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Milben bei weißen Asseln

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  • #16
    Re: Re: Milben bei weißen Asseln

    fachmoderator schrieb:
    es mag ja sein, daß Milben in den Lungen verstorbener Tiere gefunden wurden, aber ist damit auch die Kausalität hergestellt zur Todesursache??
    Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut meines TA erinnern, aber der Tenor seiner Aussage lautete: Die Tiere sind an den Milben die sich wohl auch zuhauf in der Lunge vermehrt haben gestorben.

    Und wenn die Lunge völligst von Milben besiedelt ist, dann wirst auch du zugeben müssen das es nicht ganz gesund sein kann für das Tier.

    Und wenn andere Züchter dies ebenfalls bemerkt haben, dann ist es jedenfalls meiner Meinung nach ein so ernstes Problem das man damit nicht so sorglos umgehen sollte bis endgültig geklärt ist ob Milben völlig harmlos sind.




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    • #17
      Re: Re: Milben bei weißen Asseln

      ingo v. schrieb:
      Und Marco, wie du ja selber bestätigst, schleppt man sich Milben immer wieder durch Futter ein(Hundefutter, Fischflockenfutter).

      Gruß Ingo V.
      Ich bin zwar nicht Marco, hab aber keine Probleme da ich auch keine Hundeflocken mehr benutze ... Zumindest hab ich seit ca. 1 Jahr keine Milbe mehr gesehen ...

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      • #18
        Re: Milben bei weißen Asseln

        Ach, das hab ich ja völlig überlesen.

        Hmm, seit ich keine Hundeflocken mehr verwende, und das Feuchtfutter in Futterschalen anbiete und nach 12h auch wieder entnehme, sind alle Behälter milbenfrei.

        Aber da die Diskussion seitens Ingo eh mit dem Ockhamschen Skalpell geführt wird...erübrigen sich weitere Argumente meinerseits.

        [[ggg]Editiert von Marco Beck am 29-06-2005 um 00:07 GMT[/ggg]]

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        • #19
          Re: Milben bei weißen Asseln

          Hallo Marco,

          nur als kleine Anmerkung, es war das Rasiermesser und nicht das Skalpell, mit welchem der olle William dem Platon den Bart abschneiden wollte.

          Gruß Ingo V.

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          • #20
            Re: Re: Milben bei weißen Asseln

            Marco Beck schrieb:
            Ach, das hab ich ja völlig überlesen.

            Hmm, seit ich keine Hundeflocken mehr verwende, und das Feuchtfutter in Futterschalen anbiete und nach 12h auch wieder entnehme, sind alle Behälter milbenfrei.

            Hallo Marco,

            interessantes Thema.Ich habe bis dato immer meine komplette Zuchtkiste entsorgt sobald ich Milben entdeckte.Denn auch ich hätte kein gutes Gefühl dabei Milben zu verfüttern.

            Ich hatte nämlich mal das Problem das durch Futterpflanzen meine Bartagamen mit Milben verseucht worden sind und sich die kleinen Biester recht widerborstig in den Mundwinkeln und Kloaken der Agamen aufgehalten haben.

            Die dauernde Kratzerei meiner Bartagamen zeigte mir das diese nicht grad erbaut waren von der Plage.Zumal besteht die Gefahr einer einschleppung der Milben ins Terrarium und das möchte wohl niemand.

            Und wenn jemand sagt ihm ist eine Milbenplage lieber als sich ein wenig Arbeit zu machen und evtl ein paar weisse Asseln zu verlieren sollte sich Gedanken darüber machen wo seine Prioritäten liegen.



            ingo v. schrieb:
            Hallo Marco,

            nur als kleine Anmerkung, es war das Rasiermesser und nicht das Skalpell, mit welchem der olle William dem Platon den Bart abschneiden wollte.

            Gruß Ingo V.
            Zu dieser netten Anmerkung kann ich nur diesen Link empfehlen:

            http://www.dghtserver.de/foren/viewtopic.php?TopicID=33975



            MFG

            Henning Schwier
            AG Skinke!

            www.apopo.org - Räumkommando Riesenratte
            "We train rats to save lives" "Adopt a rat!"

            Kommentar


            • #21
              Re: Milben bei weißen Asseln

              @Ingo:

              Die traditionelle deutsche Bezeichnung lautet Ockham's Skalpell.
              Glaubste nicht? War mir klar...

              Quelle: Wikipedia
              Die englische Bezeichnung lautet Occam's Razor (oder auch parsimony), die lateinische novacula Occami, die traditionelle deutsche Ockhams Skalpell.


              Aber wie Henning schon sagte: Darum gehts eigentlich nicht!

              @Henning
              Ich denke auch das man versuchen sollte Milben von seinen Tieren fernzuhalten. Auch Ingo wird das sicherlich so sehen. Aber es ist eben leichter alte Methoden zu verteidigen als sich auf etwas neues einzulassen.

              Aber wie schon gesagt: Eine Diskussion mit jemanden der nur Recht behalten will lohnt sich nicht.

              Gruß,

              Marco

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              • #22
                Milbendaten

                Hallo!

                Um einen Feind bekämpfen zu können, muss man sein Umfeld und seine Lebensgewohnheiten kennen ...
                Deshalb hier mal ein Tip zur Weiterbildung (uralt, aber immer noch gut):
                WYNIGER R., Insektenzucht. (1974) Methoden der Zucht und Haltung von Insekten und Milben im Laboratorium. 368 S., 497 biologische und technische Zeichnungen. Ulmer. ISBN 3-8001-3100-5


                B b Harte (Milbenfrei ohne Feuchtköder)

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                • #23
                  Re: Milben bei weißen Asseln

                  Hallo,

                  da ich ebenfalls kein Freund von Milben bin, bei meinen Asseln bisher
                  noch keine zu sehen sind, stellt sich bei mir nun aber die Frage, ob
                  austrocknen lassen wirklich bei Asseln eine Möglichkeit ist?

                  Mal so meine Überlegung:
                  - Asseln sind Krebse, somit Kiemenatmer, benötigen immer (mit wenigen
                  Ausnahmen, hier aber nicht relevanter Arten) Feuchtigkeit um die
                  Kiemenatmung zu ermöglichen. Die Ausnahmen besitzen zur Anpassung
                  an ihre aride Lebensweise die Möglichkeit zur Tracheenatmung...

                  - somit ist eine völlige Trockenheit auch schnell tödlich für die
                  Asseln, also bleibt die Frage, wer eher das zeitliche segnet...

                  Ein gewagtes Spiel, oder? Und auf jeden Fall das Ende eines Futter-
                  tieransatzes, da Jungtiere auf jeden Fall auf der Strecke bleiben.

                  - tragen Asseln ihre Eier unter dem Bauch/Schwanz, wo dann auch prima
                  die Milben hinpassen.

                  - Adulte Tiere umsetzen und Milben mit umsetzen? Wie bekommt ihr denn
                  die Umgesetzten Tiere milbenfrei? Habe das mal mit unseren
                  Kellerasseln versucht, die Milben bleiben zwischen den Körpersegmenten,
                  Beinpaaren und sonstigen "Falten" haften, selbst wenn noch so feste
                  geschüttelt wird und die tropische (weiße) ist bedeutend kleiner.

                  Bei unserer Kellerassel sitzen die Milben direkt an der Assel, was auf
                  eine parasitierende Art deuten könnte, die von Futtertierzucht relevanten
                  dürten dagegen organische Substanzen (Mehl) und insbesondere Schimmel fressen, was
                  wiederum auf eine deutlich lauffreudigere Lebensweise deuten könnte...
                  Aber bei über 45.000 beschriebenen Milbenarten ist eine Identifizierung
                  und der Versuch Rückschlüsse auf Lebensweise und Verhalten zu ziehen
                  reinste Spekulation und es gibt nicht viele, die Milben sicher bestimmen
                  können respektive sich mit deren Lebensweise auskennen.

                  Ideen? Denn Austrocknen halte ich für wirksam, für Assel und Milbe.

                  Grüß
                  Stefan

                  Kommentar


                  • #24
                    Re: Milben bei weißen Asseln

                    @Stefan

                    Du kannst dich gern selbstdavon überzeugen das bei meinen Asseln keine Milben zu sehen sind! Sicherlich sind vor ner "Austrocknungsphase" weitaus mehr Asseln im Substrat als nachher, aber für den Fortbestand der Art und zur Erfüllung ihrer Pflichten reichts. Zu mal sie sich nach so ner Phase explosionsartig vermehren ...

                    Kommentar


                    • #25
                      Re: Milben bei weißen Asseln

                      Und zur Not würde ich eher den Ansatz wegwerfen als Gefahr zu laufen Milben in die Terrarien einzuschleppen.

                      Mag ja sein das Frösche von Milben ziemlich unbeeindruckt sind, aber wenn ich nicht irre, dann gehts dem Themenstarter mehr um Gecko's, und da wurde seitens erfahrener Züchter jedenfalls drauf hingewiesen das diese etwas empfindlicher sein sollen.

                      Gut möglich das jemand der nur 2-3 Geckos hält von der Problematik bisher unberührt blieb. Sie aber zu leugnen bzw. nicht anzuerkennen wäre fahrlässig den Tieren gegenüber.

                      Tschö,

                      Bex

                      [[ggg]Editiert von Marco Beck am 30-06-2005 um 14:34 GMT[/ggg]]

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                      • #26
                        Re: Re: Milben bei weißen Asseln

                        Hi Marco,

                        wer leugnet die Problematik denn??

                        Es gibt halt nur verschiedene Herangehensweisen, das Milbenproblem klein zu halten.

                        Der hier schon zitierte Wolfang Schmidt z.B. verwendet Ardap, welches mir zu gefährlich wäre, da es ein potentes Nervengift enthält.

                        Gruß Ingo V.


                        Marco Beck schrieb:
                        Gut möglich das jemand der nur 2-3 Geckos hält von der Problematik bisher unberührt blieb. Sie aber zu leugnen bzw. nicht anzuerkennen wäre fahrlässig den Tieren gegenüber.

                        Tschö,

                        Bex

                        [[ggg]Editiert von Marco Beck am 30-06-2005 um 14:34 GMT[/ggg]]

                        [[ggg]Editiert von ingo v. am 30-06-2005 um 14:47 GMT[/ggg]]

                        Kommentar


                        • #27
                          Re: Re: Re: Milben bei weißen Asseln

                          Hallo Henning,

                          das hast du aber etwas fehlinterpretiert.

                          Wem ist eine Milbenplage denn gleichgültig??

                          Wie schon gesagt, es gibt verschiedene Herangehensweisen.

                          Gruß Ingo V.


                          Henning Schwier schrieb:
                          Und wenn jemand sagt ihm ist eine Milbenplage lieber als sich ein wenig Arbeit zu machen und evtl ein paar weisse Asseln zu verlieren sollte sich Gedanken darüber machen wo seine Prioritäten liegen.
                          Henning Schwier

                          [[ggg]Editiert von ingo v. am 30-06-2005 um 14:46 GMT[/ggg]]

                          Kommentar


                          • #28
                            Re: Milben bei weißen Asseln

                            Hallo Jens,

                            daß Deine Ansätze milbenfrei sind glaube ich Dir, mein Ansatz ist
                            auch von Dir..., es ging wie gesagt darum, sich mal Gedanken darum zu
                            machen, etwas noch besser zu machen. Und nicht wie Marco sagte, dem
                            alten vertrauten Trott nachzugehen, der eine mit Ködern, der andere
                            mit der vernichtenden Trockenheit und wieder der andere mit der
                            konsequenten Entsorgung.

                            Wie Du bestätigst, leidet der Ansatz unter der Trockenphase, auch
                            wenn Du anschließend eine Vermehrungsexplosion verzeichnen kannst,
                            bedeutet dies einen temporären Verlust des Ansatzes. In meinen Augen
                            muß da etwas Effizenteres möglich sein, entweder in der Vermeidung der
                            Milbenbildung durch geringere Futtergaben, eine andere Substratwahl,
                            andere Belüftung und Temperierung der Ansätze oder in der
                            Bekämpfung der Milben.

                            Stefan
                            Edit: hab den Marco mal bereinigt

                            [[ggg]Editiert von Stefan am 30-06-2005 um 19:16 GMT[/ggg]]

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                            • #29
                              Re: Milben bei weißen Asseln

                              Hallo Stefan,

                              wenn du zu einer besseren Lösung gekommen bist, dann teile mir diese doch bitte mit. Solange werde ich entweder die Trockenmethode von jens anwenden bzw. bei völlig vermilbten Boxen lieber alles wegwerfen bevor ich den Inhalt samt Milben an meine Pfleglinge weitergebe.

                              Wenn ich mich jedoch an deine Boxen im Wäschekeller erinnere, dann waren diese auch sehr vermilbt, haste das mittlerweile in den Griff kriegen können?

                              Gruß,

                              Marco

                              EDIT: Hab den Stefan mal bereinigt.

                              [[ggg]Editiert von Marco Beck am 30-06-2005 um 20:09 GMT[/ggg]]

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                              • #30
                                Re: Milben bei weißen Asseln

                                Hallo edle Gemeinde,

                                ich hatte auch zeitweise einige Milben in den Asselbehältern, die ich mir über gekaufte Drosophilaansätze eingefangen hatte. Ich habe dann einige von den kugeligen bräunlichen "flinkeren" Milben - scheinbar irgendeine Raubmilbenart - dazugesetzt, die ich in einem Blumentopf entdeckt habe...und siehe da, nach wenigen Tagen waren die weißen Milben weg - dafür wimmelte es nur so von den braunen Milben, die sich anscheinend dann gegenseitig dezimiert haben, bis nach etwa zwei Wochen nichts mehr davon zu sehen war. Der Asselansatz existiert immer noch, hat aber durch den Raubmilbenbefall zwischenzeitlich an Masse eingebüßt (Die Jungasseln schienen auch gefressen worden zu sein). Nun läuft aber wieder alles wie gewohnt.
                                Der Einsatz von Nützlingen zur Eindämmung von Schädlingen ist ja aus der Pflanzenpflege hinlänglich bekannt. Dass es bei diesem kleinen Experiment geklappt hat, ohne die Asseln zu eleminieren, hätte ich nicht gedacht.


                                Nur so, völlig unrechthaberisch und unrasiert,

                                Thomas

                                Was macht man mit einem Hund ohne Beine ?.......um die Häuser ziehen.

                                Kommentar

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