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Wüstenleguane - ein paar Fragen :)

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  • #16
    Hi,

    ich kann dir eh nur empfehlen Nachzuchten zu kaufen. Dann ist es kein Problem.
    Harry Wölfel hält seine Tiere lt. Draco in einem 140*100*100 lbh Terrarium, das ist von der Länge gesehn auch meiner Meinung Mindestmaß für adulte Tiere.
    Die können wirklich schnell werden!

    Aber sehr schöne Tiere, die enorm viel Spass machen.

    Bis dann

    Benjamin
    http://www.dght-ulm.de http://www.sceloporus.de http://www.dght-iguana.de/

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    • #17
      Hallo Wusler,

      ich denke, wenn du Jungtiere als Nachzuchten bekommst kannst du auch für die erste Zeit mit einem kleineren Becken auskommen. Ein Tier meiner ersten Nachzuchten ist jetzt zwei Jahre alt und und hat eine Gesamtlänge von ca. 15 cm. Sie wachsen langsam und ich denke in einem zu großen Becken wären sie etwas verloren. Mit etwas geduld kannst wirst du ohne Probleme Nachzuchten bekommmen. Ansonsten melde dich einfach bei mir, denn mein Weibchen ist wieder trächtig und so gegen Juni wirst wieder soweit sein

      Grüße

      Holger
      Holger aka rhaco1

      1.2 Dipsosaurus Dorsalis
      2.0 Ptyodactylus hasselquistii
      1.2.2 Rhacodactylus Ciliatus
      0.0.1 Morelia Viridis

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      • #18
        Ernst gemeint ?

        Zitat von rhaco1
        Sie wachsen langsam und ich denke in einem zu großen Becken wären sie etwas verloren.

        Hallo Holger,

        zunächst Glückwunsch zur Nachzucht dieser schönen Tiere.
        Deinen obigen Satz möchte ich aber nicht unkommentiert lassen.

        Bitte nicht persönlich nehmen, aber bei solchen Aussagen krauseln sich meine Nackenhaare. Viele Leute bemühen sich immer wieder, gerade unbedarften Einsteigern oder Ratsuchenden möglichst jeden Zentimeter Grundfläche zum Wohle der Tiere aufzuschwatzen - da wirken obige Aussagen schon fast wie ein Schlag ins Gesicht. Diese und andere Leguane besetzen im Habitat mehr oder weniger große Reviere - in jedem Falle aber größere als die meisten Terrarien, in denen sie gehalten werden. Die Halter, die nicht zum Club der Minimalisten gehören, sondern ihren Pfleglingen "verschwenderisch" viel Platz bieten, werden kaum finden, dass die Tiere "verloren wirken", sondern können sich vermutlich über mehr Aktivität und Bewegungsmöglichkeiten freuen. Den Begriff "zu großes Becken" sollte man eigentlich aus dem Wortschatz streichen.

        Viele Grüße
        Thomas
        Was macht man mit einem Hund ohne Beine ?.......um die Häuser ziehen.

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        • #19
          Zitat von rhaco1
          Sie wachsen langsam und ich denke in einem zu großen Becken wären sie etwas verloren.

          Grüße
          Holger
          Muss da vollkommen Thomas zustimmen und möchte noch folgende Denkanregung mit auf den Weg geben: Werden die Jungtiere denn in den USA auch erstmal in kleinen Eingezäunten gebieten gehalten, weil die sonst so verloren in ihrem Habitat wirken?

          gruß
          Timo
          Polychrotidae,Gekkonidae und diverse Evertebraten

          DGHT-AG Einsteiger- und Jugendarbeit
          http://www.teratolepis.de
          http://www.saumfinger.de

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          • #20
            Hallo,

            es kommt mir ein wenig wie eine neue Grundsatzdiskussion vor. Denn es hält natürlich jeder, der Nachzuchten hat, seine Tiere in größzügig dimensionierten Becken oder behältern. Oder jeder der sich ein jungtier kauft, setzt es sofort in ein Becken das für ein ausgewachsenes Tier bestimmt ist???
            Ich stimme insgesamt zu, dass die Terrarien in der Regel ausrechend Platz bieten sollen aber auf der anderen Seite stellt sich für mich dann die Frage ob wir unseren Schützlingen überhaupt angemessene Bedingungen bieten können???

            Nachdenkliche Grüße

            Holger
            Holger aka rhaco1

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            • #21
              Hi zusammen,


              Ich kann euch nur zustimmen wenn ihr sagt, je größer das Terrarium desto besser.
              Da ich mir aber Jungtiere anschaffen möchte, denke ich reicht das jetzige Terrarium für 1 Jahr.

              Zudem sehe ich darin auch einen gewissen Vorteil. Man kann das zweite Terrarium dann sehr genau auf die Vorlieben der Kleinen zurecht „schnitzen“. Manche klettern ja mehr als andere, so könnte man z.B. mehr Klettermöglichkeiten einbauen oder wenn sie eher am Boden bleiben mehr Lauffläche ermöglichen, sprich Terrarium nochmals größer machen als bereits geplant, mit mehr Unterschlupfmöglichkeiten etc.

              Mir liegt das Wohl der Kleinen sehr am Herzen und möchte daher natürlich auch das Terrarium so gut wie möglich machen. Daher noch mal die Frage...reicht das „kleinere“ Terrarium für max. 1 Jahr wenn die Kleinen danach in ein entsprechend grösseres und auf sie zugeschnittenes (so gut wie eben möglich) Terrarium umziehen?


              @rhaco
              Danke für das Angebot Holger, komme gern darauf zurück!

              Gruß,
              Alex

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              • #22
                Zitat von rhaco1
                Hallo,

                es kommt mir ein wenig wie eine neue Grundsatzdiskussion vor. Denn es hält natürlich jeder, der Nachzuchten hat, seine Tiere in größzügig dimensionierten Becken oder behältern. Oder jeder der sich ein jungtier kauft, setzt es sofort in ein Becken das für ein ausgewachsenes Tier bestimmt ist???
                Ich stimme insgesamt zu, dass die Terrarien in der Regel ausrechend Platz bieten sollen aber auf der anderen Seite stellt sich für mich dann die Frage ob wir unseren Schützlingen überhaupt angemessene Bedingungen bieten können???

                Nachdenkliche Grüße

                Holger

                Hallo Holger,

                auch auf die Gefahr hin, dass es idealistisch klingt, denke ich, es sollte in der Tat ein Grundsatz (ohne Diskussion) verantwortungsvoller Tierhaltung sein, den Pfleglingen so viel Platz wie möglich - und nicht wie nötig - einzuräumen. Alle Faktoren und Ressourcen (Aktionsraum, Licht, Futterspektrum etc.) der Haltung sind im Vergleich zu den natürlichen Bedingungen ohnehin auf einen lächerlichen Bruchteil reduziert. Das sollte man - finde ich - sich immer vor Augen führen, wenn es darum geht, wie viel (oder wenig) Aktionsraum die Tiere erhalten. Ein "zu groß" gibt es daher m.E. nicht. Leider - und das erkennst Du ja richtig - halten nicht alle Terrarianer ihre Tiere in (zur Auslebung artegerechter Verhaltensweisen) ausreichend dimensionierten Becken.

                Beste Grüße
                Thomas
                Zuletzt geändert von Thomas Ackermann; 27.03.2006, 18:04.
                Was macht man mit einem Hund ohne Beine ?.......um die Häuser ziehen.

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                • #23
                  Hallo,

                  für mich stellt sich dann aber immer die Frage in wie weit wir uns mit dieser Anforderung selbst gerecht werden. Es sind schon sehr viele Diskussionen hier in den Foren geführt worden, die über Terrariengrößen für die Aufzucht verschiedener Jungtiere. Siehe im Krokodilforum, im Schlangenforum etc. und es gibt immer wieder auch gute Gründe warum man die kleinen nicht sofort in ein großes Becken setzt. Aber ich habe verstanden worauf ihr abzielt und sehe auch diese Gründe ein. Nur denke ich muss man nicht immer gleich den Finger nach oben halten und vom schlimmsten ausgehen.

                  Grüße

                  Holger
                  Holger aka rhaco1

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                  • #24
                    Hallo Holger,

                    da hast Du recht - wild drauflos schimpfen bringt ja auch keinem was. Nur sollte man nicht müde werden, sich (und manchmal auch andere) daran zu erinnern, welche vergleichsweise lächerlichen Bedingungen man den Terrarieninsassen im Vergleich zur freien Natur bietet.
                    Dass Du hinterfragst, inwieweit wir uns selbst damit gerecht werden, ehrt Dich ja. Sollte man ab und zu machen - mir hilft´s jedenfalls, mir immer neue Gedanken und Möglichkeiten zu suchen, es meinen "Gefangenen" noch ein wenig angenehmer zu machen. Der simple Selbstzweck liegt darin, dann mehr Freude an der Pflege/Beobachtung/Vermehrung der Tiere zu haben. Und ein richtiges Hobby / Passion oder wie auch immer man das bezeichnen soll, verträgt auch keinen Stillstand. Nur sollte man die Veränderung nicht beim Tier als "Konsumgut" sehen, sondern sich besser auf die Qualität der Hobbyausübung fokussieren, damit das Terrarientier nicht zum "durchlaufenden Posten" verkommt. Da schadet ein leicht erhobener Finger keineswegs - und wenn man ihn sich notfalls vor die eigene Nase hält...

                    In diesem Sinne - einen schönen Abend

                    Thomas
                    Was macht man mit einem Hund ohne Beine ?.......um die Häuser ziehen.

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                    • #25
                      Danke noch mal an euch für die Infos.
                      Der Tip mit der Draco war Gold wert...sehr interessante Artikel!
                      Aber sonst scheint die Literatur eher dürftig auszufallen, was Dipsosaurus Dorsalis angeht, oder? Ich finde jedenfalls nicht allzu viel Hat jemand noch irgendwelche Tips?

                      Eine Sache beschäftigt mich noch....das mit der Feuchtigkeit im Wüstenterrarium. Man sollte ja morgens (und abends????) ein bisschen sprühen um ein wenig die Feuchtigkeit zu erhöhen. Macht ihr das per Hand oder Regenanlage oder Nebler??
                      Ich habe auch schon einige Beiträge über sogenannte „feuchte Ecken“ gelesen, die man im Terrarium aufrecht erhalten sollte, damit sich die Kleinen gegebenenfalls im feuchten Sand eingraben können etc. So wie ich es verstanden habe, sollte dies hauptsächlich die unteren Substratschichten betreffen....wie erhalte ich so eine „Ecke“ am besten aufrecht?

                      @rhaco1
                      Ich würde gerne auf Dein Angebot, mich bei Dir zu melden, zurück kommen! Leider kann ich Dir weder PN noch Email schreiben Wenn Du dies liest wäre es super, wenn Du mir vielleicht kurz eine PN oder Email zukommen lassen könntest! Danke!

                      Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ich mit anderen Dipsosaurus Dorsalis Haltern Kontakt aufnehmen könnte, da ich auch noch einige Fragen zu Nachzuchten etc. habe!
                      Würde mich über Zuschriften per PN oder Mail freuen!

                      Vielen Dank vorab!

                      Gruß,
                      Alex

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                      • #26
                        Hallo,

                        um mein Wüstenterrarium immer mal wieder Feuchtigkeit zukommen zu lassen habe ich unter dem Bodensubstrat mit der Bodenheizung einen Schlauch aus der Aquaristik besfestig. Diesen habe ich gelöchert und so kann ich einmal die Woche (oder bei Bedarf öfter) 0,5 -1l Wasser in den Bodengrund geben. Ich sprühe nur einmal am Tag, morgens.
                        In der Höhle meiner Leguane ist der Sand immer recht feucht und in diesen Sand legen sie auch die Eier hinein.

                        Grüße

                        Holger
                        Holger aka rhaco1

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                        • #27
                          Super, vielen Dank für die Info Holger!


                          Danke vorab!

                          Gruß,
                          Alex

                          Edit: Hallo Alex, konnte ich so nicht stehen lassen...
                          Gruß
                          Horst Beckers
                          Zuletzt geändert von Horst Beckers; 31.03.2006, 15:09.

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                          • #28
                            Edit: Hallo Alex, konnte ich so nicht stehen lassen...
                            Gruß
                            Horst Beckers[/QUOTE]

                            Hallo Herr Beckers,

                            nur zum Verständnis. Wieso konnten sie das nicht stehen lassen???

                            Grüße

                            Holger
                            Holger aka rhaco1

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