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Kalkarmes Wasser herstellen

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  • Kalkarmes Wasser herstellen

    Hi,
    in meinem Terrarium wird über eine Beregnungsanlage die richtige Luftfeuchte gehalten. Leider verkalken regelmäßig die Düsen und die Scheiben des Terrariums. Vor zwei Monaten habe ich mir deshalb aus dem Supermarkt einen "Brita Wasserfilter" gekauft. Hat an sich gut geklappt, die Düsen und Scheiben sind nur noch kaum verkalkt. Allerdings ist es ziemlich aufwendig pro Woche damit 10 Liter zu reinigen. Außerdem wars ja immer noch nicht ganz Kalkfrei. Gibt es da auch eine andere/bessere Lösung?

    Hab da was von diesen Ionenaustausch-Harzen gehört.

    Hat jemand Erfahrung damit? Sind die dafür geeignet?
    Wo könnte man diese günstig beziehen und regenerieren lassen?

    lg Chris

  • #2
    Hallo,
    Ich habe eine Umkehrosmose Anlage zuhause, diese sorgt selbst im verkalkten Krefeld für weiches Wasser
    Google doch einfach mal danach!
    Ist zwar anfangs teuer in der Anschaffung aber auf lange Zeit gesehen preiswerter als die Brita Filter (dessen Patronen man alle 3 Monate wechseln muss um wirklich kalkfreies Wasser zu haben).

    Orchideenlastige Grüße
    Maike

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    • #3
      Hat man bei diesen Umkehmosen nicht einen Wasserausschuss von 4 Teilen zu einen Teil kalkfreien Wasser? Bei 10 Liter Bedarf die Woche wären das also 40 Liter "Ausschuss"! Oder hab ich da was missverstanden?

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      • #4
        so in etwa stimmt das. Man hat einen enorm hohen Wasserverschleiß dabei.

        Ich würde stattdessen lieber andere Düsen einsetzen. Die Neusilberdüsen sind sehr anfällig, was verkalken angeht. Als alternative stehen dort auch verschiedene Kunststoffdüsen, die da um einiges länger durchhalten.

        Oder du kaufst Destilliertes Wasser oder nutzt gefiltertes Regenwasser.

        Bei Anolis haben wir durch kalkarmes Wasser trotz Vitamin und Kalkpräparaten letztendlich Rachitis feststellen können. Bei Chamäleons zwar nicht, aber das fehlende Calcium macht sich sicher trotzdem irgendwie bemerkbar.
        Deshalb haben wir jetzt die Kunststoffdüsen drin und nutzen normales Leitungswasser (sehr kalkhaltig hier). Dafür müssen wir alle 4 Monate mal die Scheiben reinigen und die Düsen abwischen. Das reicht dann aber auch.

        Gruß
        M.

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        • #5
          Auch die Verschneidung von dest. Wasser mit Leitungswasser dürfte schon deutlich helfen.
          Zuletzt geändert von Huckel; 18.09.2007, 11:15. Grund: Erster Vorschlag war wohl etwas für Chemiker...

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          • #6
            Hallo

            Ich persönlich verwende das billigste Mineralwasser aus dem Supermarkt.
            Seither habe ich fast keine Kalrückstände mehr an den Scheiben.

            Gruss

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            • #7
              Zitat von Cyres Beitrag anzeigen
              Hat man bei diesen Umkehmosen nicht einen Wasserausschuss von 4 Teilen zu einen Teil kalkfreien Wasser? Bei 10 Liter Bedarf die Woche wären das also 40 Liter "Ausschuss"! Oder hab ich da was missverstanden?
              Bei meiner ist es ein Verhältnis von 1 zu 3.
              Allerdings ist dieses Wasser ja nicht schlecht etc. es ist nur etwas härter.
              Du kannst damit aber nochimmer Putzen, Kochen etc.
              Darum finde ich die Anlage nicht ganz uneffizient
              LG Maike

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              • #8
                Zitat von Maikemausi Beitrag anzeigen
                Bei meiner ist es ein Verhältnis von 1 zu 3.
                Allerdings ist dieses Wasser ja nicht schlecht etc. es ist nur etwas härter.
                Du kannst damit aber nochimmer Putzen, Kochen etc.
                Darum finde ich die Anlage nicht ganz uneffizient
                LG Maike
                Etwas härter ist aber nett ausgedrückt. Versalzte Brühe trifft es da schon eher. Für Nährstoffliebende Gartenpflanzen taugt das noch was, putzen würd ich aufgrund der netten Rückstände damit aber ganz sicher nicht

                Ich hab momentan selber noch ne UOA zuhause, werd aber auf Mischbettharz umsteigen. Die setzen 1:1 um. Ist aber leider in der Anschaffung sehr kostspielig (kommt natürlich auch stark auf den Bedarf an), und auch das regenerieren kostet Knete (mit ein wenig Glück gibts in der Umgebung einen Wasseraufbereiter der einem das für günstig macht). Bei ENT gibts so ein System mittlerweile auch. Wenn man davon noch mal 30-40 € abzieht kommt man ungefähr auf den Preis den man bei Spezialfirmen zahlt (sofern diese an Privatpersonen verkaufen!).

                entsalzte Grüße
                Polychrotidae,Gekkonidae und diverse Evertebraten

                DGHT-AG Einsteiger- und Jugendarbeit
                http://www.teratolepis.de
                http://www.saumfinger.de

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                • #9
                  Ich benutze Plastikdüsen. Allerdings ist unser Wasser sehr Kalkhaltig, und das packen dann nichteinmal die Plastikdüsen.
                  Am günstigsten ist es eben, ws ich bisher gelesen habe, mit diesen Ionenaustausch-Harzen. Da man hier kein Wasserverlust hat und wenn das Harz keine Ionen mehr tauschen kann, man es für wenig Geld wieder zu 100 % regenerieren kann. Zumindest steht es so im Internet.
                  Es wäre dann auch günstiger als Mineralwasser aus dem Supermarkt, komplett entkalkt und man muss nicht so viel schleppen, da man ja direkt an der Leitung zapfen kann.
                  Keiner Erfahrung mit diesen Harzen?

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                  • #10
                    Zitat von Cyres Beitrag anzeigen
                    Am günstigsten ist es eben, ws ich bisher gelesen habe, mit diesen Ionenaustausch-Harzen. Da man hier kein Wasserverlust hat und wenn das Harz keine Ionen mehr tauschen kann, man es für wenig Geld wieder zu 100 % regenerieren kann. Zumindest steht es so im Internet.
                    Ich würde glatt behaupten wollen das UOA sogar Kostengünstiger ist. Mit entsprechender Druckerhöhungspumpe kommt man auf ein Abwasser:Brauchwasser Verhältniss von ca. 2:1. Auch die Anschaffungskosten sind weit geringer als für Mischbettfilter / Ionenaustauscher. Die Regenerationskosten liegen -ohne die nötigen Beziehungen- bei ca 30€ / liter Mischbettharz.

                    Bei so geringem Verbrauch wie bei dir würd ich eher zu UOA mit Pumpe tendieren.

                    vG
                    Timo
                    Polychrotidae,Gekkonidae und diverse Evertebraten

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                    • #11
                      Zitat von cedrock Beitrag anzeigen
                      Hallo

                      Ich persönlich verwende das billigste Mineralwasser aus dem Supermarkt.
                      Seither habe ich fast keine Kalrückstände mehr an den Scheiben.

                      Gruss
                      was ist das denn für ein Mineralwasser? is da überhaupt was drin? Zumindest unser Münchner Leitungswasser kommt aus der selben Quelle wie diverse Mineralwässer die man im Laden kaufen kann. Per Rohrleitung aus dem Mangfalltal in die Stadt. Mineralwasser aus dem Wasserhahn sozusagen. - Macht aber sehr hübsche Kalkflecken.
                      Zuletzt geändert von MrCus; 18.09.2007, 19:31.

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                      • #12
                        Also bei ENT liegen die Regenerationskosten für 5 Liter Mischbettharz bei 11,50 Euro, mit Porto hin und zurück dann ca 21,50 Euro. Diese 5 Liter reichen dann, je nach Wasser natürlich, für ca 300 Liter Kalkfreies Wasser. An sich wäre das ja eine sehr günstige Lösung, ca 7 Cent pro Liter, oder?
                        Allerdings schrecken mich die Anschaffungskosten von 110 Euro ein wenig ab.
                        Bei ENT kostet die Umkehrosmose-Anlage übrigens 110,90 Euro.
                        Zuletzt geändert von Cyres; 18.09.2007, 21:21.

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                        • #13
                          Sooo,
                          hab ich jetzt alle vergrault mit meiner rechnerei

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                          • #14
                            Zitat von Cyres Beitrag anzeigen
                            Also bei ENT liegen die Regenerationskosten für 5 Liter Mischbettharz bei 11,50 Euro, mit Porto hin und zurück dann ca 21,50 Euro. Diese 5 Liter reichen dann, je nach Wasser natürlich, für ca 300 Liter Kalkfreies Wasser. An sich wäre das ja eine sehr günstige Lösung, ca 7 Cent pro Liter, oder?
                            ENT ist wahrlich sehr günstig was die Regeneration angeht. Die werden aber wahrscheinlich nur ihre eigenen Patronen regenerieren -> Anrufen, nachfragen.
                            Abgesehen davon kommt es auch drauf an was für ein Harz verwendet wird, und wieviel Aufwand das für den jeweiligen Betrieb ist. Bei den "Wasserspezialisten" ist so ein Kleinkunde nunmal nicht allzu gut für die Kasse, also wird eine Art "Mindermengenaufschlag" berechnet.

                            Allerdings schrecken mich die Anschaffungskosten von 110 Euro ein wenig ab.
                            Bei ENT kostet die Umkehrosmose-Anlage übrigens 110,90 Euro.
                            Wenn man was vernünftiges haben will muss man nunmal Investieren. Und es ist auch nicht damit getan die Bombe zu kaufen. Weitere Pflichtanschaffung: Leitwertmessgerät. Ohne selbiges siehst du gar nicht ob die Patrone regeneriert werden muss, oder nicht.
                            Zusätzlich sind natürlich noch ein PH Messgerät und evtl. auch ein TDS Messgerät sinnvoll. Das sind dann in Summe (wenn man da was vernünftiges haben will) nochmal gute 200-300 € Netto.

                            nur so
                            Polychrotidae,Gekkonidae und diverse Evertebraten

                            DGHT-AG Einsteiger- und Jugendarbeit
                            http://www.teratolepis.de
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                            • #15
                              Zitat von MrCus Beitrag anzeigen
                              was ist das denn für ein Mineralwasser? is da überhaupt was drin? Zumindest unser Münchner Leitungswasser kommt aus der selben Quelle wie diverse Mineralwässer die man im Laden kaufen kann. Per Rohrleitung aus dem Mangfalltal in die Stadt. Mineralwasser aus dem Wasserhahn sozusagen. - Macht aber sehr hübsche Kalkflecken.
                              Also ich bin aus der Schweiz, und dort kommen unsere Mineralwasser aus dem Supermarkt nicht aus dem Wasserhahn

                              Aufjedenfall hatte ich mit Leitungswasser super schnell viel Kalkflecken, mit dem Mineralwasser so gut wie nichts mehr...

                              Es lebe die Schweizerbergquellen!

                              Gruss

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