Hallo,
ich habe einen etwas merwürdigen Todesfall bei unserem rampholeon Weibchen, vielleicht hatte jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen und kann mir vielleicht einen Hinweis geben, worum es sich bei der Erkrankung gehandelt haben könnte.
Im Sommer haben wir uns ein Pärchen rampholeon brevicaudata gekauft.
Die Tierchen lebten sich gut ein, haben selbstständig getrunken und fleissig Futtertiere geschossen. Gehäutet haben sich beide schon zweimal. Die Tiere hatten tagsüber bis 33 Grad, nachts 26 Grad, Luftfeuchtigkeit 50-70%, UVA und UVB Strahlung, regelmässig Reptivit über Futtertiere.
Vor etwa zwei Wochen fing das Weibchen an, sich auffällig zu verhalten, d.h. sie verharrte stundenlang auf ihrem Bromelienblatt, das Komische daran war, dass sie ein Hinterbein sehr weit hochstreckte und es die ganze Zeit nicht bewegte.
Am nächsten Tag lag das Weibchen halb auf der Seite und das Männchen hockte drauf, ich dachte das Weibchen sei tot und wir lockten das Männchen mit einem Kletterast weg. Dann stand das Weibchen auf und verhielt sich recht normal. Wiederum am nächsten Tag lag das Weibchen auf der Seite und versuchte sich mit hektischen Bewegungen der Vorderbeine aufzurichten. Die Hinterbeine bewegte es gar nicht.
Ich dachte sofort an Rachitis und separierte das Weibchen, damit ich es auch behandeln konnte. Sie bekam einen Bodengrund aus rauer Wellpappe, auf der sie sich auch fortbewegen konnte.
Das Tier wurde mit einem Vit. D3 Präparat behandelt.
Sie schoss sich auch noch selbst Heimchen, aber dann fing sie an, ganz schreckliche Krämpfe zu bekommen und zwar immer nach dem Schlucken. Egal, ob sie Wasser, Medikament oder ein Heimchen gefressen hatte, sie bekam Krämpfe. Sie wand dabei den Kopf von einer Seite auf die andere, riss das Maul auf und kippte um.
Die ganze Zeit ihrer Krankheit hatte sie den Körper etwas merkwürdig gefärbt. Grundfarbe dunkel, aber sehr helle Sprenkel drauf. Der Kopf war normal gefärbt und hob sich dadurch extrem vom restlichen Körper ab.
Gestern noch hat sie sich ein Heimchen geschossen. Dann bekam sie Krämpfe, kippte auf die Seite und starb.
Mir ist das ein bischen untypisch für Rachitis, hat jemand einen Rat?
vlG
Yvonne
[[ggg]Editiert von yvonne2011 am 20-12-2004 um 19:04 GMT[/ggg]]
Habe nur die Überschrift der richtigen Taxonomie angeglichen, damit die Suchfunktion klappt. Gruss Fachmoderator
[[ggg]Editiert von Fachmoderator am 21-12-2004 um 09:48 GMT[/ggg]]
ich habe einen etwas merwürdigen Todesfall bei unserem rampholeon Weibchen, vielleicht hatte jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen und kann mir vielleicht einen Hinweis geben, worum es sich bei der Erkrankung gehandelt haben könnte.
Im Sommer haben wir uns ein Pärchen rampholeon brevicaudata gekauft.
Die Tierchen lebten sich gut ein, haben selbstständig getrunken und fleissig Futtertiere geschossen. Gehäutet haben sich beide schon zweimal. Die Tiere hatten tagsüber bis 33 Grad, nachts 26 Grad, Luftfeuchtigkeit 50-70%, UVA und UVB Strahlung, regelmässig Reptivit über Futtertiere.
Vor etwa zwei Wochen fing das Weibchen an, sich auffällig zu verhalten, d.h. sie verharrte stundenlang auf ihrem Bromelienblatt, das Komische daran war, dass sie ein Hinterbein sehr weit hochstreckte und es die ganze Zeit nicht bewegte.
Am nächsten Tag lag das Weibchen halb auf der Seite und das Männchen hockte drauf, ich dachte das Weibchen sei tot und wir lockten das Männchen mit einem Kletterast weg. Dann stand das Weibchen auf und verhielt sich recht normal. Wiederum am nächsten Tag lag das Weibchen auf der Seite und versuchte sich mit hektischen Bewegungen der Vorderbeine aufzurichten. Die Hinterbeine bewegte es gar nicht.
Ich dachte sofort an Rachitis und separierte das Weibchen, damit ich es auch behandeln konnte. Sie bekam einen Bodengrund aus rauer Wellpappe, auf der sie sich auch fortbewegen konnte.
Das Tier wurde mit einem Vit. D3 Präparat behandelt.
Sie schoss sich auch noch selbst Heimchen, aber dann fing sie an, ganz schreckliche Krämpfe zu bekommen und zwar immer nach dem Schlucken. Egal, ob sie Wasser, Medikament oder ein Heimchen gefressen hatte, sie bekam Krämpfe. Sie wand dabei den Kopf von einer Seite auf die andere, riss das Maul auf und kippte um.
Die ganze Zeit ihrer Krankheit hatte sie den Körper etwas merkwürdig gefärbt. Grundfarbe dunkel, aber sehr helle Sprenkel drauf. Der Kopf war normal gefärbt und hob sich dadurch extrem vom restlichen Körper ab.
Gestern noch hat sie sich ein Heimchen geschossen. Dann bekam sie Krämpfe, kippte auf die Seite und starb.
Mir ist das ein bischen untypisch für Rachitis, hat jemand einen Rat?
vlG
Yvonne
[[ggg]Editiert von yvonne2011 am 20-12-2004 um 19:04 GMT[/ggg]]
Habe nur die Überschrift der richtigen Taxonomie angeglichen, damit die Suchfunktion klappt. Gruss Fachmoderator
[[ggg]Editiert von Fachmoderator am 21-12-2004 um 09:48 GMT[/ggg]]

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