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  • #16
    Hallo Männers..
    eure Diskussion über Problem oder nicht Problem der Beckengröße verfolge ich spannend.

    dennoch ist noch eine Idee gekommen für die Gestaltung/Verkleinerung vom Becken.
    Wenn ich diekt unter dem Landteil/Korkrinde,wie auch senkrecht nach unten,aus einem Draht- oder Plastig-gitter/geflecht "Wände ziehen würde,wäre fast die hälfte des Beckens abgeschirmt.
    Das Gepflecht würde ich mit Moos bepflanzen.
    Meine Frage nun müsste ich mir Sorgen machen das die Molche an den noch nicht bewachsenen Stellen des Gitters mit den Fingern hängen bleiben?
    Anstelle von Gittern könnte ich auch Filtermatten benutzen,wären nur nicht so biegsam.

    Gruß Kathi

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    • #17
      Hallo die Runde,

      ich finde dein System toll Dietmar, aber es ist ja sogar nur knapp halb so groß, wie dieses angestrebte 100*40cm Becken (sprich: Kathis Becken ist fast doppelt so groß!). Da verlieren sich die 4cm Winzlinge rasch! Außerdem würde ich einer Anfängerin (und auch einem Anfänger) nicht dazu raten weil das nötige Gefühl für die Tiere noch nicht vorhanden ist ( woher auch? ).

      Kathi, deine Vorschläge sind ja optisch sicherlich eine tolle Sache - aber sobald die Jung- und Futtertiere darauf rumklettern können, bringt das ja doch nichts. Mit dem Gammelwasser hast du auch recht - drum lieber Glas nehmen - aber da kannst du gleich ein kleineres Becken verwenden

      Marco - ja du hast Recht! Als ich klein war haben wir das immer Babuschka genannt... Auch wenn es an sich ja nicht so heißt.

      Viele Grüße
      Kamil
      lungenlos.de - Haltung und Zucht von Molchen und (lungenlosen) Salamandern

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      • #18
        Hallo Kamil,

        ich sage mal, musst Du auch nicht empfehlen … ich würde es auch nicht tun.

        Allerdings würde ich bei bereits vorhandenem Becken auch nicht auf sofortiger Änderung bestehen. Da sehe ich nicht zwingend einen Handlungsbedarf. Ob das Becken jetzt 30 oder 50% cm kleiner ist … wie schon geschrieben, was machen die Molche in der Natur? In gleichem Maße wie sich die kleinen Molche im Becken verteilen, sollte sich auch das Lebendfutter im Becken verteilen bzw. verteilen lassen … und alle werden satt.

        Gruß,
        Dietmar

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        • #19
          Hallo Dietmar,

          da die Tiere in der Natur eine Überlebenschance haben, die so klein ist, dass die wenigsten davon alt genug werden um sich zu vermehren, ist das kein Zustand den man im Becken anzustreben hat - hier geht es um möglichst wenige Tote - gerade bei so kleinen Tieren, die durch ihre Größe etwas heikler sind muss man eben leichter ein Auge drauf haben können. Es sei denn man hat so viele Nachzuchten, dass man die eine oder andere nicht vermisst, bei 6 Tiere ist das aber sicherlich nicht der Fall.

          Grüße
          Kamil
          lungenlos.de - Haltung und Zucht von Molchen und (lungenlosen) Salamandern

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          • #20
            Hallo Kamil,

            nimms doch einfach hin, ich habe eine andere Ansicht dazu und Du musst mich nicht überzeugen. Ich könnte eh nur noch einmal wiederholen und müsste über die zu erwartenden Toten schmunzeln. Bringt alles nix.

            Gruß,
            Dietmar

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            • #21
              Hallo Dietmar,

              mittlerweile weiß ich, dass wenn du sowas :wall: machen würdest, die Wand verlöre, aber hier geht es um einen angefragten Rat für Kathi (lies: Ich weiß du rückst von deinem Standpunkt nicht ab, ich wollte halt nen Smiley einbauen). Wir beide empfehlen genau die gegenteiligen Dinge, da darf ich auch begründen, weshalb ich meine Methode für die bessere halte. Äußerungen ohne Begründung schaffen nur Verwirrung.

              Gruß
              Kamil
              Zuletzt geändert von Kamil; 01.02.2012, 18:41.
              lungenlos.de - Haltung und Zucht von Molchen und (lungenlosen) Salamandern

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              • #22
                Ich tendiere gerade für Anfänger (steht hierbei für Personen, die noch nicht mehrere Arten mit sehr kleinen Metamorphen erfolgreich aufgezogen haben) für Kamils Methode.
                Tendenziell wollen diese Anfänger eine möglichst gute Kontrolle ihrer Jungmolche und die Tiere auch beobachten können. Ich selbst ziehe meine Tiere auch in recht kleinen Becken auf, sodass ich den Überblick bewahren kann. In komplexer aufgebauten Becken muss man die Tiere gezwungenermaßen stören um sie zu kontrollieren.

                Die "naturnahe" Aufzucht, wie von Dietmar beschrieben, kann natürlich funktionieren, sofern man zum einen genug verschieden beschaffene Plätzchen für die Tiere bietet und genug Futter einbringt, dass die Temperaturen längere Zeit überlebt.
                Schlechtes Futter wären zum Beispiel Heimchen, die es schaffen in jeder noch so kleinen Pfütze zu ertrinken und auf feuchtem Grund bei niedrigen Temperaturen nicht sehr lange überleben.

                Viele Grüße,
                Mario
                AG Urodela - ambystomatidae.de

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                • #23
                  Zitat von Mario Riedling Beitrag anzeigen
                  Die "naturnahe" Aufzucht, wie von Dietmar beschrieben, kann natürlich funktionieren, sofern man zum einen genug verschieden beschaffene Plätzchen für die Tiere bietet und genug Futter einbringt, dass die Temperaturen längere Zeit überlebt.
                  ... als Beispiel Tubifex, Bachflohkrebse und Wasserflöhe, die sich zumindest in unseren Becken so lange halten, bis sie entdeckt und gefressen werden [manchmal sogar über ein oder zwei Wochen].

                  Und: Nee, Kamil, wir empfehlen nicht völlig gegenteilige Dinge, ich sehe nur eben keinen akuten Handlungsbedarf, weil es auch mal anders funktionieren kann als nur kontrollierte Aufzucht.

                  Gruß,
                  Dietmar

                  PS:
                  Zitat von Kamil Beitrag anzeigen
                  Äußerungen ohne Begründung schaffen nur Verwirrung.
                  das ist in etwa so wie lesen ohne verstehen [wollen]

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                  • #24
                    Zitat von bukowsky Beitrag anzeigen
                    ... als Beispiel Tubifex, Bachflohkrebse und Wasserflöhe, die sich zumindest in unseren Becken so lange halten, bis sie entdeckt und gefressen werden [manchmal sogar über ein oder zwei Wochen].
                    Naja, Futtertiere, die so oder so im im Wasser leben sind nun fast etwas witzlos zu nennen. Sollten die sich nicht im Wasser halten können, können es die Salamander wohl erst recht nicht.
                    Gerade Metamorphen, die noch nicht wieder ins Wasser wollen sind die Herausforderung. "Gute" Futtertiere, die sich zum Beispiel auch zur jetzigen Zeit problemlos beschaffen lassen, kommen mit den Bedingungen, die die Molche haben oft nicht sonderlich gut klar.

                    Urodelen im Wasser sind meist sehr einfach in Haltung - unabhängig von der Größe.

                    Grüße,
                    Mario
                    AG Urodela - ambystomatidae.de

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                    • #25
                      Zitat von Mario Riedling Beitrag anzeigen
                      Naja, Futtertiere, die so oder so im im Wasser leben sind nun fast etwas witzlos zu nennen. Sollten die sich nicht im Wasser halten können, können es die Salamander wohl erst recht nicht.
                      witzlos finde ich es beileibe nicht, denn genau dieses Futter holen sich auch unsere eher landbezogenen Molche aus dem Wasser.

                      Zitat von Mario Riedling Beitrag anzeigen
                      Gerade Metamorphen, die noch nicht wieder ins Wasser wollen sind die Herausforderung. "Gute" Futtertiere, die sich zum Beispiel auch zur jetzigen Zeit problemlos beschaffen lassen, kommen mit den Bedingungen, die die Molche haben oft nicht sonderlich gut klar.
                      ja, da haben wir hier offenbar ziemliches Glück, denn vor Ort sind die genannten Futtertiere durchgängig übers Jahr mit ganz wenigen Ausnahmen wöchentlich frisch zu beziehen.

                      Zitat von Mario Riedling Beitrag anzeigen
                      Urodelen im Wasser sind meist sehr einfach in Haltung - unabhängig von der Größe.
                      genau darauf wollte ich hinaus ...

                      Gruß,
                      Dietmar

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                      • #26
                        Hallo in die Runde
                        da von euch unter anderem die Metamophose angesprochen wurde dachte ich geb nochmal kurz genaue Daten zu den Molchen durch:
                        Alter: 7 1/2 Monate....also die Metamophose haben sie schon "überstanden"
                        Größe: KR Göße...also Kopf/Rumpf 4cm
                        ...und seien futtterfest und leben schon wieder aquatil

                        vielleicht geben diese Daten noch mal mehr Aufschluss

                        falls ich wirklich ein kleines Becken in das Große stellen muss,könnte ich es direkt auf den kies des Großen stellen oder lieber auf der Boden-Glasplatte(ohne Puffer?)?

                        Grüße
                        Kathi

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                        • #27
                          Zitat von Kardiha Beitrag anzeigen

                          Ich habe noch Korkplatten über,die ich als Steg ankleben kann. Wie breit sollten die Stege denn sein?
                          die Löcher in den Ecken kann ich ja zusätzlich ausstopfen (mit Filtermaterial).

                          Hat jemand von euch Ideen für Pflanzen mit denen ich die Rückwand(am liebsten Ranke) und den Landteil bepflanzen kann?
                          Welches Moos trocknet auf der Korkinsel nicht so schnell aus?
                          Auf der Korkplatte bildet sich ein leichter weisslicher Film. Bakterienblüte? soll ich die Korkinsel regelmäßig abwaschen oder darauf warten das der Film von alein verschwindet?

                          Gruß
                          Kathi
                          Wäre auch nett wenn mir jemand noch Antworten zu diesen Fragen geben könntet *lächel*

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                          • #28
                            Hallo,

                            die Landteile bestehen unseren Becken zum Teil aus aufeinander gelegten Tonziegeln, die bis kurz unter den Rand im Wasser stehen. Tonziegel ziehen Wasser und leiten die Feuchtigkeit gut ans darauf liegende Moos weiter, dieses trocknet so also nicht aus. Für trockenere Bereiche liegen nicht Wasser ziehende Steine im Becken und entsprechende Höhlen [aus Kork, Holz und Stein] darauf. Das Moos besorge ich beim Blumengroßmarkt.

                            Als Pflanze verwenden wir hauptsächliche Efeutute, einfach ins Wasser gelegt. Sie wurzeln bei wenig Licht sehr ordentlich und bieten den Molchen schnell Kletter- [Zweige] und Liegefläche [Blätter] bzw. auch Sichtschutz unter den Blättern. Man kann sie so legen, dass sie auch über dem Landteil als Pflanze dienen.

                            Gruß,
                            Dietmar

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                            • #29
                              Hallo Kathi,

                              ich weiß nicht was mit deinem Kork los ist, dazu also keine Antwort. Dietmars Tipp mit den Tonziegeln ist gut - ich nehme auch gern Lochziegel. Ich habe in meinen Becken auch ein paar Geranien drin - einfach ein Blatt mit Stengel von der Pflanze abreissen und ins Becken legen - das wurzelt bald und wachst dann an wenn man es lässt.

                              Wenn die Tiere wirklich eine KR von 4cm haben, dann sind sie ja schon ausgewachsen - da brauchst du kein kleineres Becken hernehmen, sondern kannst sie bedenkenlos ins große Becken setzen. Aber dann sind die Tiere keine 7,5 Monate alt und wohl auch keine Nachzuchten wenn es doch so behauptet wird.

                              Grüße
                              Kamil
                              lungenlos.de - Haltung und Zucht von Molchen und (lungenlosen) Salamandern

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                              • #30
                                Hallo Kathi,

                                ich häng Dir noch Bilder von zwei Becken an ... das kleinere ist von den adulten, das größere von den juvenilen Tieren.

                                Gruß,
                                Dietmar
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