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  • #16
    Da mir ja augenscheinlich der Hang zum Bibliophilen fehlt hier noch etwas zu unserem männlichen Furcifer pardalis.

    Er hat sich wunderbar eingelebt und es stört ihn fast nicht mehr wenn ich Arbeiten im Terrarium ausführe.

    Ich habe nun drei neue, große Zweige des Korkenzieherhasel und zwei mittelgroße, neue Äste der Korkeiche im Terrarium verbaut, bzw. mit der Zeit verrottete Äste mit diesen ersetzt.
    Es gibt aber noch zwei, drei Ecken im Terrarium die ich durch Äste des Korkenzieherhasel für unseren Panther zugänglich machen werde.

    Während der Arbeiten wurden auch einige Pflanzenaufnahmen umgesetzt oder neu gestaltet, bepflanzt werden sie in den nächsten Tagen.

    Auch die verschiedenen Efeututen aus meinem "Bruchpflanzentopf" ( in die immerfeuchte, fast nasse Erde dieses Blumentopfes stecke ich alle Efeututenteile die schon einmal beim Arbeiten in unseren Terrarien abbrechen und lasse sie wuchern ) werde ich noch in das Terrarium einbringen, muss sie allerdings erst noch etwas entwirren.

    Nach den vorgenannten Arbeiten ist das Terrarium unseres männlichen Panther dann fertig, hier und da wird natürlich, meist durch Pflanzen, nachgebessert, so fehlt mir unbedingt auch noch ein kleiner Geweihfarn für den ich bereits einen Platz freigehalten habe.

    Danach geht es dann an die Renovierung unseres Terrarium für ein weibliches Furcifer pardalis und dann sind unsere Aufzuchtterrarien an der Reihe, welche aber nur eine geringe Zeit benötigen.

    Meine Absicht ist es Anfang März ein weibliches Tier für unseren Panthermann zu erstehen.

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    • #17
      Efeututen ( eine der "Bruchpflanzen" war über 18 Meter lang ) und Bromelien sind eingesetzt, mal schauen wie sie sich entwickeln.

      Da ich immer häufiger Kabelbinder zum Befestigen der Äste verwende habe ich mir welche in verschiedenen Grün - und Braunfarben besorgt.

      In einer nahe gelegenen Klostergärtnerei konnte ich günstig einen sehr schönen Ast eines Korkenzieherhasel und eine Rhapispalme erstehen.

      Die Farben unseres Pantherchamäleon treten immer kräftiger hervor ein wirklich schönes und kräftiges, gesundes Tier.

      Wenn auch noch sehr zurückhaltend, so trinkt er aber dennoch Tropfen von einer ihm vorgehaltenen Pipette.

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      • #18
        Unser Panthermann war die letzten Tage nur wenig zu sehen, gestern kam er überhaupt nicht aus seinem "Dickichtversteck", welches von von vorne und ohne Taschenlampe nicht einsehbar ist und wo sich die Luftfeuchtigkeit durch die dichte Bepflanzung, den immerfeuchten Boden und die fast immerfeuchten Blätter immer um die 90 bis 100 Prozent bewegt.
        Allerdings wird diese Stelle in stündlichem Abstand ( eine Stunde ein, eine Stunde aus ) durch einen am unteren, seitlichen, rechten Lüftungsgitter angebrachten RAM-Lüfter zwangsbelüftet( links das gleiche ).

        Meine Frau machte sich schon sorgen, ich ging jedoch davon aus ( auch aufgrund seines allgemeinen Erscheinungsbildes und seiner weiteren Futteraufnahme beim Anbieten seines derzeitigen ( kann sich nach meiner Erfahrung immer einmal ändern ) Lieblingsfutters, hier Heuschrecken ) das es sich bei unserem Panthermann um eine "Häutungsmimose" ( ich nenne diesen Charaktertyp so ) handelt.
        Bei einigen von uns gehaltenen Furcifer pardalis setzt die Häutung ein, ohne das sich am Verhalten des Tieres etwas ändert, andere ziehen sich teilweise tagelang komplett zurück. Tiere die sich aufgrund der bevorstehenden Häutung zurückziehen und damit bekunden das sie in Ruhe gelassen werden wollen lasse ich komplett in Ruhe. Nur das Nötigste wird gemacht um das Tier nicht zu stressen, es sind während dieser Phase halt "Mimosen", die auch so behandelt werden wollen.

        Als unser Panthermann am heutigen Morgen zum Sonnenbad nach ober kletterte wurde meine Vermutung bestätigt, da er deutlich sichtbare Anzeichen der unmittelbar bevorstehenden Häutung aufwies ( siehe Fotos ).

        Eigentlich wollte ich am jetzigen WE einige Bodenpflanzen austauschen ( umsetzen in ein anderes Terrarium ) und einen Korkenzieherhaselast, sowie eine Rhapis excelsa - keine große Anforderungen an Licht und fühlt sich auch an leicht feuchten Standorten wohl - in das Terrarium einbringen, warte jedoch damit jetzt bis die Häutung vorüber ist.
        Da die Palme aber sehr verstaubt war und auf den Blättern Kalkreste von verdunstetem Wasser aufwies habe ich erst einmal jedes Blatt mit lauwarmen Wasser schön sauber gewischt ( einem sehr günstigen Gaul schaut man nicht so genau aufs Maul ).

        Erstmalig kamen auch heute frisch geschlüpfte Soldatenfliegen ins Terrarium, obwohl Häutungsmimose konnte ich ihn bei drei "Abschüssen" beobachten.

        Beim heutigen versorgen der Futtertiere vielen mir bei den Larven des Mehlkäfers winzig kleine Fliegen auf. Ich lies sie draußen frei und bemerkte beim Abnehmen des Behälterdeckel an der Scharniervertiefung eine kleine Spinne die in ihrem Netz einige dieser Fliegen gefangen hatte. Werde nun natürlich die Fliegen nicht mehr "entsorgen".
        Zuletzt geändert von Tarvos; 17.01.2026, 14:15.

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        • #19
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          • #20
            Heute habe ich mir wieder einen ganzen "Terrarientag" genommen.

            Ich musste eh die Wasservorratsbehälter wieder mit 25 bis 30 Liter destilliertem Wasser nachfüllen. Einige Pflanzen wurden umgesetzt, einige neue wurden eingesetzt.

            Auch wurde ein relativ großer Ast eines Korkenzieherhasel quer im oberen Drittel verbaut, hierbei fiel mir auf der rechten, oberen Seite ein Bereich auf, in welchem ich noch 2 oder drei Korkenzieherhaseläste einbringen werde, da sich dort UV-Licht relevante Bereiche befinden, die das Chamäleon sonst nicht erreichen kann.

            Einige Äste musste ich in den letzten Wochen entfernen, da gerade Äste im Bereich der Sprühdüsen schneller morsch werden wie Äste die nicht "dauerbefeuchtet" werden. Allerdings waren diese Äste mittlerweile auch mindestens 6 bis 12 Jahre alt.

            Ich versuche immer alle Bereiche im Terrarium, welche UV-Licht relevant sind, dem Tier erreichbar zu machen, also dem Tier verschiedene Höhen und verschiedene Winkel zur Strahlungsquelle zugänglich zu machen.

            So beobachte ich z.B. das unser Tier während der 30 minütigen Einschaltzeit der Osram Vitalux mehrfach seinen Aufenthaltsplatz rund um die Vitalux ändert.
            Noch nie habe ich beobachten können das er sich einen Platz direkt unter Vitalux wählt ( habe ich übrigens bei keinem der bisher von mir gehaltenen Chamäleons beobachten können ). Immer wird anfangs der obere Randstrahlungsbereich gewählt, später dann untere Randstrahlungsbereiche.

            Mittlerweile trinkt er regelmäßig von der Pipette, ist aber immer noch zögerlich. Seine erste Häutung bei uns hat er meisterlich bewerkstelligt, lediglich zwei kleine Fetzen hängen noch an ihm, diese befinden sich an Stellen an denn er sich diese beim bloßen herumstreifen im Terrarium abstreifen wird.

            Ansonsten ist es eine große Freude unseren Panthermann bei seinen Streifzügen zu beobachten, wobei er häufig auf seinem offensichtlichen Lieblingsaussichtsplatz sitzt um von weit oben auf den unter ihm fließenden Rhein zu schauen ( ein Verhalten das ich auch von anderen von uns gehaltenen Chamäleons kenne ), es scheint für ihn sehr interessant zu sein.
            Zuletzt geändert von Tarvos; 28.01.2026, 18:54.

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            • #21
              Derzeit macht sich unser Panthermann sehr rar und verschläft ganze Tage.
              Er kommt lediglich aus seinem "Schlafplatz", der im dichten Blattwerk des mittleren, rechten Terrarienteiles liegt, hervor, wenn ihn Hunger oder Durst dazu veranlassen.
              Er schnappt sich ein paar Futtertiere, entweder aus der Hand, oder aus dem Futterbehälter, trinkt ein paar Tropfen von der Pipette, sonnt sich dann ein wenig und ist wieder verschwunden, sitzt wieder auf seinem "Schlafplatz".
              Offensichtlich hat er eine Ruhephase eingelegt.
              Außer den normalen Pflegearbeiten lasse ich ihn in Ruhe, er lässt sich aber auch nicht sonderlich stören.

              Derweil geht die Überholung des Terrarium für sein zukünftiges Weibchen weiter.

              Kürzlich, beim Kauf von Futtertieren, fiel mir ein schöner Korkeichenast auf, den ich noch für eine "kahle" Stelle im Terrarium suchte.

              Beim Kauf von destilliertem Wasser im Baumarkt bot dieser in einer Sonderangebotsabteilung günstig verschiedene Pflanzen zum Kauf an, ich konnte da natürlich nicht widerstehen und schaue nun mal wie sie sich in unseren Terrarien machen.
              Ich muss eh noch auch unsere beiden Aufzuchtterrarien ebenfalls überholen.
              In den nächsten Wochen habe ich also noch einiges zu tun, aber man gönnt sich ja sonst nichts .
              Zuletzt geändert von Tarvos; 16.02.2026, 17:53.

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              • #22
                Heute war mal wieder Terrarientag, Pflanzen austauschen, Pflanzen umsetzen, Pflanzen schneiden und einen neuen Korkeichenast einbringen der nah, waagerecht, am Futterbecher vorbeiführt.
                Der ca. 90 cm lange Korkeichenast reicht von der hinteren, rechten Ecke bis ganz nach vorne, vor die Schiebescheibe.

                Auch wurde der Boden gedüngt, im vorderen bis mittleren Bereich mit verdünntem Flüssigdünger, in den hinteren Bereichen mit Düngestäbchen.

                Während der Arbeiten kletterte unser Panthermann im hinteren Terrarienbereich bis ganz nach unten um zu schauen was da vor sich geht, blieb aber immer in Deckung.
                Interessiert beobachtete er einige aufgescheuchte Asseln. Ich gehe davon aus das er sich die ein oder andere hat schmecken lassen.

                Auch die relativ schweren, 6 mm starken Schiebescheiben werden ca. jede Woche , wenn es notwendig ist auch früher, gesäubert. Anfänglich war das Terrarium mit Vitrinentüren, welche mit am Glas befestigten Klemmscharnieren befestigt waren ausgestattet. Nachdem diese Scheiben zweimal zu Bruch gegangen waren ( die aus Metall bestehenden Klemmscharniere dehnten sich bei höheren Temperaturen aus, was dazu führte das die Glasscheiben im Klemmbereich zersprangen, ich denke Glas mit Metallklemmen zu halten ist eh so eine Sache ) habe ich das Ganze mit Doppel-U-Profilen auf Schiebescheiben umgerüstet. In den unteren Profilen wurde eine Kunststoff-Gleitschiene eingelegt und an der unteren rechten und linken Scheibenecke wurde ein Griff mit Silikon angeklebt. Viele machen den Fehler Griffe an Schiebescheiben mittig anzubringen, dies führt jedoch dazu das sich die Scheiben beim Schieben häufig verkannten, bringt man die Griffe unten an passiert so etwas nicht.
                Ein weiterer Vorteil ist das auch Heimchen nicht aus dem Terrarium entweichen ( ein selbstklebender Streifen aus 2 mm dickem Silikon dichtet die Schiebescheiben an der Überlappung ab ).

                Unser großes Terrarium ist nun so wie ich es mir für ein männliches Pantherchamäleon vorstelle.

                Glücklicherweise ist auch meine liebe Frau sehr tierlieb und ganz besonders von Chamäleons angetan ( besonders von unseren ). Es bereitet mir also keine Probleme wenn ich schon mal den großen Esstisch für meine Arbeiten zweckentfremde, oder ein paar Krümel duftender Terrarien - oder Blumenerde auf den Boden fallen.

                In den nächsten Tagen werde ich mir unsere anderen Terrarien vornehmen.
                Zuletzt geändert von Tarvos; 21.02.2026, 18:48.

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                • #23
                  ...einige, weitere aktuelle Bilder...

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                  • #24
                    ...die relativ schweren Schiebescheiben wollen gepflegt sein...

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                    • #25
                      Mittlerweile fällt immer etwas "Mulch" an den ich natürlich nicht entsorge, sondern zur Düngung der Terrarienerde nutze. Auch werden die vermodernden Ästchen gerne von meinen "Bodenpolizisten" genutzt. Das Schnittgut verteile ich im hinteren Terrarienteil, dort, wo man es nicht direkt sieht.
                      Seine Ruhephase scheint unser Panthermann beendet zu haben, da er fleißig im Terrarium - natürlich nach "Chamäleontempo" - umherstreift.

                      Auch wenn ich ihn häufig bei den Pflegearbeiten nicht sehe so weis ich doch, das er mich beobachtet.
                      Da Chamäleons bereits lange vor der Kreidezeit diese Erde bewohnten müssen sie auch mit den Giganten dieser Zeit zusammen den Erdball bevölkert haben.
                      Dabei kam mir der Gedanke was für ein gefährlicher Jäger dieses Tier bei entsprechender Körpergröße gewesen wäre - nur so ein Gedanke .

                      Denke das ich nun den Endzustand bei der Bepflanzung des Terrarium erreicht habe. Hierbei geht es mir auch darum, das ich das Terrarium auch mal 14 Tage der automatischen Beregnung überlassen kann, ohne händisch zu sprühen.

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