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  • #46
    Hallo,

    und ich dachte das hier ist ein Fachforum für Schwanzlurche.
    Jetzt bricht der Grabenkrieg zwischen Befürwortern von Anfängerberatung und deren Gegnern wieder offen aus.
    Wie sich hier manche aufspielen ist echt peinlich.

    Um ein wenig Hilfestellung zu geben, empfehle ich diesen Link:
    http://www.deters-ing.de/Filtertechnik/Mattenfilter.htm
    Dort werden biologische Zusammenhänge sehr anschaulich erklärt.

    Gruß Ingo V.

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    • #47
      Hi,

      und du meinst nun, dass besagter User die Seite durchliest ? Diese tolle Seite von Herrn Deters befindet sich bei Google im Ranking auf Rang 1.
      Wer also jemals danach gesucht hat, hätte diese erstklassige Seite auch gefunden.

      Grüße
      Benny
      Q>Q!

      diverse arboreale Reptilien

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      • #48
        Werte Teilnehmer,

        und jetzt ist Schluß mit der Beratungsthematik.

        Wenden Sie sich dem Ausgangsthema zu, ansonsten wird der Thread geschlossen.

        MfG

        Silvia Macina

        Kommentar


        • #49
          Hallo zusammen,

          Zitat von ingo v. Beitrag anzeigen
          Um ein wenig Hilfestellung zu geben, empfehle ich diesen Link:
          http://www.deters-ing.de/Filtertechnik/Mattenfilter.htm
          Dort werden biologische Zusammenhänge sehr anschaulich erklärt.
          Leider sind sie auch sehr anschaulich fehlerhaft, spätestens wenn es um chemische Details geht. Herr Deters verdient Dank für die Erfindung des Mattenfilters, aber die biochemischen Vorgänge im Aquarium hat er so wenig verstanden, dass er da besser nicht drüber schreiben würde.

          Gruß, Klaus

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          • #50
            So,

            ich hab mir mal wieder die Mühe gemacht und Tante Google nach ihrem Rat gefragt. Dabei fand ich folgende, gut verständliche Seite, die man auch ohne Doktor in Chemie gut versteht.
            Aber wie schon gesagt, da muss man sich halt doch ein bisschen Arbeit machen.
            Mich hat's zum Glück aber nicht umgebracht.

            Lebendige Grüße
            Benny
            Q>Q!

            diverse arboreale Reptilien

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            • #51
              ...wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein...., oder so.


              Zitat von Klaus d.L. Beitrag anzeigen
              Hallo zusammen,
              Leider sind sie auch sehr anschaulich fehlerhaft, spätestens wenn es um chemische Details geht. Herr Deters verdient Dank für die Erfindung des Mattenfilters, aber die biochemischen Vorgänge im Aquarium hat er so wenig verstanden, dass er da besser nicht drüber schreiben würde.

              Gruß, Klaus

              Kommentar


              • #52
                Hallo,
                nur am Rande: Olaf Deters hat den Filter meines Wissens nicht erfunden. Der Filtertyp müsste schon älter sein als Olaf selbst.

                Gruß Martin
                Mitglied der AG Anuren
                http://pipidae.org - Zungenlose Frösche - Paludarium - Filter für Pfützen- und Tümpelaquarien

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                • #53
                  Wenn ich mich mal kurz mit hier hineinhängen darf, nachdem es ja etwas in Streit ausgeartet ist:

                  Crazyfrog sucht einen anfängergeeigneten größeren Molch, u.a. wurden ihm Axolotl und Rippenmolche empfohlen. Genau die hätte ich auch genannt. Dann gab es Streit wegen der Einlaufzeit eines Aquariums. Ich sage mal, dass man für Rippenmolche und Axolotl sowas nicht beachten muss. Für Rippenmolche benötigt man beispielsweise weder eine Heizung, auch keinen Filter. Ich glaube, bei unseren Axolotln hatten wir auch nie Heizungen - Filter jedenfalls nicht. Theoretisch benötigen diese Arten noch nicht einmal Beleuchtungstechnik und Wasserpflanzen (außer zur Eiablage), aber ein solches Aquarium sieht dann natürlich nicht besonders toll aus.

                  Die Einlaufzeit eines Aquariums spielt mehr bei Aquarienfischen eine Rolle. In der Zeit entwickeln sich Mikroorganismen, die - kurz gesagt - die Stoffwechselprodukte der Fische abbauen.

                  Auf der einen Seite kann ich verstehen, wenn hier manche genervt reagieren, wenn ein Anfänger jedes Detail erklärt haben will. Ich kenne den Effekt von mir aus Technik-Foren, wo oft genug Leute sehr dilettantische Fragen stellten, bei denen man merkte, dass sie sich nicht einmal mit Grundlagen befasst hatten aber nun erwarteten, dass ihnen nun andere die Lösung erarbeiteten. Sowas habe ich dann grundsätzlich nicht mehr beantwortet. Aber das trifft hier nicht zu, denn wenn jemand nur mal etwas über Molchhaltung erfahren will und dann liest, er solle sich erst einmal Bücher über Aquarienchemie besorgen, dann ist das aus meiner Sicht auch wieder übertrieben. Zumindest war Crazyfrogs Frage danach, was das sein soll mit dieser Einlaufzeit, durchaus berechtigt.

                  Fazit: Nimm Rippenmolche! Axolotl finde ich persönlich nicht mehr so toll, denn die beißen sich gegenseitig dauernd die Beine ab. Aber natürlich kann an sie auch nehmen.

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                  • #54
                    Hallo Klaus!

                    Herr Deters verdient Dank für die Erfindung des Mattenfilters, ...
                    1. den Mattenfilter haben m. W. vor urlanger Zeit Herr Baensch und Sohn erfunden. Dieser Familie gehörte übrigens die Firma Tetra!
                    Jemand weiteres dachte vor -ich meine ca.20 Jahren- übrigens ebenfalls mal, daß er ihn erfand, stellte aber bald seinen Irrtum fest!
                    Derjenige erfand aber andere sehr hochwertige aquaristische Produkte!

                    2. Der Mattenfilter verschwand nach einer m. W. relativ erfolgreichen Zeit in den 80ern wieder in der Versenkung, obwohl er für die meisten aquaristischen Zwecke wohl das beste ist, was es zum Filtern eines Aquariums gibt.
                    Dann hat Herr Deters durch die Bereitstellung von Berechnungstools dem ganzen eine Form gegeben, bzw "es auf den Punkt gebracht".
                    So wurde es jedem, der vorher durch Mattendimensionierung bezogen zur Pumpenleistung verunsichert war und ihn deshalb nicht nutzen wollte/"konnte", leicht gemacht hat, sich für diesen entscheiden und ihn in der Praxis -erfolgreich- nutzen zu können.

                    Danach erlebte diese Filtermethode einen neuen und ungeheuren Boom, der zum Glück bis heute anhält.
                    Und das ist Olafs höchst löblicher Verdienst an der ganzen Sache!

                    Anmerken möchte ich noch, daß Herr Deters ständig darauf hinweist, daß man das Berechnungstool nicht zu ernst nehmen sollte.


                    Zitat von Klaus d.L. Beitrag anzeigen
                    ....aber die biochemischen Vorgänge im Aquarium hat er so wenig verstanden, dass er da besser nicht drüber schreiben würde. Leider sind sie auch sehr anschaulich fehlerhaft, spätestens wenn es um chemische Details geht.
                    Ich selber habe von den Tiefen der "aquaristischen Chemie und mikrobiologie" keinen blassen Schimmer.
                    Aber deine Aussage, man bedenke/beachte zusätzlich die Gastbeiträge von Herrn Kassebeer auf dieser Seite, hätte ich gerne erläutert, warum Herr Deters Aussagen "sehr anschaulich fehlerhaft" sein sollten!!!
                    Sicher sind beide Autoren, die m.W. sehr eng befreundet sind, ergo einen regen Wissensaustausch untereinander pflegen, nicht der Weisheit letzter Schluß, aber wenn jemand -aus meiner Sicht/Intuition- am wenigsten Quatsch schreibt -dann sind es diese beiden!!!
                    Insbesondere wüßte ich gerne wer mehr Verständnis von Aquarienchemie haben sollte/könnte als beispielsweise Herr Kassebeer!!
                    Weißt du wie er arbeitet, was er für Versuche macht, resp. welche Möglichkeiten er im Gegensatz zu sicher 99,9% aller Aquarianer hat?

                    Welche andere aquaristische Seite ist so gut strukturiert und einfach erklärend? Ebenso ist das anhängende Forum das Einzige, daß sich als (Süßwasser)Aquarianer zu nutzen lohnt, will man gute und fachliche Diskussionen!

                    Sicher, lieber Klaus, ist dir bekannt, daß -meines Wissen/Erkennens- diese ganzen (bio)chemischen und mikrobiologischen Vorgänge eines Aquariums immer noch sehr viel Ungeklärtes beinhalten!??!

                    Es gibt auch Dinge, da bin ich mit meinem Halbwissen ganz anderer Meinung als diese beiden Herren, aber diese sind auf der Seite übrigens gar kein Thema.

                    Und nein, ich bin kein persönlicher Freund der beiden, aber ich erwarte von dir eine klare "Beweisführung" deiner verunglimpfenden Aussagen über diese hervorragende Internetseite zum Thema Aquaristik! Vielleicht können andere und ich ja von dir mehr lernen.....


                    aktivierte Grüße
                    André

                    p.s.:
                    sorry liebe Mods und S, aber wer so "auf die Tonne" haut, holt selbst den tiefstschlafendsten Lurch aus seiner Winterruhe
                    Zuletzt geändert von schwarz m. gelben Punkten; 13.12.2008, 19:31.

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                    • #55
                      Hallo zusammen,

                      dass ich Herrn Deters durchaus schätze, mag man daran erkennen, dass ich ihn fälschlicherweise für die Erfindung des Mattenfilters lobte. Das korrigiere ich hiermit und bedanke mich bei ihm für die Verbreitung dieser Idee. Gleichzeitig entschuldige ich mich bei denen, deren geistiges Eigentum ich versehentlich Herr Deters zugeschrieben habe.
                      Ich verwende übrigens in 19 meiner 21 Aquarien Mattenfilter, Becken Nr. 20 hat einen Topffilter mit zugeschaltbarer UV-Lampe und Becken 21 gar keinen Filter. In Sachen Filtertechnik mag Herr Deters kompetent sein, in Chemie ist er es nicht oder er verbirgt es sehr gut.

                      Die chemischen Formeln auf der verlinkten Seite sind z.T. falsch, z.B. fehlen bei denen für Ionen die Ladungen. Auch die Ausgangsstoffe der Nitrifikation ("Stickstoffe" gibt es nicht) sind falsch angegeben. Kohlendioxid ist kein Produkt der Nitrifikation, sondern wird sogar von den an der Nitrifikation beteiligten Bakterien zum Aufbau ihrer Biomasse verwendet. Somit stehen die Nitrifikationsbakterien bezüglich der Kohlenstoffquelle in Konkurrenz zu den Pflanzen und liefern ihnen kein Kohlenstoffdioxid. Ob das alle Fehler sind, weiß ich nicht, ich habe die Seite nicht zuende gelesen.

                      Durch diese Fehler wird die Darstellung der biologischen Zusammenhänge aufgebläht und unklar, also nicht anschaulich wie behauptet. Für eine anschauliche Darstellung der Nitrifikation reicht ein Satz:

                      Beim Abbau z.B. von Eiweiß entsteht im Aquarium Ammonium, das von nitrifizierenden Bakterien bei ausreichendem Sauerstoffangebot zunächst in Nitrit und dann in Nitrat umgewandelt wird.

                      Den ganzen Formelkrempel sollte man weglassen, denn er ist überflüssig, wenn man die Funktion eines Filters und nicht die Biochemie eines Aquariums erklären will, und verwirrt nur. Das gilt insbesondere, wenn man dabei noch Fehler einbaut.

                      Ich hoffe, dass nun auch alle, deren Schulbildung im Fach Chemie (aus welchen Gründen auch immer) gravierende Lücken aufweist, gemerkt haben, dass es sich nicht um ein "auf die Tonne hauen" handelte, sondern um eine berechtigte Anmerkung, weil die Seite eben die in sie gestellten Erwartungen (sehr anschauliche Erklärung der Nitrifikation) nicht erfüllt.

                      Nun zum Thema zurück:
                      Einem Anfgänger zu schreiben, die Pflege von Axolotl oder Rippenmolch funktioniert ohne Filterung und Einlaufzeit, halte ich für fahrlässig. Selbstverständlich ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, bedeutet aber, dass das Becken nur schwach besetzt sein darf und die Wasserpflege durch Wasserwechsel regelmäßig und vor allem häufiger als mit Filter erfolgen muss. Denn Nitrit ist auch für Amphibien stark giftig, und sie nehmen es über die Haut (und besonders gut über die Außenkiemen, sofern vorhanden) auf. Und gerade Anfänger erliegen oft der Versuchung, in ihr Vivarium zu viele Tiere einzusetzen. Ich höre schon das Jammern: "Aber der von der DGHT hat doch gesagt, ich brauche keinen Filter!"

                      Übrigens, man kann auch Fischaquarien erfolgreich ohne Filter betreiben: Mein filterloses Wohnzimmeraquarium ist gerade ein Jahr alt geworden, und die Fische vermehren sich, anstatt zu sterben. Fische und aquatische Molche haben nämlich im Prinzip die gleichen Bedürfnisse bezüglich der Wasserhygiene und des Anteils an Fäkalien darin.

                      Und zum Abschluss an das geplagte Moderatorenteam:
                      Ich nehme mir das Recht, schlechte Tipps auch als solche zu bezeichnen. Offensichtlich ziehe ich mir aber damit den Zorn einiger anderer zu, was zu einer gewissen Disharmonie im Forum führt. Es gibt offenbar sogar welche, die sich offenbar nur des Zornes wegen anmelden. Sollte es aber erwünscht sein, dass diese Tipps im Sinne eines harmonischen Forums unkorrigiert stehen bleiben, ziehe ich mich gerne zurück.

                      Gruß, Klaus

                      Kommentar


                      • #56
                        Hallo Klaus,

                        ich bin nicht zornig, aber finde, daß du wegen dieser potentiellen kleinen Formfehler beim Lesenden den Eindruck erweckst, daß die empfohlene Seite als Starthilfe unbrauchbar ist.
                        Nach dem Motto:" Die Seite ist Müll, weil im Detail fehlerhaft, lohnt nicht zu lesen. Hol dir lieber ein Buch"

                        Man muß schon großes Glück haben, daß derjenige dann tatsächlich ein brauchbares findet, welches ihm die nötigen Grundinformationen vermitteln kann.
                        Sofern er sich daraufhin überhaupt die Mühe macht und eines holt. Meiner Erfahrung nach werden solche Leute dann eher ganz taub, und machen es wie sie meinen, bzw der nette, scheinbar kompetente Zoohändler empfiehlt. Dieser dann jene mit Becken, Tüte voller Krams und den Tieren im Gepäck nach Hause entläßt. Wobei eine Mitlieferung von Schlamm aus der eigenen Anlage es möglich machen würde, beachtet man einige Grundsätze, wie anfangs kaum bis wenig Füttern, viele Pflanzen, Licht, usw.
                        Aber zeige mir mal einen Zoohändler der bei diesem Thema wirklich kompetent ist. Ebenso sind viele mit technischem Riesenaufwand von Biologen(!) betriebene Zoo-Becken ein Graus.

                        Diejenigen die eh keine Ahnung von der Wasserchemie/Mikrobiologie haben (wollen), werden jene sowieso nicht lesen/nutzen/verwerten, weshalb diese Seite aber trotzdem für die entsprechenden Leute eine große Hilfe zur Realisierung eines funktionierenden Aquariums darstellen kann und wird.
                        Schließlich wird dort ebenfalls auf die Wichtigkeit und Dauer des Einfahrens hingewiesen.

                        Wenn man sich nun die Textmenge ansieht, die du in diesem Thread verfasst hast anschaut, frage ich mich, warum hast du nicht einmal kurz in wenigen Sätzen die Möglichkeiten erläuterst, statt demjenigen, der sich sowieso keine Fachliteratur kaufen wird, ein Brett vor den Kopf zu hauen?! Vor allem wärest du dann mit einem Bruchteil an Tipperei ausgekommen.
                        Daß solche Leute, wir übersehen oft das Alter oder deren "Aufnahmemöglichkeiten", schon einen großen Schritt durch das Fragen in diesem Forum "geleistet" haben, wenn sie sich VORAB (also Tierkauf) hier zu informieren versuchen. Das ist nämlich selten und daher extrem löblich!!!
                        Als Anfänger dieser Materie kann man von der dahinter stehenden Komplexität überdies gar nichts wissen. Und muß man ja auch gar nicht.

                        Filterlose Aquaristik betreibe/betrieb ich zum Teil selber. Diese Art der Aquaristik erfordert aber Fingerspitzengefühl und Beobachtungsgabe!
                        Außerdem habe ich selbst eine Zeitlang einige AB-Versuche gemacht, unter anderem mit ganz anderen, bzw ohne, und Filterkonstruktionen, als die beschriebenen, resp. bekannten.

                        Ist es sicher, daß Nitrit für an der Wasseroberfläche luftholende Amphibien tatsächlich so toxisch ist, daß es wie bei Fischen zum Tod führen kann/wird? Ist die Aufnahme über die Haut tatsächlich so gravierend hoch?
                        Dies weiß ich nicht, kann mir aber vorstellen, daß es nicht zwingend stimmt. Schliesslich leben/laichen einige Amphibien-Arten in temporären Gewässern, die sicher noch nicht genug Zeit hatten eine richtige Mikroflora und -Fauna aufzubauen
                        Bisher ging ich immer davon aus, daß es lediglich für die "(Fisch)kiemen" ein Problem bei der Sauerstoffaufnahme darstellt. Wobei Axolotl (und Molch/Salamamderlarven) ja welche besitzen, also einen Sonderfall darstellen.
                        Und Sonderfälle sollte man erwähnen.


                        Du hättest auch korrigierend antworten können:
                        Zitat von Klaus d.L. Beitrag anzeigen
                        Einem Anfgänger zu schreiben, die Pflege von Axolotl oder Rippenmolch funktioniert ohne Filterung und Einlaufzeit, halte ich für fahrlässig. Selbstverständlich ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, bedeutet aber, dass das Becken nur schwach besetzt sein darf und die Wasserpflege durch Wasserwechsel regelmäßig und vor allem häufiger als mit Filter erfolgen muss. Denn Nitrit ist auch für Amphibien stark giftig, und sie nehmen es über die Haut (und besonders gut über die Außenkiemen, sofern vorhanden) auf. Und gerade Anfänger erliegen oft der Versuchung, in ihr Vivarium zu viele Tiere einzusetzen. Ich höre schon das Jammern: "Aber der von der DGHT hat doch gesagt, ich brauche keinen Filter!"
                        ich hätte noch angefügt, daß die Besorgung einer großen Menge an Wasserpflanzen (zB Wasserpest) und Licht ratsam wäre, und/oder einer kleinen Menge "Impfschlamm" sofern die Möglichkeit besteht.

                        Bedenke, die Leute machen es sowieso, dann mit entsprechenden Fehlern.
                        Im Sinne der Tiere kann man dann doch kurz die Gefahren der "schlecht Antwortenden" korrigieren!!?

                        So haben alle was davon, statt Riesenmengen an Text zu generieren, die nur verunsichern, und im schlimmsten Falle die Leute in die zu 99% miesen Foren abwandern läßt. Dies höbe wiederum die Qualität dieses Forums.

                        Daß das Niveau des Forums hier generell schon dehr gesunken ist, ist zu bedauern. (hierdran ist wohl nur Harte schuld :wub
                        Die DGHT, resp. deren Forum ist nunmal eine Anlaufstelle für jeden und alles (geworden). Das hat sicher Nachteile, aber insgesamt sicher auch viele Vorteile, auch wenn es ärgerlicherweise viele Profis -teilweise- abschreckt. Ein anderer Teil ist ja aber hier und greift meistens, sobald nötig, rechtzeitig ein!
                        Wobei einem bei sehr vielen (von den hier vorhandenen) Haltungs-Profis die Wassertiere halten, einem die Haare zu Berge stehen, schreiben diese über "Wasserbearbeitung", bzw (sieht man) deren Haltungsmethoden.
                        Denn sobald Wasser im Spiel ist, steigt eine seltsame Hygiene-Angst auf, die nur kontraproduktive Ergebnisse hervorbringt.
                        Meines Erachtens sehr zum Leid der vielen Wasserschildkröten und Krokodile mancher "Terraristik/DGHT-"Größen/Profis".


                        ich schreibe selber gerade an einem Artikel, der unter Anderem ein bestimmtes biologisches(Filter)system erläutern soll, und werde die Wasserchemie/Mikrobiologie in dem Sinne marginal bis aussparend behandeln, weil sie nur langweilt und nicht wirklich nötig ist, um jemandem praxistaugliche Zusammenhänge zu erläutern, die nur verwirren/abschrecken. Außerdem kann ich das auch gar nicht in professioneller/detailierter Form.

                        Selbst zum Konstruieren von (nitrifizierenden) Filtern benötigt man dieses Detailwissen nicht. Lediglich zur Entwicklung von Denitrifizierenden muß man den Stickstoffkreislauf grob kennen und etwas logisches Denkvermögen zur Verfügung stehen haben.............

                        peacige grüße
                        André
                        der dafür wäre, daß man einen kleinen aquaristischen Grundkurs (den Klaus als DGHT-Mitglied sicher gerne verfasst) über jedem Forum gut sichtabr anbringt, der etwas mit Wasser(tieren) zu tun hat.
                        Zuletzt geändert von schwarz m. gelben Punkten; 14.12.2008, 02:30.

                        Kommentar


                        • #57
                          Hallo Andre,

                          lies Dir bitte mal den Beitrag von Silvia Macina durch,dannwirst Du verstehen, dass ich auf den größten Teil Deines Beitrags nicht antworten werde, zumal die Antworten längst geschrieben, aber offenbar nicht gelesen wurden. Und unterstelle mir bitte nichts, was ich nicht geschrieben habe.

                          Zitat von schwarz m. gelben Punkten Beitrag anzeigen
                          Ist es sicher, daß Nitrit für an der Wasseroberfläche luftholende Amphibien tatsächlich so toxisch ist, daß es wie bei Fischen zum Tod führen kann/wird? Ist die Aufnahme über die Haut tatsächlich so gravierend hoch?
                          Sie kann so hoch sein, das ist je nach Amphibienart unterschiedlich und hängt z. B. vom Anteil der Hautatmung ab.

                          Dies weiß ich nicht, kann mir aber vorstellen, daß es nicht zwingend stimmt. Schliesslich leben/laichen einige Amphibien-Arten in temporären Gewässern, die sicher noch nicht genug Zeit hatten eine richtige Mikroflora und -Fauna aufzubauen
                          Die überschwemmten Böden enthalten die notwendigen Baktierien, daher ist der Vergleich mit dem Aquarium falsch.

                          Bisher ging ich immer davon aus, daß es lediglich für die "(Fisch)kiemen" ein Problem bei der Sauerstoffaufnahme darstellt. Wobei Axolotl (und Molch/Salamamderlarven) ja welche besitzen, also einen Sonderfall darstellen.
                          Und Sonderfälle sollte man erwähnen.
                          Das hatte ich erwähnt.

                          der dafür wäre, daß man einen kleinen aquaristischen Grundkurs (den Klaus als DGHT-Mitglied sicher gerne verfasst) über jedem Forum gut sichtabr anbringt, der etwas mit Wasser(tieren) zu tun hat.
                          Auch die Wiederholung dieses Anspruchs wird nicht dazu führen, dass ich ihn erfülle, siehe dazu meine Antwort weiter oben.

                          Schönen Sonntag
                          Klaus

                          Kommentar


                          • #58
                            Moin Klaus,

                            naja, ich meine du widersprichst dir ständig selber, und will mich gar nicht mit dir streiten! Ich denke, dies kann man auch leicht ersehen.
                            Meine Vermutung ist, daß du dich gerne selber schreiben siehst

                            Zu deiner Bemerkung, daß ich temporäre Gewässer (nicht ALLE über EINEN Kamm schere) und ein Aquarium nicht vergleichen kann, sage ich nichts mehr.

                            Es ging mir nur um die Verunglimpfung der genannten Deters-Seite!!
                            Und die ist von dir in keinster Weise berechtigt bis begründet.
                            Das finde ich äußerst wichtig hier klarzustellen.


                            Zu der von dir verlinkten Wikipedia-Seite:
                            Diese habe ich 20 Sekunden überflogen, als ich u.A. die vorgeschlagenen Außenfilter mit Keramikröhrchen sah.
                            Diese Zeit reichte locker aus um festzustellen, daß diese zu empfehlen noch fahrlässiger ist als alles andere!

                            Ebenso der Extra-Artikel über Aquarienfilter. Die dortige Unterteilung und restliche Beschreibung beweist, daß der/die Autor(en) gar nichts verstehen!
                            """Außenfilter gelten als effektiver und leichter zu warten. """
                            oder noch besser äh schlechter:
                            """Bei einem Außenfilter befinden sich nur die Ansaugöffnung und der Ausströmer im Inneren des Beckens, der eigentliche Filterbehälter kann neben, hinter oder unter dem Aquarium stehen.""""
                            Derjenige hat wohl die Physik dieses Universums total vergessen, denn Außenfilter MÜSSEN immer unter dem Wasserspiegel, also am besten unter dem Bcken stehen, denn sonst funktioniert das Prinzip der kommunizierenden Röhren nicht!!!!!!!!!!
                            Zum DSB des Meerwasserartikels kann ich nur lachen, denn der amerikanische DSB Papst versteht sein eigenes System nicht. Wie die meisten seiner (Ex)Anhänger. Er vergißt nämlich, daß dies ein Phosphatspeicher ist, der irgendwann hochgeht. Er sollte erwähnen, daß Phosphatadsorber notwendig wären und das System dann Sinn machte.

                            Ebenso gibt es meines Wissens in ganz Europa nur eine handvoll Meerwasseraquarianer die erfolgreich Seegras halten können.
                            laut Wiki mit dem DSB machbar.

                            ich will mich mit der Schundseite gar nicht länger befassen, denn sonst säße ich hier bis nächste Woche durchgehend am Rechener und könnte mit meinem Halbwissen alles auseinander nehmen!
                            Was für ein zusammenhangloser Blödsinn sich bei Wikipedia durchzieht

                            Also Crazyfrog, wenn du ein bißchen aufmerksam mitgelesen hast, weißt du nun was zu tun ist, damit du dir Molche anschaffen kannst!
                            Falls nicht, kannst du mich gerne anschreiben, falls dir etwas unklar ist.
                            Die 10 Sätze schreibe ich gerne für jemanden der anscheinend vorm Kauf nochmal nachfragt., obohl sie schon längst in diesem Thraed stehen........

                            schmunzelnde Grüße
                            André

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                            • #59
                              Hallo Andre,

                              Zitat von schwarz m. gelben Punkten Beitrag anzeigen
                              Es ging mir nur um die Verunglimpfung der genannten Deters-Seite!!
                              Und die ist von dir in keinster Weise berechtigt bis begründet.
                              Das finde ich äußerst wichtig hier klarzustellen.
                              Bitte unterlasse diese Verleumdungen! Du sagst die Unwahrheit.

                              Zu der von dir verlinkten Wikipedia-Seite:
                              ...
                              Ebenso der Extra-Artikel über Aquarienfilter.
                              Alle von Dir genannten "Fehler" befinden sich nicht auf der von mir verlinkten Seite, sondern auf aneren Wikipedia-Seiten. Zudem wirst Du Deinen eigenen Qualitätskriterien für eine Kritik nicht gerecht, indem Du sie gar nicht bis unzureichend begründest.

                              """Außenfilter gelten als effektiver und leichter zu warten. """
                              Diese Aussage ist z.B. richtig, denn da steht nicht, das sie einfacher zu warten sind, sondern dass sie im Allgemeinen für leichter zu warten gehalten werden.

                              So, ich klinke mich jetzt hier aus, ich habe keine Lust mehr auf falsche Wiedergabe meiner Aussagen und Unterstellungen.

                              Allen anderen einen schönen Sonntag.
                              Klaus

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                              • #60
                                Hm,

                                Nitrifizierung und Denitrifizierung werden in der gesamten mir bekannten Aquaristikliteratur stark vereinfachend dargestellt und es wird viel zu wenig auf die Besonderheiten der lokalen Bakteriengesellschaften eingegangen. Beide Prozesse werden immer wieder losgelöst und unabhängig von den vielen anderen Bakterienstoffwechselprozessen in einem Aquarium dargestellt. Das sind sie nicht und somit sind so gut wie alle Beispiele in Aquaristischen Publikationen grob vereinfachend dargestellt und lassen vieles aus.
                                Vor allem zu Bakterienpopulationskinetiken in Abhängigkeit vom Nährstoffeintrag und der Nährstoffart wird ebenso wenig gesagt wie über Abhängigkeiten von Energie- und Wachstumssstoffwechsel. Überhaupt wird meist nur der Stickstoffkreislauf skizziert.
                                Also umfassen mikrobiologisch und die Realität im Aquarium oder Filter auch nur annähernd beschreibend sind die Darstellungen in der Regel nicht.
                                Da ich mal Mikrobiologie bis zum bittern Ende studiert habe, wage ich das zu behaupten.
                                Herr Deters macht auf seiner Seite in der Tat einige Schnitzer bei der Darstellung der Stoffkreisläufe.
                                Aber da ist er in guter Gesellschaft...
                                Und beim Blättern in seiner Homepage blieb bei mir vor allem der Eindruck haften, dass sie informativ, hilfreich und pädagogisch sinnvoll gestaltet ist.
                                Anhand einzelner Schnitzer die ganze Site in den Dreck zu ziehen empfinde ich als nun...oberlehrerhaft ist ein schönes Wort dafür.
                                Und Klaus, Schnitzer finde ich auf Deiner Site auch....

                                Wer es besser kann als auf jener Site, meckere lieber nicht, sondern stelle besseres ins Netz.

                                Nun interessiert mich noch, welche schwarz gelben neuen(?) Pfleglinge Andre nun hat. Feuersalamander, Corroborree Kröten? Baumsteiger?

                                Gruß

                                Ingo
                                Kober? Ach der mit den Viechern!




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