es sind alle elaphe guttata guttata, wollte nur verdeutlichen welche genau...nominat, red albino.
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Hi,
@ Akaya
Die Taxonimie hat sich aber geändert. Aus Elaphe guttata guttata wurde Pantherophis guttatus.
@ Malei
Setz mal tagsüber die Temperaturen um 2 Grad hoch und halte das Tier in der Nacht bei 23 Grad, nicht darunter. Aufgrund der geringen Nachtwerte kann der Stoffwechsel herunter gefahren werden und verhindert so oftmals eine vernünftige Verdauung. Das dein Tier sich dann erbricht, ist naheliegend. Auch wenn manch einer bei kühlerer Haltung keine Probleme hat, ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es eben bei einigen Tieren zu Problemen kommen kann. Immerhin erbricht sich dein Tier.
Wenn also keine Erkrankung vorliegt, sollten die wärmeren Haltungsbedingungen schon eine Menge verändern. Ein Versuch ist es allemal wert.
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Zitat von micha_w Beitrag anzeigenEntschuldige, aber dass kurz vor der Häutung gefütterte Kornnattern erbrechen ist ausgemachter Blödsinn! Wie kommst Du denn dazu hier einen solchen Quatsch zu veröffentlichen??
Micha
Zu deinem "Kommentar" wollte ich dir nur sagen das ich für konstruktive Kritik offen bin, aber die Art und Weise machner selbsternannter Fachleute ist nicht tragbar.
Informieren kannst du dich auch online, da ich davon ausgehe das dir die nötige fachliteratur fehlt. Dazu folgende Zitate:
Zitat von www.dorka.de (FAQ)
Einen der häufigsten Fehler, den wir immer wieder lesen, ist der, dass man Schlangen während der Häutungsphase füttert.
Verinnerlichen wir uns den Ablauf eines Häutungsprozesses, (siehe hier), so sieht man, dass die Tiere während der Häutung sehr inaktiv sind und für die Häutung selber Flüssigkeit benötigt wird. Bis hierher noch kein Problem, wird die Schlange bei adäquaten Werten gehalten.
Nun kommt es aber dem einen oder anderen Schlangenhalter in den Sinn, während der Häutungsphase zu füttern, da es Schlangen gibt, die immer und ständig fressen, während manche von ganz alleine während der Häutung keine Nahrung annehmen (was auch gut so ist).
Das Problem, welches aber nun herauf beschworen wird, ist folgendes:
Häutung = hoher Flüssigkeitsbedarf
Fütterung = ebenfalls hoher Flüssigkeitsbedarf
Ergebnis: Im schlimmsten und häufigst vorkommenden Fall reicht für einen der beiden Vorgänge die vorhandene Flüssigkeit nicht aus und führt so eben zu einer schlechten Häutung oder eben zum Erbrechen des Futtertieres.
Gerade bei Jungtieren kommt es in solchen Fällen immer wieder dazu, dass das angebotene Futtertier nach kurzer Zeit oder nach mehreren Tagen halbverdaut wieder erbrochen wird."
Zitat von www.kornnatter.de (Häutung und Wachstum)
Die Häutung ist krafraubend, halbverdaute Mäuse werden daher häufig oder wärend nach der Häutung ausgewürgt. Sehen wir, dass die Kornnatter in der Häutung ist (äußere Anzeichen: Blässe, milchige Augen) wird nicht mehr gefüttert. Nach der Häutung warten wir noch 3 Tage, bis wieder Futter angeboten wird.
mit freundlichen Grüssen Klappernatter
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Zitat von Klappernatter Beitrag anzeigenHabe dies selbst schon häufig erlebt, bei eigenen nachzuchten.
Nix für ungut; aber im Zweifel stelle ich persönliche Erfahrung über Internetweisheit; auch wenn ich die genannten Seiten nicht angreifen möchte.
Viele Grüße
MichaZuletzt geändert von micha_w; 23.11.2007, 15:59.
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Das freut mich für dich, das es bei dir in 20 jahren noch nie passiert ist. Ich halte es aber nicht für so abwägig wie du unsere antwort dargestellt hast.
Vielleicht hast du übersehen das es hier nicht um die Haltungsbedingungen (die meines Erachtens nach in Ordung sind) meiner Tiere geht, sondern um die Fütterung vor einer anstehenden Häutung.
Oben genannte Zitate und EIGENE ERFAHRUNGEN, sollten verdeutlichen, das die Fütterung vor der Häutung sich negativ auf den Wasserhaushalt der Schlange auswirkt.
Ich füttere meine Schlangen nicht kurz vor der Häutung und würde auch nicht auf die Idee kommen meine Schlange während der Häutung zu füttern.
Nur weil mein Vater seit 30 Jahren betrunken und unfallfrei autofährt, ruf ich nicht zur Nachahmung auf.
mfg Klappernatter
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Zitat von Klappernatter Beitrag anzeigenDas freut mich für dich, das es bei dir in 20 jahren noch nie passiert ist. Ich halte es aber nicht für so abwägig wie du unsere antwort dargestellt hast.
Vielleicht hast du übersehen das es hier nicht um die Haltungsbedingungen (die meines Erachtens nach in Ordung sind) meiner Tiere geht, sondern um die Fütterung vor einer anstehenden Häutung.
Oben genannte Zitate und EIGENE ERFAHRUNGEN, sollten verdeutlichen, das die Fütterung vor der Häutung sich negativ auf den Wasserhaushalt der Schlange auswirkt.
Ich füttere meine Schlangen nicht kurz vor der Häutung und würde auch nicht auf die Idee kommen meine Schlange während der Häutung zu füttern.
Nur weil mein Vater seit 30 Jahren betrunken und unfallfrei autofährt, ruf ich nicht zur Nachahmung auf.
mfg Klappernatter
den Vergleich mit Deinem Vater lasse ich mal außen vor; der Punkt ist doch der, dass es bei so gegensätzlichen Erfahrungen anderer Pfleger mit dem kausalen Zusammenhang zwischen "Fütterung in Häutungsphase" und "Erbrechen der Nahrung" nicht weit her sein kann.
Und selbstverständlich können da ganz andere Faktoren der Haltung eine Rolle spielen, die dann bei der unumstritten stressigen Häutung zum Tragen kommen. Ist halt nicht alles in einfache Gleichungen zu bringen...
Viele Grüße
Micha
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Hallo an alle!
Die Untersuchung der Schlange bzw. der Exkremente ist erfolgt mit dem Ergebnis: sie ist kerngesund.
Und auch nicht in der Häutung, also ist diese Diskussion für mein Problem sinnlos.
Sie frißt aber noch immer nicht. Habe wie empfohlen eine Temperatur-Erhöhung probiert - ohne Erfolg.
Mittlerweile habe ich sie 2x zwangsgefüttert, da sie allzu dünn wurde. Dieses Futter hat sie nicht erbrochen.
Dann habe ich ihr wieder eine längere Pause gegeben, wieder nestjunge Mäuse im Abstand von je 1 Woche angeboten (1x tot, 1x lebend).
Sie scheint zwar interessiert, aber selbst gefressen hat sie sie nicht.
Ich habe in einem anderen Thread gelesen, daß empfohlen wurde, junge Kornnattern in einem kleinen Behälter mal mit der Maus über Nacht einzusperren. Macht das in meinem Fall Sinn? Denn ich denke, das ist Streß für die Schlange (mein kleiner ist sowieso noch immer sehr hysterisch).
LG Malei
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Zitat von Klappernatter Beitrag anzeigenDas freut mich für dich, das es bei dir in 20 jahren noch nie passiert ist. Ich halte es aber nicht für so abwägig wie du unsere antwort dargestellt hast.
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Okay; abschließend weil das ja nicht maleis Problem ist: Nicht dass der Eindruck entsteht, ich WARTE darauf dass meine Schlangen in die Häutung kommen, um sie dann zu füttern. Aber wenn Fütterung und Häutungsphase zusammenfallen und das betreffende Tier Nahrung annimmt, sehe ich keinen Grund nicht zu füttern...
Bei gesunden Schlangen, die bereits mehrfach problemlos gefressen haben, würde ich von einer Zwangsfütterung absehen! Gute Tipps das Tier zu "überreden" findest Du hier:
http://www.dghtserver.de/foren/showthread.php?t=60677
...besonders die Überwinterung könnte ich mir in einem solchen Fall als gute Möglichkeit vorstellen...
Viele Grüße
Micha
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Zitat von micha_w Beitrag anzeigen...besonders die Überwinterung könnte ich mir in einem solchen Fall als gute Möglichkeit vorstellen.
Ich würde die wertvolle Zeit lieber in verschiedenes Futter und Fütterungsmethoden investieren und mich im Zweifel fragen, ob die Welt gestopfte Kornnatter braucht.
Grüße
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Zitat von EmHaGeh Beitrag anzeigenWas bei Königsnattern oder anderen Arten funktioniert, muss bei einer Kornnatter noch lange nicht klappen. Aus der Hüfte geschossen kenne ich niemandem, bei dem ne kurze simulierte Überwinterung nen harten Nichtfresser überredet hätte.
Ich würde die wertvolle Zeit lieber in verschiedenes Futter und Fütterungsmethoden investieren und mich im Zweifel fragen, ob die Welt gestopfte Kornnatter braucht.
Grüße
Zum Stopfen: In diesem Fall, wo das Tier ja bereits mehrfach eigenständig gefressen hat, würde ich, wie oben bereits erwähnt, auch Abstand vom Zwangsfüttern nehmen.
Was unser eigenes "gestopftes Exemplar" angeht kann ich keinerlei Entwicklungsstörungen oder Auffälligkeiten ausmachen. Kenne auch sehr viele Halter die ebenso verfahren. Schlussendlich ist es eine ganz persönliche Entscheidung.
Meine Argumentation geht immer dahin, dass ich ja auch im sonstigen Haltungsgeschehen eingreife, wenn es zu Problemen wie z.B. Krankheiten kommt und der "Natur" nicht freien Lauf lasse.
In wieweit gewisse Umstände bei der Inkubation und dem Schlupf in Gefangenschaft eine Rolle beim Futterverweigern spielen bzw. dieses erst auslösen ist ja noch völlig ungeklärt.
Sollte Dein Hinweis eher in Richtung "Kornnatterflut" gehen - da gebe ich Dir Recht...
Viele Grüße
Micha
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Hallo Malei,
hat deine Schlange vielleicht von dort wo du sie herhast Milben mitgebracht ?
Hatte das damals bei meinem Fleckenpython, zuerst hat er wunderbar gefressen und dann als die Milben größer wurden hat er auch das Futter verweigert und alles hat nicht geholfen, bis dann die Milben sichtbar wurden und der Grund klar war. Nur so eine Idee
Gruss,
Anja
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Zitat von micha_w Beitrag anzeigenWäre doch in diesem Sinne eine gute Möglichkeit diesbezüglich (also überwinterungstechnisch) Erfahrungen zu sammeln...
Meine Argumentation geht immer dahin, dass ich ja auch im sonstigen Haltungsgeschehen eingreife, wenn es zu Problemen wie z.B. Krankheiten kommt und der "Natur" nicht freien Lauf lasse.
Die Grenze ist hier fließend, denn ein Tier könnte ja auch Echsen wollen etc.pp. Allerdings züchten "wir" mit den Kornnattern ja Terrarientiere, Pets, wie auch immer und in diesem Zusammenhang sollte selbstständiges Fresser durch Weitergabe in die nächste Generation vererbt werden und Nichtfresser nicht durch Stopfen in der Zucht gehalten werden... es gibt genügend Kobrahalter die sich über Futter freuen.
Naja, nur meine 2cc.
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