatz eingefahren werden. Also befüllt und damit schwer schon an einem Ort stehen...
                      Oder kann ich das kleine Becken ausräumen - Wasser aufbewahren - Sand und Einrichtung in das neu aufgestellte Becken einbringen - altes Wasser wieder rein - etwas frisches dazufüllen und fertig?!?

                      Ich danke mal wieder für alle Hilfe!!!

                      Liebe Grüße,
                      Gerlinde

                      Kommentar


                      • #12
                        Hallo,
                        Zitat von stock
                        ich stelle fest wir sind in vielen Punkten einig.
                        Jep, das glaube ich auch...
                        Zitat von stock
                        Mein vehementes Posting sollte ja nicht gegen Dich persönlich gerichtet sein, sondern die schöne Verallgemeinerung.
                        Und ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wie Du darauf kommst, dass ausgerechnet ich etwas nachplappere...

                        Zitat von langerlinde
                        Oder kann ich das kleine Becken ausräumen - Wasser aufbewahren - Sand und Einrichtung in das neu aufgestellte Becken einbringen - altes Wasser wieder rein - etwas frisches dazufüllen und fertig?!?
                        Genau so kannst Du es machen .
                        Natürlich sollte das Wasser nicht tagelang ohne Filterung irgendwo rumstehen, aber wenn Du den Ab- und Aufbau innerhalb eines Tages schaffst, wäre das doch ideal.
                        Am Besten nimmst Du das Wasser vom kleinen Becken, wenn der Wasserwechsel gerade ansteht. Dann kannst Du das nicht gewechselte Wasser noch mit der gleichen Menge frischen Wassers auffüllen und hast genug fürs große Becken (vorausgesetzt, es ist etwas mehr als 23 L.). Den Wasserstand kannst Du dann ja so nach und nach erhöhen.
                        LG Tina

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                        • #13
                          Ja, super! Danke Tina!
                          Dann ist das ja nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe.
                          War vielleicht eine etwas unnötige Frage mit der Becken"vergrößerung", aber wer weiß, was man alles falsch machen kann
                          Mir sind ja sowieso im Lauf der ersten Monate nun schon einige unnötige Missgeschicke passiert...

                          Ich habe mich noch nicht erkundigt, wie schnell die St. odoratus eigentlich wachsen (richtige Fütterung vorausgesetzt). Und wann der Beckenwechsel optimal wäre (bestimmt sagst du jetzt, sofort - stimmts )
                          Ich wollte eigentlich damit warten, bis das Geschlecht feststellbar ist und dann einen speziellen Landteil für Männchen oder Weibchen dazu planen und nicht wieder unnötig einrichten.

                          Ich hoffe, ich muss euch nicht mehr so oft mit meinen Fragen überfallen (und nerven?) - aber hier bekomme ich wirklich immer Auskunft! Ich habe mich zwar schon durch viele Schildkrötenseiten gelesen, aber manches übersieht man dann doch mal, oder kanns einfach nicht finden.

                          Eines weiß ich schon: im Herbst bin ich wahrscheinlich spätestens wieder hier mit allen anstehenden Fragen zur ersten Einwinterung - denn das ist noch das allerletzte große "Buch mit 7 Siegeln" der Schildkrötenhaltung für mich

                          Liebe Grüße,
                          Gerlinde
                          Liebe Grüße,
                          Gerlinde

                          Kommentar


                          • #14
                            Wie schnell wächst eine Sternotherus odoratus? Schwierige Frage, denn es hängt von der Futtermenge, Wasserwärme und Einhalten der Winterruhe ab. Dazu kommt noch die Individualität des Tieres und von welche Variation (es sind bisher noch keine Unterarten von Sternotherus odoratus, trotz des großen Verbreitungsgebietes und des unterschiedlichen Aussehen, anerkannt) die Vorfahren stammen. Ich halte selbst 2 ausgewachsene Pärchen, die unterschiedlich groß sind. Dazu habe ich im Dezember noch ein Abgatier aufgenommen, das mit seinen 5 cm, schon gerne zeigt das er männlich ist.ooh: Unter Berücksichtigung der vorher angegeben Punkte werden normaler Weise Männchen mit 4 -5 Jahren geschlechtsreif und Weibchen brauchen etwa ein Jahr mehr.
                            Mit schuppigen Grüssen
                            Stockooh:

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                            • #15
                              Zitat von stock Beitrag anzeigen
                              Hausfrauenforum
                              War ja klar...:ggg:

                              Nichts für ungut :wall:

                              lg Marco

                              Kommentar

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