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Ich hab schon einige Tiere diese Gattung in der Natur photographiert und das und die Haltung im Terrarium mit all ihren Aufgaben sind zwei paar ganz verschiedene Schuhe... meiner Meinung nach.
Will ich in keiner Weise bestreiten, aber eben darum ging es mir ja,.... während ich mir durchaus im Klaren bin, wie man grundsätzlich eine Schlange fixiert ( ob giftig oder nicht, der Köperbau ist ja im Prinzip gleich und wie gesagt ist das Ziel ja immer, nicht gebissen zu werden, harmlos oder potentiell gefährlich ), könnte ich mir schwer vorstellen, wie ich als Giftschlangenhalter ( was ich nicht bin und sicher nie sein werde ) einem Tier zB ein Medikament gefahrlos verabreiche. Klar, Möglichkeiten gibt's da, wie etwa Schlauch in den Rachen oder ähnliches, aber wie geht das denn in der Praxis vor sich? Nicht immer ist eine zweite Person zur Hand, die aktiv dabei ist oder das Ganze zumindest überwacht, oder?!
( ob giftig oder nicht, der Köperbau ist ja im Prinzip gleich und wie gesagt ist das Ziel ja immer, nicht gebissen zu werden, harmlos oder potentiell gefährlich )
Meine Nattern besitzen keine beweglichen Giftzähne mit denen sie auch nach hinten "angeln" können - Vipern sehr wohl. Ich bleibe dann doch besser dabei meine Nattern zu handeln und verkneife mir dann Kommentare zu Themen bei denen ich besser noch etwas dazulernen sollte... um hier mal Vorbildwirkung zu erzielen. :-)
Meine Nattern besitzen keine beweglichen Giftzähne mit denen sie auch nach hinten "angeln" können - Vipern sehr wohl. Ich bleibe dann doch besser dabei meine Nattern zu handeln und verkneife mir dann Kommentare zu Themen bei denen ich besser noch etwas dazulernen sollte... um hier mal Vorbildwirkung zu erzielen. :-)
Ok, gemeint war der "äußere" Körperbau oder wie auch immer ich das nun der Goldwaage entsprechend ausrichten muss, damit es stimmt . Natürlich gibt's körperliche Unterschiede, sonst wären ja alle Schlangen gleich , ....aber soweit mein Wissen reicht, würde ich bei allen Schlangenarten den ersten Griff direkt hinterm Kopf ansetzten ( mit Zange oder Hand ) und so verhindern, dass auch die längsten Giftzähne nicht eingesetzt werden können - soweit zumindest die Hoffnung.
Naja, ich bin selbst kein ( Gift- ) Schlangenhalter und daher ja auch die ursrüngliche Fragestellung.
..Zumindest sollte man mit einer Zange nicht genau hinter dem Kopf ansetzen,weil man das Tier sehr leicht verletzen kann..
Ich habe mal eine Seite ergooglet, in der fast alle Schlangen, von einer Gabun bis zu einer Taipan gehandelt worden sind, und worauf man achten muss.
Wie man mit einem oder mehreren Haken usw vorgeht. Wenn ich den Link finde dann poste ich ihn.
Soll jetzt aber kein Versuch sein, eine 100% funktionierende Möglichkeit zu präsentieren. Es bedarf beim Handlen mit Sicherheit vor allem Geschick, Erfahrung und Erfahrung, und Geschick und Erfahrung. Ich würde mich nie an sowas rantrauen, es sei denn ich habe das 100 mal beobachten dürfen und dann auch nur 100 mal pro Art Wenigstens das Geschick würde ich mir zusprechen, als alter Eishockeyhaudegen sollte ich in einem Haken viel Gefühl haben
Auch ich bin ein alter Eishockeyhaudegen aber verwechsle bitte nicht die "Kelle" mit einen Haken und darüber hinaus keinesfalls den Umgang mit Elaphiden und Crotaliden allein schon der Gedanke ist äußerst gefährlich.
Wie gesagt, es gibt so viel schöne ungiftige Schlangen..........
Hi.
Ich freue mich sehr,hier ein unerwartetes,gutes Dialogfeld und eine interessante Discusion gefunden zu haben.
Ein angenehmer Kontrast zu dem allgemeinem "gepöbel" bei dem Thema.
Ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken der Giftschlangenhaltung,fühle mich aber selbst nach fast 20 Jahren Natternhaltung und Erfahrung mit Skorpionen bisschen überfordert mit dem Gedanken,daß trotz aller Vorsicht doch mal "was" passieren könnte.
Meiner Kenntnis nach zahlt die Krankenkasse eine Serumtherapie bei Terrarientieren nicht und da Serum recht teuer geworden ist kommen da schnell mal 7500 Euro zusammen.
Sehr interessant fand ich den Link zu dem Dozenten,der Giftschlangen Kurse anbietet.Hat mit nochmals Stoff zum Denken gegeben.Werd wohl so einen Kurs mitmachen und nochmal alles überdenken.
Ebenfalls möchte ich erstmal die heikle und bissige "Superzicke" Boiga dendrophila halten,weil schlimmer gehts kaum und wenn die mich nicht umstimmt,kann ich mit seeeehr guten Handlingerfahrungen (fast) jede Giftschlange handlen.
Ich bin sehr am Austausch mit Giftschlangenhaltern interessiert.Bitte per Mail an: munimann@gmx.de
also ich habe bei meiner Krankenkasse nachgefragt, es handelt sich um die DAK, bevor ich mir Giftschlangen zugelegt habe.
Ich habe explizit geschildert um was es geht, also das ich eine Giftschlange habe und wissen möchte wie es aussieht mit der Behandlung mit Serum und auch mit der Übernahme der kosten des Transportes usw.
mir wurde gesagt das das kein Thema ist und auf jeden Fall übernommen wird, wenn der behandelnde Arzt es für nötig hält Serum zu verabreichen bzw ein Transport in einem Helikopter oder auf sonstige Art und Weise.
ne habe nichts schriftlich aber die haben extra bei der Hautgeschäftsstelle angerufen und Nachgefragt.
Habe auch gesgat das ich gerne was schriftliches hätte aber sie haben gemeint dsa sei nicht nötig.
Naja werde nächste Woceh nochmal hingehen und mir einen Vertrag oder sowas geben lassen wo drinne steht was sie alles abdecken also insgesamt und werde dann drauf ebstehen dsa sie mir was schriftliches geben.
Sollte ja kein Problem sein mir was schriftlich zu geben.
Wenn es ein Problem sein sollte, würde ich schon stutzig werden!
Zu Bissunfällen bei Besuchern:
Dafür gibt es ja Haftpflichtversicherungen. Hat hier jemand so etwas abgeschlossen, bzw. weiss jemand was so etwas in etwa pro Jahr kostet?
Wenn nicht, werde ich mich da demnächst mal schlau machen und es hier posten.
Derartige Haftpflichtversicherungen werden, soweit ich weiss, über den BNA angeboten. Ich weise darauf hin, dass es sich bei der haftpfklicht aus Tierhaltung um GEFÄHRDUNGSHAFTUNG, nicht um VERSCHULDENSHAFTUNG handelt. Ein Verschulden des Halters muss nicht vorliegen, um einen Anspruch zu begründen...Die Haltung von Giftschlangen und anderen, potentiell gefährlichen Tieren ohne Haftpflichtversicherung halte ich für zumindest verantwortungslos.
Hallo, Her Sommerlad,
könnten Sie mir den Unterschied vielleicht in einem Satz erklären?
Ich verstehe leider nicht viel von der Juristerei...
Vielen Dank,
Andrea
Persönlich bin ich immer der Ansicht das sich ein Giftschlangeneinsteiger Tiere zulegen sollte welche ihn interessieren und nicht nur jene die "Anfängertauglich" sind.
Aber für derart schnelle und große Elaphiden vie Mambas gilt dieser Grundsatz nicht.
Man sollte viel Erfahrung mitbringen um solche Tiere im Terrarium pflegen zu können, den Dendroaspis sp. sind zu "artistischen" Manövern fähig die dem Beobachter, sowie dem Pfleger die Kinnlade herunterklappen lassen.
Sie haben zwar nur ein sehr geringes Agressionspotential (jedenfalls die Tiere mit denen ich Erfahrungen habe), aber dafür sind sie umso neugieriger, Neugier welche dann oft als Agression ausgelegt wird.
Sie beobachten ihren Pfleger, sowie alles in ihrer Umgebung sehr genau und können nach einiger Zeit z.B. die Futterzange(an die man sie von kleinauf gewöhnen kann) vom Kotköffel unterscheiden.
Das Problem ist bei den Tieren das man sie eigendlich nie unter Kontrolle hat, weshalb man sie meiner Meinung nach am besten mit cleveren Schlupfkastensystemen pflegen sollte.
Wenn man sie auf dem Haken hat (was durchaus möglich ist) hängt es vom "gutdünken" der Schlange ab, ob man gebissen wird oder nicht und nicht von den Fähigkeiten des Pflegers, das ist ein Punkt dessen sich jeder bewusst sein sollte wenn er Mambas pflegen möchte!!!
Aber abgesehen von diesen Punkten hat man (bei guter Vorbereitung) sehr viel Freude an solchen Tieren.
Sie strahlen nahezu eine fast königliche Erhabenheit und Eleganz aus wie kein anderes Tier!
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