Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Aquaterrarium

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #61
    Hallo,
    wenn sich solche Diskussionen verfolge, denke ich mir oft, wie würde diese "aussehen", würden sich die beiden an einem Tisch gegenüber sitzen. ...

    Egal, zurück zum Thema:
    Ich habe 13 von 14 Becken mit HHMF. Nummer 14 ist mit einem Mehrkammerschwammfilter ausgerüstet, also einem sehr tiefen HHMF mit verhältnismäßig kleinem Querschnitt.

    Meine intuitive Quintessenz der letzten Jahre (vor allem für Tiere aus eher tropischen Gegenden):
    Man sollte sich am jeweiligen natürlichem Biotop orientieren.

    Tiere aus klaren, sauerstoffreichen und durchgängig schnell fließenden Gewässern stellen "höhere Ansprüche" an die Wasserqualität, woraus sich ergibt, dass man mehr Reinigung durch mehr technischen Aufwand betreiben muss. Vor allem sind häufige und große Teilwasserwechsel notwendig, wodrch man dann halbwegs konstante Wasserwerte. Auch kommt man oft um zusätzliche Spezialfilter nicht drum herum.

    Tiere aus langsam fließenden, stehenden oder gar nur temporären und stärker eutrophierten Gewässern "halten mehr aus". Für sie stellen umfangreiche Wasserwechsel in den meisten Fällen auch einen Vermehrungsreiz dar. Hier sollte man regelmäßig eher kleinere Mengen Wasser wechslen und große Wasserwechsel nur zur Nachstellung von Regenfällen verwenden. Falls möglich, sollte man auch analog dazu den Wasserstand variieren.
    Und hier kommt dann der HHMF zum Einsatz. Er garantiert sehr gleichbleibende Wasserwerte. Man muss nur schauen, dass er nicht verstopft.
    Ich zeihe in eingefahrenen Aqaurien mit HHMF Riedfroschkaulquappen, die Kaulquappen von Zungenlosen Fröschen und die Brut von Killifischen komplett ohne Wasserwechsel auf. Und das klappt hervorragend, oft auch in Rekordzeit und rekordverdächtiger Besatzdichte. Das Ergebnis sind sehr vitale Jungfrösche und Fische. Das einzige worauf man bei dieser Aufzuchtmethode achten muss, ist dass das Wasser nicht durch zu viel Futterreste kippt. Mit etwas Erfahrung schafft man es sogar z.B. die filtrierenden Quappen der Krallenfrösche mit aufgeschwemmter Hefe ganz ohne Wasserwechsel groß zu bekommen.
    Wasserwechsel bedeutet immer auch Streß für die Beckenbewohner.

    "Normale" Motorbetriebene Innen- und Außen-Filter schaffen aus meiner Sicht ein sehr anfälliges System. Ist das sehr knapp dimensionierte Filtermedium verstopft oder ist der Rotor blockiert, kommt das Becken bei hohem Besatz sehr schnell in einen kritischen Zustand. Beim HHMF betrachte ich dieses Risiko als fast nicht existent, es dauert zumindest deutzlich länger, bis es akut wird. Aber in Sachen Besatzdichte gilt eh: Weniger ist mehr.

    Meiene HHMF habe ich übrigens nicht berechnet. Ich betreibe sie bei minimaler Strömung und die Größe der Matte ergibt sich aus den Beckenmaßen.

    Gruß Martin
    Zuletzt geändert von Martin Truckenbrodt; 14.12.2008, 12:02.
    Mitglied der AG Anuren
    http://pipidae.org - Zungenlose Frösche - Paludarium - Filter für Pfützen- und Tümpelaquarien

    Kommentar


    • #62
      Zitat von Klaus d.L. Beitrag anzeigen
      Einem Anfgänger zu schreiben, die Pflege von Axolotl oder Rippenmolch funktioniert ohne Filterung und Einlaufzeit, halte ich für fahrlässig. Selbstverständlich ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, bedeutet aber, dass das Becken nur schwach besetzt sein darf und die Wasserpflege durch Wasserwechsel regelmäßig und vor allem häufiger als mit Filter erfolgen muss.
      Das ist natürlich richtig: Überbesetzt sollte das Becken nicht sein. Aber da Crazyfrog (liest der verrückte Frosch hier eigentlich noch mit?) schrieb: "...ich wollt mir 'nen Molch kaufen und mir mein Aquaterrarium selber bauen. ...Ich kann mich auch noch nicht entscheiden, was für ein Molch, hätte gerne mehrere Tiere in Aquaterrarium (das ist natürlich nicht sehr eindeutig mit der Mengenbezeichnung, Anm. FrankN) ... Muss ich beim Aquaterrarium irgendetwas Besonderes beachten? Hab mir so 100x60x60 (lbh) gedacht für zwei Stück ..."

      Insofern würde ich jetzt davon ausgehen, dass in einem Becken dieser Größe also 2 Molche gehalten werden sollen. Und dafür - behaupte ich mal - braucht man keinen Filter. Schaden kann er freilich auch wieder nicht. Und aller 14 Tage Teilwasserwechsel verbunden mit Absaugen des Drecks vom Boden muss selbstverständlich auch sein.

      Kommentar


      • #63
        Moinsen Klaus,
        Zitat von Klaus d.L. Beitrag anzeigen

        Alle von Dir genannten "Fehler" befinden sich nicht auf der von mir verlinkten Seite, sondern auf aneren Wikipedia-Seiten.
        nein, beispielsweise die Tonröllchen sind auf der von dir verlinkten Seite zu finden!
        Diese werden ständig mit dem tatsächlich effektiven Siporax verwechselt.
        Diese Tonröhrchen kann man als mechanischen Filter nutzen, mehr aber nicht.
        Will jetzt keine Romane schreiben.
        Nun sei nicht eingeschnappt, aber ich bekam es mit der Angst zu tun, als du die gute Deters-Seite m.E. verunglimpftest, und dann noch die Wikipedia-Seite empfahlst.
        Mehr nicht!
        Und warum wehrst du dich strikt dagegen ein simples AQ-1x1 (FAQ)für Anfänger und "einfache" Arten/Anforderungen zu schreiben??
        Dafür ist ein Verein doch da. Gegenseitige Hilfe/Engagement.

        Vorschlag, wir machen das zusammen, und lassen es dann von Ingo usw bemeckern?! ich könnte zB Animationen, Grafiken nach deinen Angaben fertigen falls erforderlich.
        Wobei man dies schön in einem internen Arbeitsforum erarbeiten könnte, ich da aber nicht wirklich reinkann.




        Zudem wirst Du Deinen eigenen Qualitätskriterien für eine Kritik nicht gerecht, indem Du sie gar nicht bis unzureichend begründest.
        Wie auch Ingo als echter Mikrobiologe schreibt, und mein halbwissen zumindest erkennen kann, daß diese ganzen Abläufe von System zu System unterschiedlich verlaufen.
        Ebenso sind meines Aufschnappens nach nicht immer die bekannten nitrosomas und wie sie alle heissen, für die von uns beschriebenen Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Da soll es wohl noch andere bakterien usw geben, die dies übernehmen.

        Der Übersichthalber ist aber nicht alles für uns klärbar.



        Diese Aussage ist z.B. richtig, denn da steht nicht, das sie einfacher zu warten sind, sondern dass sie im Allgemeinen für leichter zu warten gehalten werden.
        Sicher steht das da so, ist mir nicht entgangen, aber wie liest/interpretiert dies ein Ahnungsloser??

        Kurz: Auf der Wikiseite steht viel Blödsinn, bzw alles durcheinander, geschrieben von jemandem dem der Überblick nicht gegeben ist.

        Die Deters-Seite ist praxistauglich, obgleich mit Detailfehlern.
        darum geht es aber nicht, sondern nur darum, wie gut das zur Verfügung gestellte Werkzeug in der PRAXIS funktioniert.

        Ich bin selber ein Korinthenkacker, sofern ich kann, bzw es für wichtig erachte. Und das kann ich selber manchmal nicht gut einschätzen und nerve dann überflüssigerweise rum.

        hallo Zeolithfilterer (was ich auch nicht nachvollziehen kann)
        Zitat von Ingo Beitrag anzeigen
        Nun interessiert mich noch, welche schwarz gelben neuen(?) Pfleglinge Andre nun hat. Feuersalamander, Corroborree Kröten? Baumsteiger?
        ich habe mir letztes jahr von der Urodelentagung ein paar S. algira mitgebracht. Heheh, Baumsteiger...habe vor Monaten ein paar gegen meine parvus-NZ eingetauscht. Nun bin ich also auch Baumsteiger-Halter. Eine Hochlandform von den E. anthony (glaube ich, habe mich da noch nicht so schlau gemacht. Haben doch irgendwas mit tricolor zu tun?!! Egal)............

        schöne grüße
        André

        Kommentar


        • #64
          Selten so viele und so lange Beiträge in diesem Forum gesehen
          Q>Q!

          diverse arboreale Reptilien

          Kommentar


          • #65
            Zitat von schwarz m. gelben Punkten Beitrag anzeigen
            nein, beispielsweise die Tonröllchen sind auf der von dir verlinkten Seite zu finden!
            Diese werden ständig mit dem tatsächlich effektiven Siporax verwechselt.
            Diese Tonröhrchen kann man als mechanischen Filter nutzen, mehr aber nicht.
            Naja, wenn ich auch mal Trockenfrüchte exkrementieren darf: Die mechanischen Filtereigenschaften von Tonröhrchen sind wohl genauso bescheiden wie in diesem Zusammenhang unwichtig, die biologischen hingegen durchaus besser, als uns die Hersteller von teurem Spielzeug gern weismachen wollen (auch wenn ich speziell dir, Andre, hier keine Werbefallen-Affinität unterstellen will). Und dass die tollen Oberflächendimensionen von Siporax zwar irgendwie beeindruckend sind, in Relation zur Zellgröße von Nitrobacter und Nitrosomonas aber gar nicht ausgenutzt werden können (bei Bakterien gibbet nun mal keine "Jungtiere"), sollte wohl jedem klar sein, der sich noch erinnern kann, wie vor wenigen Jahrzehnten Aktivkohle mit demselben Argument als Dauerfiltersubstrat (!) beworben wurde.
            Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass Siporax in demselben Filtereimer eine bessere Effizienz bietet als Tonröhrchen. Massiv bestreiten würde ich aber, dass "derselbe Filtereimer" im Zuge einer Anfängerberatung ein relevantes Kriterium darstellt. Denn, um den Bogen zu schließen: Wenn die Porosität des Filtermediums (gängige Medien, ich meine hier nicht Kieselsteine und Glasscherben) im Vergleich zu Anströmfläche und Durchflussdimensionierung überhaupt eine nennenswerte Relevanz hätte, würden wir hier doch über den HMF gar nicht reden, Jungs.

            Tschöö
            Stephan
            Sternotherus odoratus, Pelomedusa subrufa
            Ambystoma mexicanum
            http://axolotl.profiforum.de

            Kommentar


            • #66
              Hallo Stefan,

              Zitat von sbuerger Beitrag anzeigen

              ,Die mechanischen Filtereigenschaften von Tonröhrchen sind wohl genauso bescheiden..........
              Warum? ich habe diese + der flachen Matte, die bei einem Eheimfilter mitgeliefert wird, als extrem groben mechnischen Filter mitbenutzt, um lediglich den Pumpenkopf zu schützen, aber die Schlammmassen des betreffenden Schildkrötenbeckens zum eigentlichen Blumenkastenfilter aus Blähton durchlassen zu können.

              Wie groß die genannten Bakterien, deren individueller Platzbedarf sind, weiß ich nicht. Hast du da Größen-Daten??

              Ebenso kenne ich nicht die zur verfügung gestellten "Hausgrößen" von Siporax. Benutze es aber selber in einem Außenfilter neben Schaumstoff, ansonsten nur Matten bzw Blähton bei meinen Becken.

              Daß die Matten nicht eine so hohe Obefläche wie zB Siporax zur verfügung stellen scheint mir ebenfalls logisch, wobei dies sicher durch das Mehr an Größe und die Funktionsweise (Schlammspeicher) ausgeglichen wird.

              ...wie in diesem Zusammenhang* unwichtig,
              meine Beispiele zog ich aus 20 Sekunden überflug der Wikipedia-Seite, und griff das auf, was mir in der Erinnerung dieser kurzen Zeit hängenblieb.

              Und an dem DSB, eines meiner Lieblingsbeispiele für Unschlauheit eines Wissenschaftlers und seinen Jüngern kam ich dann ebenfalls nicht vorbei; vor allem als die Seegrashaltung damit in Verbindung gebracht wurde.
              Dafür interessierte ich mich mal, um ein richtiges Seepferdchenbecken auf die Beine stellen zu können, was ich aber nie tat.
              Sicher kann DSB wunderbar nitrifizieren und denitrifizieren, aber meines Wissen kein Phosphat wegverstoffwechseln, was in der Meeresaquaristik ein größeres Problem zu sein scheint, als in der Süßwasseraquaristik.

              Wollte nur aufzeigen, wie wirr da einer aus allen möglichen Foren und Literatur etwas *zusammenhanglos zusammengezimmert hat, was diese Seite als schlechte Quelle für Wissen anschaulich macht.

              Solche Abstrusitäten sind nach meinem Verständnis auf der Deters-Seite nicht mal Ansätzen vorhanden.
              Mich würde es brennend interesieren, wie Deters und Kassebeer die "Vorwürfe" argumentieren würden, denn bei letzterem glaube ich, daß dieser über die Vorgange eines Aquariums besser bescheid weiß als sonstjemand mir bekanntes. Dieser hat insgesamt ein Wahnsinns-Wissen zur Verfügung. Und er kann sehr gut erklären, wie -für mich- kaum ein anderer dies jemals zuvor vermochte!

              Allerdings glaube ich nicht wie Herr Kassebeer, daß diese Schlammfalle alias Matte für das kristallklare Wasser eines HMF-Beckens verantwortlich ist, sondern das ruhige Schwebeteilchen-Absinkreservoir hinter der Matte.
              ich meine festgestellt zu haben, daß -egal bei welcher Filterart- eine Art Absink-Ecke für Schwebeteilchen füe glasklares Wasser sorgt.
              Will sagen: wollen wir glasklares Wasser, muß ein Bereich irgendwo im Aquarium geschaffen werden, der Schwebeteilchen die nötige Ruhe zum ewigen Verweilen gibt......

              alles nutzende Grüße

              Kommentar


              • #67
                Hallo,

                da dem Threadersteller ohnehin recht umfängliche Beratung zuteil wird, sehe ich mich als [zwar zugezogener aber dennoch] Hamburger zu einer Bemerkung genötigt:

                Zitat von schwarz m. gelben Punkten Beitrag anzeigen
                1. den Mattenfilter haben m. W. vor urlanger Zeit Herr Baensch und Sohn erfunden. Dieser Familie gehörte übrigens die Firma Tetra!
                Jemand weiteres dachte vor -ich meine ca.20 Jahren- übrigens ebenfalls mal, daß er ihn erfand, stellte aber bald seinen Irrtum fest!
                Derjenige erfand aber andere sehr hochwertige aquaristische Produkte!
                Die Herren mögen den Mattenfilter 1971 zum Patent angemeldet haben, erste Nutzung soll der Hamburger Mattenfilter allerdings schon vor etwa 150 Jahren bei Fischhändlern/-züchtern in Hamburg erfahren haben – so die Legende.

                Gruß,
                Dietmar

                Kommentar


                • #68
                  Das würde auch den Namen erklären...
                  Q>Q!

                  diverse arboreale Reptilien

                  Kommentar


                  • #69
                    Zitat von schwarz m. gelben Punkten Beitrag anzeigen
                    Warum? ich habe diese + der flachen Matte, die bei einem Eheimfilter mitgeliefert wird, als extrem groben mechnischen Filter mitbenutzt, um lediglich den Pumpenkopf zu schützen, aber die Schlammmassen des betreffenden Schildkrötenbeckens zum eigentlichen Blumenkastenfilter aus Blähton durchlassen zu können.
                    Moin,
                    das macht Sinn - in einem Schildkrötenbecken (wobei die meisten Schildkrötenbecken in Bezug auf die Filterungsansprüche wohl schon einen ziemlichen Extremfall darstellen). Mit "in diesem Zusammenhang" meinte ich allerdings das vom ursprünglichen Fragesteller angesprochene Molchbecken, in dem wahrscheinlich an mechanisch zu filternder Verunreinigung nichts anfallen wird, was selbst Watte als Filtermedium überstrapazieren würde.

                    Wie groß die genannten Bakterien, deren individueller Platzbedarf sind, weiß ich nicht. Hast du da Größen-Daten??
                    Nitrosobakterien spielen sich um 2 Mikrometer Stäbchenlänge und 1 Mikrometer -dicke ab. Nitrobakterien bringen es auf die Hälfte. Was die restlichen an den Stoffwechselvorgängen im Wasser beteiligten siedelnden Bakterien angeht, weiß ich nix Genaueres. Allerdings werden auch die wohl alle in dem Größenbereich liegen, den der Mikroskopiker so als "Bakteriengröße" bezeichnet, das sind 0,5 bis 5 Mikrometer. Daher ist eine Porigkeit von Filtermedien im Nanometerbereich, die für adsorptive Filtervorgänge grundlegend ist, für die Ansiedlung von Bakterien völlig nutzlos (bei Aktivkohle z.B. liegen rund 90% der Innenoberfläche mit einem Porendurchmesser <2 nm vor (und praktisch 100% mit <50 nm), daher ist trotz gigantisch scheinender Flächenwerte die besiedelbare Oberfläche nicht größer als bei Kieseln).

                    Ebenso kenne ich nicht die zur verfügung gestellten "Hausgrößen" von Siporax
                    Wenn ich mich recht entsinne, gibt Sera einen Wert von 270 Quadratmetern pro Liter an. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob das die tatsächlich besiedelbare Oberfläche meinen soll oder eh nur ein zusammenhang- und bedeutungsloser Wert ist; eine "Originalangabe" von Schott, der ich eher trauen würde, kenne ich nicht. Grundsätzlich bietet der Herstellungsprozess des Sinterns den Vorteil, dass man über die Korngröße des Ausgangsgranulates die Porenfeinheit beliebig wählen kann. Insofern kann man zumindest hoffen, dass auch Siporax in dieser Hinsicht optimiert ist.

                    Zitat von bukowsky
                    da dem Threadersteller ohnehin recht umfängliche Beratung zuteil wird,
                    Er muss ja auch was kriegen für sein Geld. Schließlich hat er die Flatrate bezahlt, da sollten sich nichtsnutzige Forenschreiberlinge, die in der Kompetenzrangordnung sowieso noch unterhalb von Zoohandelsverkäufern stehen, an ihrer Personalpflicht gepackt fühlen. Sonst müsste er am Ende tatsächlich noch ein Buch zur Hand nehmen, was bekanntlich eine traumatisierende Erfahrung sein kann.


                    Die Herren mögen den Mattenfilter 1971 zum Patent angemeldet haben, erste Nutzung soll der Hamburger Mattenfilter allerdings schon vor etwa 150 Jahren bei Fischhändlern/-züchtern in Hamburg erfahren haben – so die Legende.
                    Da würde mich aber mal interessieren, wie der Legende nach diese Filter angetrieben wurden. In historischer Hinsicht in Betracht kommen da wohl nur Dampfmaschinen, es sei denn, die Fischhändler haben arme Esel in Tretmühlen gesperrt oder höchstpersönlich in den Luftheber gepustet. Letzteres würde aber auch erklären, warum die Hamburger Fischhändler, die man gelegentlich Fernsehen sieht, immer so heiser sind.

                    Tschöö
                    Stephan
                    Sternotherus odoratus, Pelomedusa subrufa
                    Ambystoma mexicanum
                    http://axolotl.profiforum.de

                    Kommentar


                    • #70
                      Mit Hausgrößen meinte ich die "Häuser" für die bewohnenden Mikroburschen! Aber die frage wurde ja trotzdem beantwortet.

                      Ansonsten:
                      :ggg: Ab heute s ich nur noch Burger........

                      geeselte grüße
                      André

                      Kommentar


                      • #71
                        Hallo zusammen,

                        Zitat von sbuerger Beitrag anzeigen
                        Da würde mich aber mal interessieren, wie der Legende nach diese Filter angetrieben wurden. In historischer Hinsicht in Betracht kommen da wohl nur Dampfmaschinen, es sei denn, die Fischhändler haben arme Esel in Tretmühlen gesperrt oder höchstpersönlich in den Luftheber gepustet.
                        mein alter Herr hat damals (nicht von 150 Jahren, aber vor über 50, nicht in Hamburg, aber in einer Hansestadt an Rhein und Lippe) große Fahrzeugschläuche (Lkw, Trecker) mit Hand- oder Fußpumpe aufgepumpt und mit dem Luftdruck seine Luftheber betrieben.

                        Gruß, Klaus

                        Kommentar


                        • #72
                          Wie lange konnte man denn mit einem Reifen wieviele Luftheber betreiben??

                          Kommentar


                          • #73
                            Hallo,
                            mal eine andere Sichtweise eingeworfen:
                            Ich sehe den HHMF seit einiger Zeit als Ersatz für die Filterfunktion des Mulms und des Schlamms und Erdreichs rund um das Gewässer (herum). Pflanzen gibt es dort oft ja gar nicht.

                            Gruß Martin
                            Mitglied der AG Anuren
                            http://pipidae.org - Zungenlose Frösche - Paludarium - Filter für Pfützen- und Tümpelaquarien

                            Kommentar


                            • #74
                              Tach!

                              Zitat von sbuerger Beitrag anzeigen
                              Da würde mich aber mal interessieren, wie der Legende nach diese Filter angetrieben wurden.
                              Schaue ich mir das Balgwerk manchen Aerophones an, bin ich schon fast geneigt, die Lösung in liturgischem Muskelwerk zu suchen ... gäbe es in meinem Hirn nicht auch ein Bild des Wasserträgers, der hierzustadt natürlich Hamburger Wasserträger hieß und über eine tragende Rolle für einen hanseatischen Mattenfilter sicher nicht missmutig gewesen wäre.

                              PS: ich gehe jetzt besser wieder in mein Trompaunenkonzert zurück ...

                              Kommentar


                              • #75
                                Hallo, die ganze Installation wurde wohl so eingestellt (Reifengröße, Luftdurchsatz), dass einmal morgens und einmal abends pumpen reichte.

                                Gruß, Klaus

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X